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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juni 1511.

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by Iren Händen Helten vnd vns das geben wurden; so das aber nit beschechen sye, das st) dann dasharuszugeben iveder gewalt noch macht, vnd wir vff das mit Inen allerlei.) reden gebrucht, habend si sichbegeben, keiserlicher Mt. von stund an darin zu schriben, iu Hoffnung, das zu erlangen vnd vor vnd Eewan mit der besiglung gar Harum kome, das bi haudeu zu haben. Dwil onch vnser Eidgnossen von Schwyzvnd Zug Jr botschaft vff disem tag gehegt vnd disen Handel weder zu noch abgesagt, sonder gelost habend,sind si gebeten, by Iren Herren vnd obern die ding zum trüwlichsten anzubringen vnd die in vnser allerNamen zum früntlichsten zu bitten, daß sr> die sach mit gutem Verdacht zu herzen fassend vnd sich mit vnsin den Handel neigend, damit wir all mit einandern in Einem Joch lebend, mit anzöig, daß destminder nitZe geschikter zyt keiserlicher Mayestat vnd Vilser botschaft zu Inen viid vnsern Eydguossen von Vry vnd^nderwalden uidt dem Wald keren viid st) der ding halb mit witerm Kescheid vnd früntlicherm vernämen^suchen werden, als ouch denselben bepden orten von vns sölich ineynung zugeschriben ist, wie jeder botdas wlster weyßd zu sagen. Es sol ouch jeder bott sinen Herreil vnd obern erschinen die Pitt, so keiserlicherMt. Rät voil des vmbrytens wegen, des Siglens halb, gethan haben vnd nämlich, das si nit den orteil Jrvrdnung nach riten müssend, soilder das si einen geschikten gezirk für sich nemen inögeild vnd darall siil,in welichs Ort si je komend, das dasselb ort siner ordnung nach sin sigel anhcnkeil, damit großeil kosten,vuig vnd vnruw zu vermeyden."

v fehlt im Lucerner und Zürcher Exemplar. Der Freiburger Abschied 55, 7 enthält den Artikel v undzwar unter dem Datum Sonntag Trinitatis als eigenen Abscheid.

Zu «. Das Schreiben Maximilians an Zürich, ckä. Bruck bei Fürstenfeld 17. Mai 1511, wodurch erAnsehung dieses Tages auf Sonntag Trinitatis und Einladung aller Orte, sowohl derjenigen, welche die Ver-cinung angenommen als auch der übrigen, begehrt, um wo möglich alle zum Beitritt zu vermögen, steht ab-schriftlich im Solothurner Abschiedeband VI.

410.

Baden. Istjl 1, 29. Juni (vff I'ewi 6- Pauli aposwli). (Jahrrcchmmg.)

Staatsarchiv Ltteern: Allgemeine Abschiede, 15. 94. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, V. 110. Staatsarchiv Bern: Allgemeine

Eidgenössische Abschiede, kl. 97.

Boten: Zürich. Rudolf Escher, Altburgermeister. Lucern. Petermann Feer, Ritter, Altschultheiß.Uri. Walther Troger, Altannnanu. Schwyz. Hans Gerbrecht, Ammann. Nnterwalden. Arnold Fruntz,Seckelineister. Zug. Cunrad Wachmann. Glarus. Ulrich Landolt. Appenzell. Cristan Pfister.

n . Auf diesem Tag der Jahrrechnung sind unsere Angehörigen von Rheineck und Thal erschienen undhaben angebracht, unser Landvogt fordere von ihnen bei Sterbefällen den Fall, was eine neue Forderung^i, von der sie zufolge einiger Briefe, die sie vorlegten, bisher frei gewesen. Da den Boten die Sache unbe-kannt war, so wurde beschlossen, man soll sich vor deren Behandlung bei den frühern Landvögten erkundigen.

Da der savcnstsche Handel auf dein Tag zu Bernzu bericht abgeredt vnd allste vff disem tag zu ent-Uchem beschluß geben angesechen ist," so wird Bern beauftragt, durch seinen Stadtschreiber den Hauptbriefaufzurichten und selben vorerst dem Herzog, dann von Ort zu Ort zur Besegelung zuzusenden. «. DerH^zog von Savopen hat neuerdings begehrt, es möchte in den Hauptbrief aufgenommen werden, daß wir^chen, die etwa weiter derartige Ansprachen an ihn erheben sollten, gegen die er Recht bietet, keine Hülfe