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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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März 1511.

semer Obern eröffnen. I». Dieser Tag ist des zwischen dem Herzog von Württemberg und der StadtRothweil schwebenden Spans wegen angesetzt. Wir haben nach Laut des Anlasses den Parteien mancherleiMittelwege für gütliche Ausgleichung der Sache vorgeschlagen aber nichts ausgerichtet. Daher wird einanderer Tag wieder nach Zürich gesetzt auf Sonntag vor St. Nrbanstag (18. Mai), um im Namen Gottesden Handel mit Urtheil und Recht zu entscheiden. Auf diesen Tag sollen dieselben Boten, welche jetzt dieParteien angehört haben, gesendet werden.

SN7.

Ein siedeln. I i> 14, 9. April (Mittwoch vor iMim-ri um).

StnatSarchiv Zürich: Abschiede, V. l0Z. Archive Solotlnirn, Schaffhause».

t». Nachdem auf jüngstgehaltenem Tag die savoyischen Boten eine weitere Tagansetzung begehrt unddemzufolge dieser Tag bestimmt worden ist, haben unsere Eidgenossen von Bern, Freiburg, Basel und Schafs'Hausen uns freundlich ersucht, die Verhandlungen zu verschieben, indem sie hoffen, in der Zwischenzeit einegütliche Ausgleichung zu finden, wodurch Unruhe vermieden werde. Daher haben wir, zumal unsere Auf-träge ungleich lauten, diesen Eidgenossen zu Ehren und um die heilige Zeit nicht zu versäumen, einen andernTag bestimmt auf Dienstag vor dem Maitag (29. April) nach Zug. Mag inzwischen eine Ausgleichunggefunden werden, so lassen wir es geschehen, wenn nicht, so soll man einen endlichen Rathschlag thun, wirunsere Forderung ohne weitern Verzug eingebracht werden möge. »». Jeder Bote kennt das freundlicheSchreibeil und Anerbieteil des Bischofs von Sitten, worauf für denselben neuerdings Geleit bei kaiserlicherMajestät nachgesucht wird, damit er oder seine Botschaft zu päpstlicher Heiligkeit gelangen möge und d>eUnsrigen desto eher zu ihrem ausstehenden Solde kommen.

3N8.

Zug. tZjjI, I. Mai (vfs den Mc»,tag).

Stantsarchiv Zürich: Abschiede, V. IUI. Archiv Dolothiiru.

Junker Heinrich Lanz hat im Namen der Prälateil, Edeln lind gemeiner Landsassen im ThurgMangebracht, sie vernehmen, daß die Anordnung, wonach alljährlich behufs Entscheidung der Appellationen u»dAbnahme der Rechnung des Vogts ein Tag in Frauenseld gehalten werden soll, wieder abgeändert u»ddieser Tag nach Badeil gesetzt sei. Das beschwere sie aber höchlich und sie bitten sehr, es bei der früher»Anordnung bestehen zu lassen. Da man keine Vollmacht hatte, auf dieses Gesuch einzutreten, so soll jel»»'Bote selbes an seine Herreil bringen und auf dein Tag zu Zürich' Antwort geben. ?». Der Landvogt iwThurgau berichtet, der Bischof von Constanz begehre, sein Korn und Bettgemand aus dem Schloß tiiott'liebeil wegzunehmen. Wir haben darauf dem Landvogt befohlen, solches nicht zuzugeben. Auch hat dwLaildammann im Thurgau dem Landvogt eineil Brief gegeben mit beunruhigenden Gerüchten auf den F» (daß die Eidgenossen nach Savoyen zieheil; ebenso schreiben die Knechte auf Gottlieben, es gehen allerleiverdächtige Reden, auch sei das Schloß nicht gehörig bewahrt. Das soll jeder Bote heimbringen. ^Behandlung eines Schreibens des Pfalzgrafen wegen der 1000 rheinischen Gulden, die er an den Erbe»