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November 1511.
„wie vormalen vnsern lieben eidgnossen von Schwitz an Jr gemeind zum teyl zugesagt, vnser lip vnd gutzu Juen ze setzen vnd Jr sach vnser sach sin lassen, yedermau gestendig vnd gutwillig ist." Daher wird aufdas erwähnte Schreiben der Franzosen auf diesem Tag beschlossen, alle Boten, die auf diesen? Tag sind,solleil nächsten Samstag (8. November) zu Schwyz sein. Auf Sonntag (9. November) soll Schwyz seineGemeinde einberufen und vor dieser soll man auf das Ernstlichste suchen, daß sie die Sache ruhen lassenbis auf St. Audreastag (30. November). Inzwischen sollen die übrigen Orte, wein? dies erlangt wird, deinKönig und seinen Regenten schreiben, daß sie sich in die Sache schicken und ihre Boten mit Vollmacht versehenin Sachen derer von Schwyz und Anderer zu handeln, mau wolle ihnen Geleit zusenden. Wenn aber in dieserZeit nichts gefunden wird, was zu gütlicher Beilegung des Handels dient, so sollen alle Orte auf St. Andreastagihre Botei? mit Vollmacht, „einen Zug und Anschlag" ohne längern Aufschub zu berathell und zu beschließen,wieder nach Lucern schicken. I». Jeder Bote soll an seine Herreil und Obern bringen „alsdann sorgklichlöuff vnd wir eydgnossen villicht möchten zu krieg kommen vnd wo dz nit gewert werden möcht were dochgar vil pesser, das wir zu keyserl. Majestät vertren weg hetten, damit vns salz vnd anderes zugan; diewilnun etlich ort mit keys. M. ein Vereynung kürzlich ernüwert, darin aber etlich Ort nit vergriffen, ob dienoch dar In gan wölken, dadurch waz vns doch zu Händen stieß, dz wir dester mer trosts Heitel?, sol jeder-mann vff saut Andrestag zu Lucern darum antwurt geben." 4. Vogt Kretz von Obwalden und NiclausHasfurters sel. Erben sind auf diesem Tag erschienen, des Briefs halb, den die Letztern anrufen, Vogt Kretzaber nicht anerkennen will. Nach Anhörung beider Theile ist beschlossen, man soll auf den? nächsten Tag ZNLucern antworten, was mau in der Sache weiter thun wolle, k. Der Bote von Bern soll eingedenk sein,daß Herman Meder von Bleichenbach (Bleienbach) dem Hans Büsch von Malters seine Schuld im BernerGebiet verboten hat, und dafür sorgen, daß er ihn ruhig lasse oder ihn mit Recht vornehme, wo er gesessen ist.
i fehlt im Lucerner Exemplar, k nach Berner Exemplar.
Zu v. »llnlins RR. II. Rilssti tibi salntsm st ap'"' bsnsctistionsm. 11 x littsrm nostris sab annulaRisoatoris all vniusrsos Lantonss IiKs vsstrs nonissims svrixtis ao clilsoto Kilo ^tnsslmo (trat, aosolito etnuntio uostroJntslliAsrsxotnistis, no8 maZnam sxsm in vsstra llcks virtntscsns ^ looanisss, pssnniam «znogusvobis äsbitam st promissam, csus xroptsr viarum äissrimina ack vos mitti non potnit, apncl Rraxs^it^äspositam ssss, nt sam alignibns sxgnisitis vüs all manns vsstras possitis rsclnosrs, nnns ^ ssiam tsmpus esseut üclsm vsstram srAa nos et sanotam sscksm clsolarstis, nso solnm ab omni ro omniizsus milioia,
nos st soslssiam Isäsrs possit, abstinsatis, sscl nobis st s°^° Rom. ssolssis, csns psrssoutiollol^
patitur, aclbsrsrs st oportuna snbsickia ckars mors optimorum primoZsnitornm vsstrornm velitis st ctsboatl^'Hnoä a vobis stiam jurs Iscksris postnlamns st pstimns, lisst non cknbitsmns, vos sponts st libsn- j tsr becS8LS laotnros, ssmpsr snim ssruatorss üclsi, iustiois oultorss st cksnotissimi ülü sanots st apostolissluistis. 8ans ob bos a üso prsminm st ab bowinibus maximam lanclsm rsportabitis, pront nbsrins ^ anteckiotus ^.nsslmns vobis sxponst, oui üclsm inclubiam aclinbsbitis. Ratnm Roms apnck Lanstnm Rstrmnannulo pissatoris clis xxvij"' Ootobris N. R. XI., Rontiüvatns nostri anno ootauo.«
LiAismuuckns.
Schtvl) z. 4314, 9. Novelltber (Somltcig vor St. MartiilStag).
Staatsarchiv Bcr»! Allgemein- Eidgenössisch- Abschied-, ». »8.
Bezüglich des Spans Nlit den drei Städten Bern, Freibnrg llild Solothurn, Thurgau berührend,soll jedes Ort auf Soutag ?>ach Martiili (10. November) seiue Botschaft zu Bern haben. Da soll '»an