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September 1511.
berechtigen in den Gerichten, da der gesessen ist. — Zu dem sechsden so haben wir einandern gutwilliklich nach'gelassen, als dann in den alten bürg vnd landrechtbriefen begriffen stat, dz wir obgenanten von Wallis fttrhinvns zu niemant verbinden söllen an der obgemelten dryer Waldstett gunst, wissen vnd willen, Ist beret, dz beydteyll fürhin wol mögen puntnuß, eynung vnd früntschaft machen vnd suchen zu Herren, Stetten old landen, dochdz dis vnser bürg vnd landrecht vorbehalten vnd dem vnabzüglichen sin sol vnd vnschädlich. Dann besunders soist beret, das wo wir obgenanten bischoff vnd landschaft Wallis mit yemant puntniß machen, die den genantendryen Waldstetten widrig vnd nit angenem were, mögen sy vns sölhs werren. — Zum Sibenden ist hieby ab'geredt, damit diß ewig bürg vnd landrecht, so ewig sin vnd heißen sol, dester bas in mönschen gedechtniß behalten,wann wir dry Waldstett die abgedachten vnsern gn. Herrn von Sitten, sin Capitel vnd gemeine landschaft vndJr nachkamen des erfordern, söllen alsdann in bywesen vnser potschaft vnser bürg vnd landrechtbrieffe mit sainptdiser lüterung gelesen werden vnd was Mannspersonen ob den xiiij Jaren in der landschaft Wallis sind, sollenalsdann sölhs mit Iren eyden ernüwern vnd swerren, stätt zehalten, getrülich vnd vngefarlich. Deßglich söllentouch wir, die dry Waldstett von x Jaren ze x Jaren dis obgemclt brieff vor vnsern gemeinden, doch vngesworen,ouch verlesen, daby vnser burger vnd landlüt, ob sy wöllent, Jr potschaft ouch haben mögen, dadurch sölh frönt'schaft zu ewigen Zyten Jngebildet vnd stät gehalten werde. — Zu dem Achtenden sol dwedrer unserer obgo'schribnen teyllen dhein frömd ansprachen old fachen gemeinlich noch sunderlich annemen, so dem andern teyl ab'züglich sin oder diser früntschaft vnd ewigen bürg vnd landrechten verletzen möcht in eynich weg, sunder sol yedetteyl by sinen Herrschaften, landschaften, priuilegien, gesatzten, brächen vnd guten alten gewonheiten vnd harkome"bliben vnd dauon nit getrengt werden. Vnd Hann behalten wir vns beder syte vor w."
Zu I». Zwei lateinische Schreiben der Eidgenossen an den königlichen Stellvertreter zu Mailand und a«die Venetianer vom 14. und 18. September, siehe im Lucerner Allg. Abschiedeband bl. 113. 114.
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Baden. IZ11, 29. September Efs Michaelis).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, I«'. 2 115. 2W. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, VI. 124.
Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, AI. !)l. Archive RreibnrH, Solvthurn.
n. Herr Stephan Bitterkraut, Chorherr zu Zurzach, hat ailgebracht, daß Einer, der beim PropstSolothurn sein soll, ihm seine Pfrund zu Zurzach anfalle, die er doch seit zwanzig Jahren in ruhigemhabe. Darauf wird an Solothurn geschrieben, es solle dem Betreffenden sein Vorhaben abstellen.Ort soll nberhin „zu tagen antwurt geben, was vnd wie mit solichen Cortisanen zu handlen sy, damitir abkum." !s. Bezüglich des Auslands, den gemeine Eidgnossen lnit den drei Städten Bern, Freibu>bund Solothurn haben, hat man auf diesem Tag sich verabredet, daß jedes Ort einen Boten in die ^Städte schicken soll, um sie zu bitten, von ihrer Ansprache abzusteheil. Wenn die Obrigkeiten diesen Beschsgenehm halten, so sollen sie das innert den nächsten vierzehn Tagen an Lucern schreiben und die Voten I"auf Sonntag nach Martini (16. November) zu Lucern einfinden, r. Die Anwälte des Bischofs von ^stanz habeil abermals gebeten, man möchte ihnen bewilligen, das Korn, das zu Gottlieben liegt, zu verkans'GDarauf hat man ihnen, wie früher, bewilliget, die Hälfte zu verkaufen, um das klebrige möge der Bist)„an vnser Herren witer langen, ob si Im das Vberig och wellen lasseil oder nit." lind „wie es angstst^'des Schlosses Gottlieben halb, daby sol es blieben." eZ. Derjenige, welcher auf der letzten Jahrrcchnu'^