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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Januar 1508.

Würde er, der König von Frankreich, angegriffen, so soll er das an uns bringen, wir werden dann gebührendantworten; sollte er aber den Venedigern gegen den römischen König anhangen, so nehmen wir uns dieserSache nichts an. Die Vereinung betreffend tritt man zur Zeit nicht ein, weil die alte noch nicht aus-gelaufen ist und noch lange währt, v. Der Knechte wegen ist beschlossen, bei der vorigen Verordnung zubleiben und beide Könige von Werbungen ohne unser Wissen und Willen abzumahnen, tl. Dein Haupt-mann und gemeinem Landrath in Wallis wird geschrieben, sie sollen den Jörg auf der Fluh und seineMithelfer strafen und uns berichten, daß es geschehen sei. K. Auf diesen: Tag ist des römischen KönigsBotschaft, Herr von Sax, Herr Hans von Landau, 11r. Schad und Hans von Landenberg, erschienen undhat des Nomzugs wegen Antwort begehrt. Ihr ist geantwortet, man verbleibe bei vorigem Schreiben undhat ihnen solches versiegelt ihrem König heimzubringen übergeben. I». Darauf haben die französischenBoten eröffnet, sie seien durch Kundschaft berichtet, der römische König beabsichtige auf dem Weg uach Romvor ein Schloß in Italien zu rücken und sei vielleicht Willens, in das Mailändische einzubrechen; wenn demalso wäre, so begehren sie im Namen ihres Königs, daß man nicht zu lange Zeit mit Tagen verliere, son-dern dem letztern zu Hülfe komme. Das ist in die Abschiede genommen, i. Junker Hans von Landenbergklagt im Namen des Bischofs von Konstanz: 1. daß ein Meyer, dem Wolf von Helmstorf mit Zwing und Banngerichthörig, sich mit einer Appellation aus der Gerichte Brauch zu ziehen vermeine. Da nun das Gerichtein Lehen vom Stift Konstanz sei, so bitte der Bischof, man möchte den Meyer vermögen, bei altem Brauchund Recht zu bleiben. 2. Es walte zwischen diesen: und dem Abt von St. Gallen Streit wegen einerFrau; man möchte den Abt von St. Gallen bewegen, von seinem Anspruch auf dieselbe abzustehen oder zuRecht zu kommen. Diese beiden Sachen sind auf den Tag von Frauenfeld geschoben, da mögen die Parteiengegen einander erscheinen und soll geschehen was Recht ist. Ii.» Da der Bischof von Konstanz von Etlichenim Thurgau Steuern zun: Romzug fordert, so hat man ihm von diesem Tag geschrieben, er möchte solchesgütlich bleiben lassen, denn man könne es nicht dulden. Davon wird auch den Vögten zu Baden und iwThurgau Kenntniß gegeben. R. Man soll sich berathen, wie man den Hochmuth Hans Meyers und Anderergegen den Vogt im Sarganserland strafen wolle, damit die Vögte vor solchen in Zukunft gesichert seien-»». Auf dem Tag zu Baden soll untersucht werden, welche Gerechtigkeit die sechs Orte zu Eggiwyl habenund was der Grafschaft Baden zustehe. «». Einige aus den: Thurgau bringen an, sie seien von: Bische?von Konstanz, dessen Gotteshausleute sie seien, gemahnt, mit ihn: zu ziehen. Darauf wird beschlossen, deinBischof zu schreiben, er soll die Leute bei ihrem alten Herkommen und des Reifens halb unersucht lassen-«». Dem Landvogt in: Thurgau und dem Vogt zu Baden wird j schriftlich besohlen. Niemanden ziehen ^lassen, x». Die Sache, betreffend Ulrich Sonnenbergs zu Klingnan verlassenes Gut, soll zu Baden auf deinTag behandelt werden. ,z. Der Bote von Beri: soll die Sache des Hufschmieds, der zu Lucern Einen verwundethat, und seines Trösters an seine Herren bringen, i . Des Zolls zu Villmergen wegen ist auf dieseiNTag mit unfern Eidgenossen voi: Solothurn unterhandelt und der Kanfpreis auf 200 rhein. Gl. festgese^worden. Alan soll sich berathen, ob mau selben um diesen Preis kaufen wolle und Antwort geben. 8.Tag der Kastvögte von Engelberg ist auf Montag nach St. Agathentag angesetzt.

Der hier zu Grunde liegende Text ist derjenige des Abschieds in der Tschudischen Sammlung, welcher deinAbt von St. Gallen gehörte, denn es heißt am Ende:Vff disem Tag ist von mines gnädigen Herrn lpenSt. Gallen) wegen Bot gesin Herr Ludwig von Helmstorf, Ritter." Mit dieser Fassung stimmen übcrein d>eAbschiede von Bern, Solothurn und Schwyz nur hat Schwyz die Artikel i 1, l<, i, welche in de"