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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juli 1509

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337.

Engelberg. 1609, 17. Juli.

TtaatSarchiv Lucern: Engelbcrger Acten.

Tag der vier Schirmorte des Klosters Engelberg. Vogt Gürber von Lucern legt Rechnung ab.Kloster bleibt ihm nach Abzug der Einnahmen von den Ausgaben 447 Pfund 14 ß. 7 hl. schuldig.Peter Schleihers Tochter wird in das untere Kloster angenommen. «. Der vier Knaben wegen sollVogt innert vierzehn Tagen Antwort erhalten. «I. Inventar des Klosters an Wein, Getreide, Vieh,Forderungen; letztere betragen 715 Pfund 5 h. 6 ß. Verbaut wurden 304 Pfund.

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Ltt cer n. 1609, 24. Juli (Zinstag St. Jacobs Abcnd).

Staatsarchiv Lucern : Allgemeine Abschiede, I>. l!<!5>. Silk. Ebenda: Lucerner Abschiede, o. 22Z >,. Staatsarchiv Zürich: TschudischeSammlung, 98. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, I 9Z. Archive Solotlmrn, Freiburg, Schaffhausc».

Boten: Zürich. Bern. Venner Wyler. Uri. Vogt Schüli. Obwald en. Ammann Zun Höfen.Ammann Bachmann. Basel. Hans Lombard. Freiburg. Veuner Krunnnenstol. Solothurn.Schultheiß Conrad. Schaffhausen. Abt von St. Gallen. Ludwig von Helmstorf. Stadt St. Galleu.^ Stadtschreiber. Appenzell. Ammann Am Eggeli.

Dieser Tag ist angesetzt der französischeit Vereinung wegen, da auf dem letzten Tag der zu Lucernleses Gegenstandes wegen gehalten worden, nicht alle Orte vertreten waren und damals auf Begehren deruanzösischen Botschaft der Abschied allen Orteil zugeschickt wurde, damit man sich entschließe, ob man mit°"iglicher Majestät von Frankreich weitere Freundschaft und Emling vollziehen wolle oder nicht. Auf demMutigen Tag sind nun aber wieder nicht von allen Orten Voten erschieneil, einige der abwesendeil haben^ nichts geschriebeil, andere haben schriftlich erklärt, sie wolleil zu dieser Zeit mit Niemanden etwas zu^ffen haben und es auch denen wehreil, denen sie es zu wehren haben. Bei solcher Uneinigkeit unter den) genosstn hat man die französische Botschaft mit guten freundlichen Worteil abgefertigt, die VereinungZugesagt lind nicht abgeschlagen, sondern die Sache vor der Hand angestellt. 1». Da allerhand selt-'"e Mähren ausgehen von Anschlägen, welche unter Fürsten und Herren zum Nachtheil der Eidgenossen-^ gemacht werdeil, so hat man unfern Eidgenossen von Basel und St. Gallen, welche eine weit aus-^ ^nte Kaufmannschaft treibeil undLegerherren" haben, empfohleil, sich durch dieselben heimlich zu erküii-^tt, was an diesen Gerüchten wahres sein mag. Dasselbe wird auch dem Bischof von Sitten empfohlen,^u allen Orten und in den gemeinen Herrschaften soll neuerdings bei Eid und Ehre geboten werdeil, daß. keo ^^'ll ün Lailde bleiben und daß man Aufwiegler, wo man solche betrete, strafe. «I. Jedermann"4 die Verantwortung des Herrn Reilward Göldlin, der Rede wegen, die über ihn gegangen ist, und^ Erbieten, deßhalb zu Recht zu steheil, auch das Verautwortungsschreiben, das der König für ihn gethan^Der päpstliche Bote hat uns Eidgenossen gedankt und begehrt, daß wir den heiligen Vater, dendie heilige Kirche und den römischen Stuhl in allen Bündnissen und Vereinungen, die wir etwa