Juni 1511.
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Herren von Grandson oder von den Herzogen von Savoyen ihm deßhalb verliehenes Recht. Ii. DerHandel, betreffend einen Gefangenen, welchen die von „Wittikanf" weggeführt haben, wird nach Grandsongewiesen i. Dem Wilhelm Cöllen werden zu seinein umgebauten Haus 4000 Zwgel geschenkt, k. DemZimmermann zu Grandson werden für seine Dienste 4 Ellen Tuch oder dafür 2 Kronen geschenkt. I. Bezüg-lich Ausmittlung der streitigen Märchen zwischen beiden Städten bei Jaun bleibt man ber dem Beschluß, die-selbe beidseitig zu ernennenden Commissaricn mit Vollmacht zur Negnlirnng zu übergeben.
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Solothurn. I > l 1, 4. Juni (Mittwoch nach der Aussähet).
Staatsarchiv Luccr»: A»g-m-in- Abschi-dr k. ü«. Archiv Schaffhansr».
»i. Diese Tagleistung ist angesetzt durch die vier Städte als Untertädinger in der savoyischen Sache.Dieselben haben nach vieler Mühe und Arbeit die Savoyischen dahin gebracht, daß sie sich erboten haben,den acht Orten 100,000 Gulden zu geben. Die vier Städte haben sich ihrer noch um weitere 40,000Gulden gemächtigt, so daß die Summe ans 200,000 Gulden gebracht wird, und dann die acht Orte freundlichgebeten, sich bei der Gestalt der Sachen und der Armuth des Hauses Savoyen damit zu begnügen. Weileine Rede geht, wir wollen nicht minder geachtet sein, als Bern und Freiburg, so haben Basel und Schaff-Hausen sich erboten, an diese zwei Städte zu werben, daß sie ihre erhaltene Summe von 120,000 Guldeneinwerfen Die Boten von Bern und Freiburg erklärten, sie haben keine Vollmacht, dieses zuzusagen, undbegehrten Aufschub bis Samstag (7. Juni), um solches an ihre Herren zu bringen. Da nun Schwyz undZug auf dem Tag nicht vertreten waren, Uri, Unterwalden und Glarns sagten, die Ihrigen seien ausge-zogen und werden sich nicht länger hinhalten lassen, auch haben sie keinen andern Auftrag als anzuhörenund zu berichten so hat man sich ihrer gemächtigt, die Antwort von Bern und Freiburg bis Samstag zuerwarten, und hat die Boten von Basel in die drei Orte geschickt, um sie zu bewegen, in der Sache bisdahin nicht weiter vorzugehen, damit größere Unruhe und Krieg vermieden bleibe. Johann de Fnrnohat verlangt, wir möchten, wenn die Savoyer behaupten und in unfern Genwinden reden wollten, der vonlhm übergebene Brief sei falsch, ihn kommen lassen und in Geleit mit den ^avoyern von Ort zu Ort schicken,er werde vor den Gemeindeil darthun, daß der Brief ächt und er ein Biedermann sei. Er empfiehlt sich,baß man ihm halte, was man zugesagt habe. Das haben die Boten zu Händen ihrer Herreil in denAbschied genommen. ' Die Briefe und Schriften vom Bischof von Sitten und von Jörg auf der Fluhhat man ans den Tag zu Lucern Sonntag Trinitatis (15. Juni) gewieseil, da man gegenwärtig nicht Zeithatte, sich bannt zu beschäftigen. ,1. Auf diesem Tag sind als Boten des Königs von Frankreich derPräsident voil Burgund lind mit ihm noch ein Edelmann erschienen, mit Begehren, erstlich, daß dw Boten
Uri lind Unterwalden, die sie gesehen, „hinfür stan" und bei der Verhandlung bleiben, denn pe wollen"ichts anbringen, das nicht alleil Orten genehm wäre. Da aber die Boten der beiden Orte nicht der derVerhandlung bleibeil wollten, so hat die französische Botschaft vor den übrigeil Ortcii ailgeoracht, me Eid-genossen möchteil die Billigkeit und das Anerbieten des Herzogs von Savoyen bedenken; cer König ha ebem Herzog geschrieben, er möchte mit uns freundlich llild nachbarlich zu leben trachten ; der Herziig undbas Haus Savoyen seien mit ihm, dem Köllig, und andern großen Häusern unserer Rachbarschast verwam t,