Zum 1512.
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ich die ganz verhoucn vnd ich wölt mich schiken, das ich der bot mit dem brief gen Chur würdy. Aber Jr wühcnd,das sömlichs nid on Geld zuweg mag bracht werden mit den boten vnd sust; aber was ich tun kann, ist mir keinnacht zu finster: land michs müssen, dann ich gut heimlich hilff wüste. Derenhalb als die Vnsern hin sind zogensind zwcn brief jetz von Inen komen har vnd Jr sind an,Zwenzig tusent Eydgnossen by einandern vnd söndzun Venedigern sodann kon sin, als Jr brief wisct, vnd ist das lieb kind, der von Sax, vnser Feldherr, der üwernSun als ich verstan, verraten hat, vnd der Stapfer von Zürich oberster Hauptmann. Aber witter von hie ziechcnder banner halb kan ich nid müssen. Der gemein man ist vnwillig zu ziehen vnd hettend lieber ein fryden vndstad also in einer zwitracht vnd ist jetz vf hüt vnd gcster zu Zürich ein tag von gemeinen Eydgnossen, weis ichnoch nid, was da gemacht wird des anslags halb. Ich wirt es aber wol Jnne sobald vnser bot kumpt, wann ichdann botschaft hctt, so welt ichs üch lassen müssen. Den Abschied des frydens halb, darzu zereden, wery wol zcmachen, als mich dunkt. Wann ich bi üch wery, so weite ich üch wol vil Sachen, wie dem zu thun wery, als ichdie fach weih vnd erfaren habe vnd hctt ich kürzlich gehept fünf oder sechshundert krönen, ich hett wol müssen zehandeln me dann ich jetz zemal schriben will, dann jetz in der zwitracht, so einer kriegen wil, der ander nid. dasman mit dem gemeinen man etliche vernampte ein prattigk wird gemacht, als ich wol wüßte, was Commun dermerteil zu assentieren vnd dann darzu ctlich gut Herren vnd gesellen, die ouch gern hülfen. Diewil aber nu zwcnoder dryen etwas geben wirt in der Eydgnoschaft vnd den andern nüt, das macht böh blud vnd dieselben verhaltenvnd tund nttd, was Inen befolhen wirt. Der Ansprechen: halb weih ich nid was das best ist, zu dedigen odernid; ich mein als, st) sölden schier die milch nider lan, denn si Hand gar der Vrtcl, noch Jr bliesen kein acht mevnd ich will die vrtel lassen sigeln vnd das an mine Herren bringen vnd üch die Vrtel zu lösen geben, denn minHerr Stattschriber vnd ich sind vnlidig, das st) vns nüd gend vnd die vrtel nit lösend. Ich will mich schiken baldzu üch selbs vnd villicht mins her Schultheiß Feeren sun mit mir bringen oldcr ich anlein komme vnd üch üwervrtel bringe vnd die pundbricff der Zenden vnd miner Herren von Lucern, die wil ich schriben vnd die zu besi-geln bin üch. Das muh ich ringeln, das ich darzu geordnet werd zu bottcn in das land zu besigeln. Dann weltich mit üch red hau mengerlei. Wo dann jemand wery. der zu der fach weld ein Anfang thun vm ein frydenmit guten Herren vnd gesellen zu werben, weld ich alles muntlich mit üch reden, dann durch schlecht lossen als ichvnd mins geliechen. Daruff wol alsbald ein anlah gemacht werden als durch Krohhansen zuerst, dann sy dieselbensy nid wol öugen dörffen, vnd eim armen truwt man nidt als übel. Wann Jr dan epschwer heimlich wüstet, soweld ich üch die recht mery sagen, die ich üch nid schriben darf. Vnd insonders han ich noch epschwcrs vorhanden,das ich nie han dörffen schriben; wann der küng wüsti, was ich weih, wie wol ich ein armer betler bin, es dörftIm merklich land vnd lüt stürm vnd groß gut. Ist fach, das man nit bald mit der banner hinweg ziccht, das ichdoch nit vermein, das man nochmal hinweg züchi, so wil ich, ob Gott wil, bald bi üch sin, dann mich ganz nochüch blanget vnd ich hett üch noch wol vil zu schriben, so mags jetz ze mal in zitt nid ertragen. Aber wenn schondie banner ins feld zugen. so sind Jr sicher, als ich mein, vor den ansprechern, dann Jr müssend die Ordenanz.die man schwert im seld, daß nieman nüd altz sol effern. Ich hett üch wol vil zu schriben von gchaltnen tagenvon Bezgenriet vnd anderes, aber ich hett jetz zu Jlenz nid der wil. Hiemit sind Jr vnd all die üwern gott demallmechtigen empfolhen vnd land mich ouch üch empfolhcn sin, ob ich zu üch kein, daß Jr kuntschaft möchtet han anort vnd end, da ich wol weld das best thun, daß mir epwan ein fard, ein trinkpfennig vom küng würdi, dann ichbin allweg der hindterst, dem nüd wirt. Datum u. s. w."
So weist jeder bott, wie vnser Eidgnossen von Lucern denselben Marty, Schriber, gfengklich angnomenvnd In nach notturft mit foltern gefragt, ob jemand zu Lucern old in andern Orten Im harzu gestimpt oldgehulfen. Vnd nachdem dry tag nach einandern crkönnd, so hat er nüz anders gseit noch gelassen, dann das ersölichs durch sich selbs, ffns eignen vnbesunden vnd dorchtigen gcmütz, also geschribcn, darum man nieman andersverdenken vnd insonders die Personen, die in dem brief gemeldet, cntslagen, daruff er auch bliben vnd also sterben