September 1511.
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das Lied dem von Wellenberg gebracht hat, liegt zu Ueberlingen gefangen und „hets erdaucht". v. Spruchder zu Baden versammelten eidgenössischen Boten, äck. 1511 Donstag nach St. Michaelstag (2. October),Zwischen Ludwig Kling, Spitalmeister, Jacob von Hertenstein und Peter Zukäs, alle des Raths zu Lncern,st'r Domdecan und Capitel zu Constanz ihre Bürger einerseits, Frau Barbara, Ehefrau des RittersBernhard von Knöringen mit den Herren Ulrich von Habsperg, Heinrich und Rudolf von Grießen, Schwä-gern und Freunden benannten Herrn Bernhards anderseits, betreffend den Handel, den Wolf Dietrich vonKnöringen, ihr Sohn, an Meister Johann Zwick begangen und die Fehde, die er dem Bischof von Constanzangesagt hat u. s. w., weßhalb der Vater Bernhard von Knöringen zu Baden gefangen gehalten wordenst- 1. Herr Bernhard soll ans Urfehde freigelassen werden und sofort mit Ulrich von Habsperg trachten,die Fehde Wolf Dietrichs abzustellen, wofern das nicht gelingt, wieder in die Gefangenschaft zurückkehren, undsoll das geschehen bis nächste Weihnachten. 2. Frau Barbara vertröstet für ihren Mann mit 3000 Gl. ans allesihr Gut. Sollte Herr Bernhard vor der Zeit sterben, so haftet die Tröstung nicht weiter. 3. Wenn JemandHerrn Bernhard an seine Ehre redet, so mag dieser ihn vor den Eidgenossen berechtigen und nicht anderswo.4- Ebenso hat man dem Stift Constanz Klage vor gemeinen Eidgenossen vorbehalten um die 1000 Gl.,die Meister Johann Zwicken abgenommen worden sind. 5. Frau Barbara von Knöringen hat die Tröstunggeleistet mit Lienhard Brunner, des Raths zu Baden, ihrem Nathgcber und Vogt, und mit Wissen ihresMannes und dessen Freundschaft, il. Entsprechende Verschreibung Bernhards von Knöringen, Baden s. e. ck.
Zu «. Abschriftliche Urkunde im Lucerncr Allgemeinen Abschied 11- 269.
Zu Ebenda 270.
417.
Lucern. t Z14, 17. October (Freitag nach St. Gau.)
Staatsarchiv Lncer»! Allgemein- Abschiede, Ii. <17. 11«. IUI. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VI. lSZ. Archiv Areibur,,.
w. Jeder Bote kennt das Schreiben der Stadt Nürnberg an Zürich, betreffend ihren Feind Hans vonEislingen, dem Herr Albrecht von Klingenberg zu Twiel Aufenthalt gebe. Auf das an Letztern gestellteVerlange», den Hans von Gislingen als einen offenen Aechter fortzuweisen und ihm keinen Unterschlauf zugeben, habe Nürnberg noch nie Antwort erhalten. Klingenberg wird von diesem Tag aus zur Antwort auf-gefordert, sobald sie ankommt will man dieselbe beförderlich denen von Nürnberg zusenden. Auch die UnsrigenBaden im Argau melden, benannter von Gislingen habe dem Schultheißen von Dießenhofen einenKnecht gefangen und soll diesem Schultheißen gesagt haben, er habe denen von Baden und auch gemeinen^genossen abgesagt. Hierüber wird dem von Klingenberg ebenfalls geschrieben mit der Aufforderung, sichZu erklären, „ob er well abstan oder nit." I». Cunrad Breitenmoser von Lucern, jetzt Zusätzer zu Gott-beben, klagt im Namen aller dort liegenden Knechte wegen Mangel an Holz, Licht, Korn und über etlicheWächter. Darauf ist dem Bischof geschrieben wie jeder Bote weiß. «. In dem Handel der Ansprechergegen Jörg auf der Fluh, „antreffend die absagung vud angriff, so von denselben knechten etlichen von Wallisbeschechen, als bed parthyen vff disem tag erschpnen", ist verabschiedet, daß die Boten, welche der Sachewegen im Wallis gewesen sind, und mit ihnen Boten von Zürich, Schwyz und Zug auf Montag nach Aller-leelentag uächsthin (3. November) zu Hasli sein und da die Sache in Freundschaft zu vergleichen suchen