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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Januar 1503.

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übrigen fehlen. Der Lucerner Abschied enthält die Namen der Boten und daneben nichts als die Art. «, «I, Lin ganz anderer Fassung, der Zürcher Abschied nur « in der Fassung des Lucerner Abschieds unter dem Titel:Abfertigung der Röm. k. potschaft zu Lucern off oonvorsionls ?auli anuo <d ootano. Collationirt per H.von Alikon, Stattschriber (zu Lucern)."

Wir lassen den Text des Lucerner Abschieds, da er die urkundlichen Erklärungen enthält, hier nachfolgen;

Wir gemeiner Eidtgnoschaft von Stetten vnd Lendern, züsambt unser aller zugwandten, Rütte vnd Sandt-boten, diser zyt von vnsern Herren vnd Obern wegen zu Lutzern versampt, thun kunt vnd erlüttern vns in vndmit crafft ditz abscheids, das vsf siner Date vor vns erschinen sind die wolgepornen, edlen, strengen, hochgelertenvnd vesten Herr Vlrich von Sax von Hohensax, Freiherr, Herr Hans von Landow, Ritter, Doctor Schad vndHans von Landenberg, In namen des allerdurchküchtigistcn, großmächtigen vnd vberwintlichisten fürsten vndHerrn, Herrn Maximilians, Römschen küngs u. s. w. vnsers allergnedigisten Herrn, vnd an vns begert, in demfürnemen Siner k. M. Nomzug vsf Jr manigfaltig ansinnen Inen vnser entlich antwurt zu geben. Also habenwir vns entschlossen vnd vereint, diser Meynung: Nachdem wir Eydgnossen Siner k. M. Iren Romzug alleindie Er der kaiserlichen Cron zu erlangen vnd niemandt dz Sin zu nemen, zu vollbringen verhelffen zugesagt, vnddann darnach sin k. M. vnsern Natzpotten, so wir vsf den letztgchaltnen tag hinuß gen Kaufbüren zu Jr k. M.geschikt, entdecken vnd vns zudem vor vnd nach schriben lassen hat, wann wir siner Maiestat den Jrn fürgenomenRomzug vnverdinget vnd wider mengklich zu thun nit verhelffen, dz wir dann stillsizen vnd die vnsern zu dheinenfürsten noch Herrn zuziechen lausten wölken. Das wir Mich Jr M. fürschlahen an vnser gemeinden allenthalbgebracht, den Handel zu vil tagen, so wir desthalb angesetzt, eigentlich erwegen, crmessen vnd setz letst von dem-selben vnsern gmeinden vnd in vns letst beschliestlich erfunden haben, das vns der jetzgemelt fürschlag, also stillzu sizen, angnäm vnd gemeint sye, vns in söllichem zu gehorsamen. Wünschen daruff derselben siner k. M. zuder Eer heilsam glück vnd fachen das von herzen gern. Doch dz Jr k. M. dem frankrychischen küng an sinenJnhendigen landen in dem Nomzug Im die Jnzunemen nit beschedige, wann so fer dz beschechen vnd wir durchden vermelten küng von Frankrich das zu berichten angerttfft wurden, wir vnser verschribung nach in der Jn-risenden fach handlen dz so wir schuldig vnd pflichtig wären. Begeb es sich aber, dz Jr k. M., von wem dz wär,an dem Romzug geirrt oder gehindert werden, Sölte sy glouben, dz vns semlichs ouch nit lieb were, vnd dieVnsern daby nach Vnserm vermögen niendert han wöllten, Darmit wir als die erkennt vnd geacht werden, sojetwedrem teil gern tätten nach zimlichen billichen dingen, wann wir wissen, wz wir jetwedrcm teil schuldig. Sosyen der küng von Frankrich vnd wir dannocht in merklich verschribungen, Eynungen vnd früntschaft, dz wir ouchdenken müssen, Im darumb etwz zu thun sin, wie wol wir vns aller fachen gern cntschlahen vnd sähen wölltenguten frid vnd sun. Dz alles vermerk sin k.M.im allergnedigisten vnd besten, als es ouch in gutem beschichtu.s.w."

Die antwurt vnd abfertigung des küngs von FrankrichS. Des Ersten: als die botten hievor zu dickernWalen vns ermant, dem küng sin vereynung, brieff vnd sigel zu halten, ist abermalen vnser antwurt, wz wir Imschuldig sin vnd verschriben haben, dz wollen wir Eidgnossen halten. Zum Andern, als sye zu allen tagen vndjetz aber vsf disem tag, wo der küng vnser hilff notdurftig, Im vnser knecht zuzelaussen lut der Vereynung, Istgeantwurt, dwyl wir Eydtgnossen noch nit verstaut, dz der küng jendert genöttiget werd, darum bedunk vns nitaot, dz er vnser knecht nem; wenn er aber genötiget werde vnd vns lut der eynung erfordre, wollen wir Imdieselben Eynung halten. Zum dritten, als sich der küng erbotten vnd begert, witter vereynung mit vns zuvolstreken, lausten wir diser zit vnd doch vnabgeschlagen, dicwyl die Vereynung noch ein Jar wert; dar-zwüschen man in einerandern vnd rüwigern zyt harin ghandeln mag." Jeder Bote weist zu sagen, was Jörgauf der Fluh seines unbilligen Handels wegen auf diesen Tag geschrieben hat und daß man hierauf den Haupt-wann und den ganzen Landrath von Wallis aufgefordert hat, den Jörg auf der Fluh und alle seine namentlichdezeichneten Mithelfer nach Verdienen zu strafen und uns, ob und in welchem Maße das geschehe, durch den