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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Februar 1510.

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bestettungen derselben Mangel vnd gepresten, welle sin hl. sich, so vil sy mit gott vnd zimlichkeit tun mag, gnädigk-lich vnd vätterlich erzöigen vnd vns allzit vnder siner hl. mantel vnd schirm behalten.

Zum sibcnden, wann über kurz oder lang sin Ht. der Vnsern, als obstat, begerte zu hilff vnd schirm sinerHt. vnd der kilchen, das dann die einem jeden fußknächt all manot geben söll zu sold vj franken vnd den ampt-lttten, wie dann sollichs brüchlich vnd gewonlich ist. Vnd so dieselben knächt von Iren httsern ziecheu, sölle InenJr sold angon vnd demnach dry manot lang weren, vnd ob die notturft erfordern wurd, die lenger zebehalten,söllen sy demnach siner Ht. dienen von manot zu manot, so lang man Jrer bedarf, vnd wann man Inen vrlobgeben, söllen si in demselben Vrlobsmanot Heimwerts stechen bis gan Meiland oder derglich verri vnd da fürhin jetlichem für sinen Heimzug ein halber sold geben werden. Es söllen ouch die selben knächt, diewil sy in sinerHt. Dienst, nach kriegsrecht vnd nach dem je die notturft erfordert, ordenlich für sich stechen vnd sich halten alsfromm biderblttt nach siner Ht. gutem vertruwen. Vnd wann sin Ht. vnser knächt erfordert, söllen dero Anwältmit sampt den Eidgnossen ein kommlich ort bestimmen, da man die erste Musterung vnd sold bezalen soll.

Zum achtenden, so ist siner Ht. will vnd Meinung genzlich, damit dhcin Irrung noch ansprach vnder söllichenknächten erwachse, sunder erlich vnd wol beznlt werden, wölle die selbs oder durch Jr statthalter vnd amptlüttsöllich knächt bezallen vnd nit durch die houptltttt, mer Irrung vnd argwon hiemit ze verhütten. Doch so standan siner Ht., ob sy den hoptlütten die knächt ze bezalen vertruwen well old nit. Vnd söllen die vermelten Eidt-gnossen denselben knächten houptlüt, Venner, lütiner vnd ander zwifalt Soldner zugeben, als das gepürlich vndprüchlich ist.

Zum nünden, so welle sin Ht. ouch, dz die vber die zal der 6000 oder so vil die je zu ziten erfordern wird,mit mer lüten nit beladen werden, sonder by söllicher erforderten zal bliben, dieselben ouch erlich vnd redlich sinerHt. dienen vnd dheiner nach empfachung sins solds an sunder erloubung der houptlütten vnd siner Ht. Statthal-tern vnd one merklich vrsach hinus stechen.

Zum zechenden vnd leisten sölle dise loblich Vereinung vnd püntniß die nechsten fünff nachfolgenden Jareweren vnd nütt dest minder, so die verschinen, mögen beid teil nach Jrem guten gefallen witter vnd lengerkrstreken.

Item vnd die erst Pension sol geben vnd vßgericht werden, so bald die Vereinung vffgericht vnd bcsigelt wird."

Staatsarchiv Bern: Allg. Eidg. Abschiede U. tag.

Im Allgemeiiren Abschied des Lucerner Archivs fehlen die Namen der Boten und die Artikel der Vereinungmit dem Papst, im Lucerner Abschied fehlen I», i, I, im Zürcher Exemplar fehlt Ii. im Bcrner Exemplar fehlenI, in dem der Tschudischen Sammlung 1», v, <1, e, t, ic-

3ST.

L u c e r n. IZ1 <>, 13. März (Mittwoch vor luüwa).

Staatsarchiv Lnccrn: Lucerner Abschiede, 0. 22?. 222. 2Zt. 2ZS. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, ?. >2, Ebenda: TschudischeSammlung. l0S. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, h. l?2. Archive Solothnr», Areiburg, Schasshanse».

Boten: Zürich. Burgermeister Röist; Aieister Winkler. Bern. Venner Wyler; Weingartner. Uri.'Umann Jmhof; Vogt Schttli. Schwyz. Ammann Kätzi. Obmalden. Ammann von Flüh. Nidwalden.. '"'nainl Kretz. Zug. Vogt Rettich. Glarus. Marx Mab, Laudschreiber. Basel. Burgermeister Zeigler;

M)er Harnischer, Venuer. Freiburg. Wilhelm Reiff. Solothurn. Venner Stölli. Schaffhauseu.^Ns Ziegler. Abt von St. Galleu. Caspar Frei. Stadt St. Gallen. Der Stadtschreiber. Appenzell.

kl