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diesen handeln wolle, damit wir wieder in die Fußstapfen unserer Altvordern kommen und in Friede und Ruhebleiben mögen. ?». Bern und Freiburg haben angezeigt, sie fertigen jetzt ihre Botschaft nach Savoyen, um dieSumme Geldes einzufordern, welche ihnen weiland Herzog Carl auf den Fall, daß er ohne männliche Leibes-erben abgienge, verschrieben habe, laut der Copie, die sie darüber haben verlesen lassen. Ihre Absicht seidurchaus nicht, etwas Unfreundliches gegen dem Hause Savoyen vorzunehmen, sondern nur die gedachteSumme auf friedlichem Wege einzubringen. Sollte darüber etwa geredet werden, so möge man sie in diesemSinne verantworten, v. Die Bitte des Ammann am Eggeli von Appenzell lim eine Beisteuer an einSchwesternhaus im Lande Appenzell soll nochmals heimgebracht werden. «I. Der von Sax ist gegenwärtigim Namen römisch kaiserlicher Majestät zu Einsiedeln und wartet auf Geld, um Knechte aus unserer Eid-genossenschaft aufzubringen, hält die Knechte mit „lisrnng" auf und sagt ihnen die Bezahlung ihrer Zehrungzu. Deßhalb ist ihm geschrieben, er soll den Knechten kein Gehör geben, ihnen die „lisrnng" bei den Wirthenabsagen und sie weder annehmen noch wegführen, wie schon auf dein vergangenen Tag zu Einsiedeln deßhalbmündlich mit ihm geredet ist. v. Da von den drei Orten Uri, Schwyz und Nnterwalden auf diesem Tagzu Zürich Niemand erschienen ist, so hat man ihnen den Abschied zugesendet und ihnen unter Hinweisungauf die bedenklichen Zeitläufe angezeigt, daß auf Sonntag vor dein Maitag (30. April) unsere Botschaftvor ihnen erscheinen werde, um mit ihnen Rede zu halten. Man bittet sie, bis dahin sich ruhig zu verhalten,dann unsere Botschaft anzuhören und uns übrigen Orten zu aller Ruhe und Frieden rathen zu helfen.Zürich und Bern sollen in unser Aller Namen diese Botschaft schicken, j'. An Uri wird geschrieben, esmöchte dafür sorgen, daß die Diener des Schatzmeisters (Tresoriers) von Mailand losgelassen und die Ämsprecher auf den durch die Capitel vorgeschriebenen Rechtsweg verwiesen werden. Dem Roquebertinwird auf sein Schreiben, das jeder Bote kennt, geantwortet, wir versehen uns, daß unserm jüngst an denKönig und den „Grandmetter" zu Mailand erlassenen Schreiben um Heimfertigung unserer Knechte statt gethanwerde, wir erwarten des Königs Antwort „vnd darnach vns die selb Antwurt gefalt, darnach werdent n>üaber handeln." Ferner wird ihm Kenntnis) gegeben von dem Inhalt unseres Schreibens an Uri, der Dienerdes „Tresiniers" von Mailand wegen.
Das Ausschreiben Zürichs, ck. <1. Montag nach Lätare (3. April), wo statt erst Dienstag post Onols, wieZNEinsiedel» bestimmt war, dieser Tag angesetzt wird, siehe im Solothurner Abschiedbuch. Auf die, von den Boten aufdem Tag zu Einsiedeln erhaltene Nachricht, daß Uri, Schwpz und Unterwalden dem römischen Kaiser zuziehtwollen, trotz des Beschlusses der Mehrheit stillzusitzen und ungeachtet wir die Knechte, die zum französischen Köwbzogen, heimgerufen, seien Burgermeister, Rath und 200 erschrocken, zu hören, daß ein Ort dahin, ein andersdorthin ziehen wolle. Es sei daher nothwendig, unverzüglich zusammen zu treten, um für Frieden, Ruhe undEinigkeit zu sorgen. Den drei Ländern sei der Tag auch verkündet mit ernstlicher Bitte, die Ihrigen bis dahinzurückzuhalten und nicht ziehen zu lassen. Am besten wäre, die vormals zu Baden gemachte Ordnung, all^fremden Herren und Kriege mttssig zu gehen, wieder zu erneuern Zc.
Zu R» Die Instruction von Bern und Freiburg an ihre Gesandten nach Savopen siehe im Berner Alli?'Eidg. Abschiedebd. lO 306,309. Bergleiche auch ebenda 328. I» fehlt im Freiburger-, im Zürcher Excmp^'