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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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December 1507.

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allem Ernst vorgesorgt werde, daß unsere Knechte nicht dem römischen, sondern eher dem französischen KönigeMausen, dem wir kraft der Vereinung mehr schuldig seien, als jenen?. Und obschon er, der französischeVote, auch Hauptleute und Knechte für seines Königs Dienst hätte aufbringen können, so habe er doch dastue thun, sondern allweg auf uns warten wollen. Indem der König von Frankreich laut der Vereinungunsere Knechte begehre, beabsichtige er nicht. Andere zu bekriegen, sondern nur sein Land zu beschützen undhabe, wem? nicht diese Unruhen eingefallen wären, die Absicht gehabt, zum heilige?? Grab und wider die^«gläubigen zu ziehe??. Auch sei er nie, wie der römische König vorgebe, des Willens gewesen, den Papstseiner Gewalt zu berauben, sondern er sei eher geneigt, den Papst und die christliche Kirche bei de???, waschuen zugehöre, zu handhaben. Wen?? die Grase?? von Arona den? Bischof voi? Wallis geschrieben habe??,^ (der König) halte sie wider Recht und Billigkeit gefangen und habe ihnen das Ihrige mit Geivalt ein-genommen, so sei das nicht richtig; er habe die Grafen in? Gefängniß, weil einer voi? ihnen nach seinem eigenen^eständniß den Venedigcrn etliche Landschaften habe verrathei? und de?? Grammeter (grunänuütrc!) zu Mailand^giften wollen; er wolle diese allerdings nach Recht und nach ihre??? Verdienen strafen. Der französische^vte vernehme, Jörg auf der Fluh habe etliche Knechte bestellt und ihrer jede??? hundert Gulden ver-sprochen, wenn sie ihn? und dem Bischof von Rieux Rüdenbande anlegten; er bitte, sie an diese??? Vor-habe?? zu hindern. Endlich auerbiete sich der König voi? Frankreich als unser Bundesgenosse, uns mit^lb m,d Grit nach seine??? besten Vermögen beizuspringen, falls nach der Drohung, die man von denWunsch königlichen Gesandten höre, der römische König oder das Reich uns bekriegen wollten, wenn wirrhren Antrügen nicht entspräche??. Sei?? König und er wollen Niemanden schelten noch beschmutzen, aber^ Roth erfordere. Alles dieses nach der lauter?? Wahrheit ai? den Tag zu bringen, er wolle eine TonneWoldes und seines Königs besten Glauben dafür zu Pfand setze??. Es liege auch Geld genug und mehr alsgenug bereit, die Knechte genugsam und wohl zu besolde??, wenn es dazu komme. Alles das, hat man dein^»Mischen Boten geantwortet, wolle man ai? die Obrigkeiten bringe??, damit sie darüber rathschlagen, wie^ die Sache erfordere. Was das Zuhausebehalten der Knechte betreffe, so verlange?? das die römisch^uiglichen Bote?? ebenso wie er und es soll geschehe??; aber man sage ihn?, wie man jenen gesagt habe,^ er sich hüten möge, ohne unsere Erlaubniß die Unsrigen aufzuwiegeln oder ii? Dienst seines Königs zupchme??, denn das würden unsere Herren und Ober?? übel vermerken. «>. Alle Bote?? solle?? auf das Ernst-este heimbringen, daß vorgesorgt werde, daß die Knechte keinem der beide?? Könige zulaufen und daßberathe, welche Maßregeln für de?? Fall, daß wir uns entschließen sollte??, still zu sitze?? und keinen? der^de>? Könige zu helfe??, zu nehmen wären, daß die Knechte in Gehorsam und zu Hause behalte?? werdenAchten. Da Lucer??, Zug, Glarus und Freiburg, welche die Sache des Hans voi? Baldegg ebenso^ll'ivie uns berührt, auf dein Tag nicht vertrete?? sind, so kam? auf sei?? abermaliges Schreibe?? auch heutenicht eingetreten werden. Da es sich aber doch auch nicht schicke?? will, sei?? wiederholtes Rechtbieten^ brachten, so soll seine Sache ohne längere Zögerling allenthalben ii? Betracht gezogen werden, damit aufnächsten Tag zu Lucern ihn? endliche Antwort gegeben werden möge, welches der gebotenen Rechte wir^uehmeu wollen. Bern soll de?? Abschied an Freibnrg senden,v fehlt iin Zürcher- und Berner Abschied.

In? Tschudischen Exemplar steht an? Ende von e, womit der Abschied schließt:off disen hievorgehaltnen?ngen alle?? ist von in. g. Herrn von St. Gallen bot gewesen Johanns Schenklin, Landvogt der Grafschaft^ogkenburg." (Es gehörte also dieses Exemplar dein Abt von St. Gallen).