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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Mai 1511.

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Zu beziehen, als wir zuläßig erachten. Das soll jeder Bote heimbringen, damit man bei den alten Vögtensich darüber erkundige, v. Jedes Ort soll Vorsorgen, daß gegen den Herrn von Sitten kein Aufbruch vonKnechten stattfinde und auch mit der Landschaft Wallis nicht änderst denn freundlich gehandelt werde, da sieun Allem keine Schuld hat. «I. Zürich, Lucern und Glarus sollen sich auf dem Tag zu Zürich erklären, ob sieM uns Eidgenossen zu Felde ziehen wollen oder nicht. Die von Junker Caspar Göldli angezogeneAngelegenheit des Dietrich Hagg und des Wolf von Winkel gegen unsere Eidgenossen von Schaffhausenstll man auf dem Tag zu Zürich behandeln, l. Der Kirchherr von Uri ist aus Auftrag des Bischofs vonWallis erschienen und hat seinen Herrn verantwortet, derselbe habe keine Schuld an den Anständen, weder derPension noch der Knechte wegen, sondern er habe nach dem Befehl seiner päpstlichen Heiligkeit gehandelt.Alles mit langen Worten, wie jeder Bote weiß.

Zu ». Die Boten der acht Orte geben, unterm 14. Mai aus Zug dem Abt von St. Gallen Kenntniß vondiesem Beschluß und ersuchen ihn um getreues Aufsehen. Stiftsarchiv St. Gallen, Lehentom 105 i>, 161. t>.

Hütt ch. 434 4, 26. Mai (Zinstag vor St. UrbanStag).

Archiv Solothnr» : Ahschicdcband, VI. Archive Schwyz, Schaffhaiisen.

Auf das an vorigem Tag zu Zug gebrachte Anbringen des Hans Lanz von Liebenfels im NamenPrälaten, Edeln und gemeinen Landsassen im Thurgau, man möchte die jährliche Tagsatzung in Frauen-seld bleiben lassen, damit nicht die armen Leute im Thurgau ihre Sachen und Appellationen mit großenKosten an die Jahrrechnungstagsatzung zu Baden bringen müssen, wird, da nicht alle Boten Befehl hatten,^schlössen, auf dem nächsten Tag darüber zu verhandeln. I». Des zu Gottliebeu liegenden Korns und derErrichtung einiger Streichwehren daselbst wegen wird beschlossen, daß das Korn daselbst liegen bleiben und^n dem Bau der Streichwehren vor der Handvmb minder vffrur willen" abgesehen werden soll. «. Aufbo>n nächste,? Tag soll man Antwort geben über das Gesuch des Kirchherrn von Nri, man möchte für denOrdinal von Sitten beim Kaiser und dem König von Frankreich um Geleit werben. «4. Der Vogt in?Aheinthal hat an unsere Eidgenossen von Zürich gebracht, es gehe jenseits des Rheins die Rede, wenn dieEidgenossen gegen Savoyen ziehen, so werde der Kaiser Krieg gegen sie erheben. « . Jeder Bote weiß,die von Bünden den Boten von Zürich und Glarus geantwortet haben, ll. Ebenso was der Vogtbes Abts von St. Gallen angebracht hat. K. Tagansetzung nach Pfäfers auf Dienstag in den Pfingst-sAertagen (10. Juni). I». Die von Zug haben die drei Länder eingeladen, mit ihnen einen Rathschlag zuKllln, wenn sie gegen Savoyen ziehen wollen.

4<»z.

B r u n n e n. 134 1, 26. Mai (Zinstag vor viwani).

Archiv Basel: Abschiedeband, VI. 2N7.

Boten von Lucern, Schwyz, Ob- und Nidmalden und Zug antworten an Burgermeister und Rath zuRurich auf ein von diesen erhaltenes Schreiben eilends, sie haben sich vereint, auf nächsten Donstag ihre