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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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November 1507. 411

getrüwer mayuung gegeben. Darmit ist der valtsch bot gangen gen Lncern zu den franzosen. Inen den briefgeantwurt vnd sich Inen gefrundet zu ainem schin vahen zu lassen, Daruff die franzosen faltsch vrsachgenomen, wider die grasen fürzunemen, sr> gefangen, Jr schlösser vnd guter Jngenommen vnd also an lib,vnd gut on allen grund beraubet. Dz Hab die k. M. ouch zu erkennen geben wollen, begerent, dz sy gestalt^ser fach vnd dero von Poroiney merklich beschwerd, och des von Wallis vnschuld an die örter vnd lender,von denen sy gesandt sind, gelangen lassen vnd von Jr k. M. wegen begeren wellend, denen von Poromeywiderumb zu dem Iren zu Helsen vnd den von Wallis entschuldiget zu halten. Dise zwen Artikel habenSandtpoteu ouch also au die örter vnd lender mit vlpß zu bringen angenomen."

Das Datum nach Nr. 295, »

TSS

Huri ch. 43t)7, 8. December (Mittwoch nach nic-atm).

^kaatöarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, I). 304. Staatsarchiv Züricli: Abschiede. IV. 210. 221. Ebenda: Tschudische Sammlung, 88.Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, X. 208. Archive Solothnrn, Freibnrg, Basel.

Boten: Zürich. Bürgermeister Nöist; Burgermeister Wyß; Heinrich Göldli, Ritter; M. Ulrich Felix.Bern. vi-. Thüring Fricker. Lucern. Uri. Ammann Im Oberdorf. Schwyz. Vogt Schiffli.^bwalden. Ammann Wirz. Nidwalden. Arnold Winkelried. Zug. Glarus. Basel.Bürgermeister Zeigler. Freiburg. Solothurn. Benedict Hugi, der jüngere. Schaffhausen.

urgermeister Barter. Abt von St. Gallen. Landvogt Schenkli. Stadt St. Gallen. Burgermeister-'lb der Rüti. Appenzell. Ammann Am Eggeli.

In Folge des zwischen den Boten der acht Orte Zürich, Bern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Basel,Kothurn und Schaffhausen, des Abts und der Stadt von St. Gallen und des Landes Appenzell und^vi römischen König jüngst zu Kaufbeuern abgeredeten Abschieds über Art und Umfang unserer Hülfe zumvMzug sind die königlichen Näthe auf diesem Tag erschienen, haben des Königs Gruß und Gnade uns^kündet und darauf das Begehren eröffnet, wir möchten die Erklärung und Erläuterung der zugesagtense zum Nomzug, wegen welcher der Tag von Kaufbeuern hieher nach Zürich verlegt worden, abgeben,v^nlich daß wir den Zugunvcrdinget" thnn und wenn Jemand, der dein König und Reiche gehorsam sein

^te, nicht gehorsam wäre, seiner Majestät gegen denselben bchülflich sein w.ollen, weder den König vonFra "de,heil

um

ukreich noch Jemanden anders vorbehalten; denn gerade dieser König treibe allerlei Praktiken,v römischen König au der Erlangung der Kaiserkrone zu verhindern, er habe den römischen König und das

lge Reich mit Krieg und Widerwärtigkeiten überfallen und beabsichtige, den Papst und den heiligen Stuhl zuv'u in seine Gewalt zu bringen, wogegen wir als Glieder des Reiches und der Kirche nach aller Billigkeit^ sin sollten. Darauf haben nur geantwortet:dz wir hargefertiget spen von vnsern Herren vnd Obern,^wll x. Pf. Koufbüren an vnser antwurt dannzemal benügen gehept vnd die zu gnaden angenomen/ W losen, wz witer Jrs anbringen vnd wie Jr Majestät Meinung sie, dz dis fürer zu erlüttern sinv, so wölkend wir gern davon red hören; habend aber sp wyter nit In beuelch, lassend wir dz von^en vnser Herren vnd obern ganz bliben, wie künglicher Majestät wir zu Koufbüren geantwurt habend,us ,yir Jro den Nomzug wellen helfen tun zu Erlangung keiserlicher Cron, vff bestimbte besoldung, vnd so"er K. M. das Jeman wölt sperren, das wir dagegen siner Majestät wöltind hilf vnd bistand bewiseu mitliben in aller billicheit, aber doch sust uiemands dz sin nemmen oder beschedigen". Das haben die