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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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480 Februar 1510.

zu erleiden. Falls sie dieser Aufforderung nicht Gehör geben, so soll mau weiter beratheu, was in Sache»zu thun sei. k. Bezüglich des Spans zwischen dem Herzog von Württemberg und der Stadt Rothweil weihjeder Bote, was die mürttcmbergische Botschaft angebracht und was man denen von Rothweil geschriebe»hat. Man will die Antwort auf letzteres Schreiben erwarten; sollten in der Zwischenzeit weitere Feindselig'leiten ausbrechen, so sollen die nächstgelegenen Orte, welche schon früher in der Sache gehandelt, Böllinghaben, das Erforderliche vorzukehren, damit die Ruhe nicht gestört werde. Ii.. Der Sachen wegen zwischk»denen von Hasle und dem Zwyer von Hasle, in Betreff des verlornen Geldes, sollen Zürich und Lucc'ü'ihre Botschaften zu unserm Vogt im Argau senden und mit ihn: den Handel insgeheim erkundigen. I»wird ein Tag nach Lucern gesetzt auf Dienstag nach Mittefasten (12. März). Da soll auch berathen werdetwie man der Bettler los werden könne, die jetzt überall im Lande herumziehen, s». „Disi sind die Artü ^vnd Capitel der Verepnung vnsers allerheiligesten Vatters des Bapst vnd genreiner Eydgnossen mitsa>»kder Landschaft Wallis:"

Artikel der Vereinung.

„Des ersten, so begehrt sin Heiligkeit zu schirm siner person vnd der hl. kriftlichen Alchen, unser aller w»^dero Stetten, landen, schlössen, lütten vnd zugehörungen, das wir Eidgnossen, nachfolgend vnsern frommen«^fordern, gut vnd gehorsam Süne der Helgen Alchen, zu derselben siner Heiligkeit person, der Helgen Alchen waller Jr zugehörd ein gut trüw vffsechen vnd bystand tun wider vnd gegen all vnd Jeklich, so siner Heiligtvnd der Alchen einichen trang vnd abbruch zu tunde vnderstunden.

Zum andern, ob sich vber kurz oder lang fügte, das gott lang wend, das Jemant siner Heiligkeit pcrsi^die hl. Alchen an Iren landen, lütten, stetten, schloffen vnd zugehörungen also trengen vnd siner Ht. not sin w»vnser Eidtgnossenschaft hilff, Sölten wir siner Ht. geben vnd zukommen lassen mit Ordnung K000 Fussi»"^guter stritbarer mannen, zu rettung vnd schirm siner Ht. vnd der Alchen ze gebrachen vnd nit witter; soucrrnit mit eigenen kriegen beladen. Wo aber wir mit eigenen kriegen beladen vnd der maß beschwert, das n'üvnsern notturftig weren, si wol mögen enthalten oder, ob die glich in siner Ht. dienst, Harheim abfordern z»pruch vnser kriegen. , ^

Zum dritten, das wir obgeschribncn Eidtgnoffen vns, diewil solich loblich Vercinung wcret, zu dhcwandern f ürsten noch Herren verbinden, wer der si), so sin Ht. vnd der Alchen widerwcrtig vnd dieselben in c 'M>weg, es si) durch oder on mittel beschweren vnd trengen an siner Ht. person oder der hl. Alchen landen, ü>vnd zugehörungen, noch dheinen, so dem hl. Stul zu Rom, person siner Ht., der zugehörigen land vndwertigen zukommen lassen, sunder die zu verhalten vnd abzewenden, so vcrre vnd si söllichs von siner h^bbericht werde. ^

Zum Vierden vnd hinwicderumb crbütt sich sin Ht. dergestalt gnädigklich zu versechen, das dw ^vns, als Iren lieben vnd gehorsam sünen zu schirm, sich mit keinem küng, fürsten noch Herren zu verpünden, ^vns obgnanten Eidgnossen nit nämlichen vnd sonderlich benemen vnd darin beschließen solle vnd ob si» ?die in krieg mit Jemant kem vnd darnach ein frid oder bricht gemacht, das sin Ht. vns ouch darin bcsclsiw^'^

Zum fünften, ob Jemant, wer der wer, vns obgemelten Eidgnossen an vnsern liben, gütern,lütten vnrechtlich trengen vnd beschedigen welle, sin Ht. wider die selbigen mit dem geistlichen swert wider d>ctzhandeln mit bannfluch vnd andern censurcn ze proccdiren vnd zu vns gnädig vnd vätterlich vffsechen

Zum sechsten, ze bewcrung sonderlicher gnädiger vnd vätterlicher trüw, vber die belonung, so wir Eidg»durch vollstrekung söllicher loblicher Einung gegen Gott vnsern Schöpfer, des Vicari sin Ht. ist, welle dieseXII Orten der Eidgnossenschaft mit sammt der landschaft Wallis, jedem järlichs, diewil dis Einung wcrcbschaffen vsgericht werden 1000 Rhinsch Guldin vnd dabi, ob wir obgenannten Eidgnossen an frpheitten