April 1508.
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30T.
Bern. 4308, 2. April (»ff i^wrs).
Archiv Freibnrg.
». Bern und Freiburg sind Willens, kommenden Sonntag Nachts das erste Jahrzeit zu begehen,wie weiland Herzog Carl von Savopen selbes angesehen hat, mit Vigil, Montag mit Seelamt und so vielMessen, als Priester zu erhalten sind, dabei sollen 24 Tortschen mit dein savoischen Wappen brennen.
Die durch den Herzog begehrte Botschaft wollen beide Städte vor der Hand aus Ursachen noch nichtschicken. «. Der Vergabung wegen senden beide Städte ans Sonntag nach Mittefasten eine Botschaft nach^nf. ,z. Der Secretarius de Furno wird mit einer Schrift unter beider Städte Siegel versehen, v. Derdie Märchen am Murtensee betreffend, ist auf Begehreil des Bischofs von Lausanne verschoben bisSonntag Quasimodogeniti.
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Zürich. 1308, lil. April lDonstag vor dcm Palmtag).
^iaatSarchj» Luccrn: Allgemeine Abschiede, I). !I2V. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, IV. 222. I>. 247. Ebenda - Tschudische Sammlung, !>4.
Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, Ii. SN». Archive Solothiirn, Freiburg, Basel.
Boten: Zürich. Burgermeister Wpß; M. Winkler; At. Ulrich Felix; Caspar Göldli. Bern. VennerMyler; Benedict von Weingarten, Venner. Lucern. Seckelmeister Ratzenhofer; Balthasar Gürbcr, Rathsrichter,^'-i, Schwyz, Unterwalden. — Zug. Ammann Steiner; Heinrich Cläusli. Glarns. AmmannHuser; Ammann Kuchli. Basel. Burgermeister Offenburg. Fr ei bürg. Der Seckelmeister. So lo thurn.Schultheiß Babenberg; Benedict Hugi, jünger. Schaffhausen. Bürgermeister Trüllerer»; Bürgermeister^aldkirch. Abt von St. Gallen. Ludwig von Helmstorf, Ritter. Stadt St. Gallen. Burgermeister^lb der Rüti; 4)r. Rupp. Appenzell. Lorenz Suter; Ulrich Jsenhut.
Diese Tagleistung ist angesetzt der schweren, besorglichen Zeitverhältnisse wegen, die jetzt leider^Händen sind. Nun haben aber Uri, Schwyz und Unterwalden ihre Botschaften nicht ans den Tag geschickt;
übrigen neun Orte nebst dem Abt und der Stadt St. Gallen und dein Lande Appenzell haben ihre^ten mit ungleichem Befehl in Betreff der Wiederanhandnahme der vor Jahren zu Baden angcsehnenTönung über Pensionen und Kricgsläufe abgefertigt und „deßhalb gehenkt, widerwertig antwurt gegeben."oraus entstehen nun fortwährende Zögerungen, welche leicht unter uns Eidgenossen allerlei WiderwärtigkeitZwietracht erwecken dürften. Deßhalb haben wir uns auf Folgendes vereint: Weil wir doch alle davon^'u und zum mehreren Theil darüber einverstanden sind, wie nützlich und gut es wäre, die obgenannte. Wng wieder au die Hand zu nehmen und zu halten, kein Ort aber anfangen und seine Meinung lauterMon, sondern jedes auf das andere warten wolle, so sollen alle Orte beförderlich über die Sache sitzen undMs dem zu Einsiedeln nach Zürich gesetzten Tag Dienstags nach Crucis Jnventionis einfach mit Ja oderantworten. Werden wir dann einhellig, so soll die Ordnung sofort vollstreckt werden, wollen sich aberOrte dagegen sperren oder sich absondern, so soll auf demselben Tage berathen werden, wie man mit
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