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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juni 1512.

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für 5 Kronen, das übrige in Münze. Dem Jost Buri, Landvogt im Thurgau, bleibt man vom Land-gericht 23 Gulden 8 ß. 6 Hl. schuldig, von der Grafschaft erhält jedes Ort 18 Gulden 1 Ort, vom Vogtim Sarganserland 74 Pfund Haller, aus der Büchse zu Bremgarten 5 Gulden zu 16 Batzen in allerleiMünze, aus der zu Mellingen 11 Gulden ebenso, von Schniders Hof 20 Gulden, aus den Büchsen zu Birmen-storf 24 ß. Badener Münze, Klingnau 1 Krone und L'/s Batzen, Zurzach und Koblenz 8 Dickplaphart, ausder Büchse zu Baden 21 Gulden an Gold und Dickplapharten, 16 Gulden an Batzen, 15 Constanzer Batzen,26 Carlin, 2 l/z Gulden zu 16 Batzen; von Richers Hof 3 Gulden 2 Batzen; vom Vogt zu Baden 13 st.Der Großkellner zu Wettingen hat Rechnung abgelegt „vnd lit im kästen an allem 1022 Stuck, fahrendeAnsprachen hat das Gotteshus 2070 Pfund, dagegen fahrende Schulden 1170 Pfund." I. Zwischen denEdeln im Thurgau und einigen Gotteshäusern daselbst war Streit, ob die Güter der letztern den „Brauch",welchen die Edeln auflegen, auch zu geben haben oder nicht. Es wird nun eine früher zu Zürich ergangeneSchlußnahme bestätigt, daß die Edeln von Geistlichen und Weltlichen, ausgenommen von dem Widem derKirchen den Brauch, wenn nöthig mit der Gant, einziehen mögen, und daß der Landvogt ihnen dazu ver-hilflich sein soll. Die von Appenzell (Hermann Suter, Altammann, Hans Moser, Altvogt zu Rheineck,und Ulrich Isen Hut) klagen ans Marchverletzung durch Angehörige des Abtes von St. Gallen zu Alt-stätten. Dabei berufen sie sich auf einen „Vndergang", den sie mit dem Herrn von St. Gallen Anno1492 zwischen ihrem Land und dem Nheinthal gethan, welchen: dann von den vier Orten die Genehmigungertheilt worden sei, was sie durch besiegelte Briefe, sowie durch Zeugen zu beweisen in: Falle seien. Darauflaßt der Abt durch seine Boten, Marx Brumann, Statthalter zu Wyl, Hans Vogler und Ulrich Büttel,Stadtammann zu Altstätten, erwidern, er lasse die Briefe und Siegel in ihrem Wesen stehen; „dem: wie wolsi kuntschaft ingenumen vnd si verclagt, were doch das hinder vnserm gnedigen Herrei: von St. Gallen, demdie minderen Gericht zuständent, geschehen, deßhalb si vermeinten, dieselb kuntschafft vnnütz vnd Inen keinschaden bringen sölt. Es were öch nit minder, beiden teilen were in: Feld zuogseit, Si bp Iren alten Rechtenvnd gewonheiten zu bliben lassen, si ouch dabp zu handhaben vnd zu schirmen." Auch sie wünschen denInhalt des Briefes zu vernehmen, zumal Alle, welche bei dem „Vndergang" und der Errichtung des Briefeszugegen gewesen, bis ans einen Mann todt seien. Nach Anhörung der Briefe, Kundtschaften:c. von beidenSeite:: beschließen die Boten dieses Tages, es solle bei dem Briefe von Anno 1492 sein Verbleiben habenvnd demselben nachgelebt werden. Es siegelt mit eigenem Siegel Hans Schiffst von Schwyz, Vogt zuBaden.

», l» fehlen im Berner Exemplar. Die Rechnung von Wettingen fehlt im Schwyzer Exemplar.

i nach Archiv Schaffhausen. In diesem Spruch sind auch die Namen der Boten.

k. Urkunde im Stiftsarchiv St. Gallen, ää. Baden St. Johann des hl. Täufers Abend (23. Juni).

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E ch w l) g. 4 34 2, 36. Jmn (Mittwoch nach Peter und Paul).

Archiv Schaffhanscn.

Da Lucern beschloffen hatte, auf Morgen mit seinen: Venlin auszuziehen, hat mm: von dieseinDag zwei Boten ai: selbes geschickt mit freundlicher Bitte, zu Hause zu bleibei: und bis zun: Tag zu Zürich

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