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November 1507.
Frankrich zu bchelff solichs sins vnbillichen fiiruemens wider die k. AI. vnd das hailig rich nit zuziechennoch zudienen, wie sy sich dann gegen k. M. (erklärt), dz sy solichs bestelt vnd erboten haben.
Diewil aber noch etlich ort, die nit gegenwärtig vnd in kainer Handlung mit k. M. gewest sind, sohat die k. M. an die gesandten begert, nochmals by den orten vnd den andern, von denen sy gesclMdaran zu sind, damit sy die Iren als gewüßlich anhaimet enthalten vnd nit zu dem kling von Frankrichlassen lasten, das och darzu dieselben ort vnd die andern bi den orten nit gewesen sind, gegenwärtig sind,verfügen vnd vermügen wellend, desglich zethund; denn wa darüber Ire knecht verloffen vnd dem K. znfrankrich wider die k. M. vnd das hailig rich zuziechen vnd dienen wurden, möcht Jr k. M. vnd dashl. rich nit gedulden noch erliden, sunder wurden geursacht und getrungen, Jr M. vnd des richs Notdurftnach zu vnderston, dieselben Ire knecht von dem K. zu frankrich dergestalt wie Jr M. vnd des richs gelegenheit eruordern wurd, abzetriben vnd wider Hann zebringen, wie dann solichs och vff dem richstag Z0Costenz mit den Curfürsten, fürsten vnd Stenden des richs abgeredt vnd beschlossen ist. Inen wol wissen^Vnd das sy darin wol ansechint vnd bedenkint, was sie k. M. vnd dem hl. rich vnd tütscher Nation vo»Natur vnd sust verwandt vnd verpflicht sin, was Inen k. M. hiermit zu erkennen geben vnd zu wisst"getan haben well. — Solich k. M. fürhalten vnd begeren, wiewol die gesandten dargeton, wie sölWbishar genugsamlich versechen und gehalten worden, haben sy doch och angenommen hinter sich zebring^'vnd allen getrüwen flyß vnd ernst zu gebrnchen, damit söllich k. M. begereir vnd ansuchen nit allein oo»denen, die sy gesandt haben, sonder och von den orten, so nit gegenwärtig sind, statt vnd volg geton lverd>
Nach dem Allem hat Rom. kön. M. den gesandten fürgehalten den Handel berürend den von Orleans,des Schloß Jux halben, des er sich vor den vier Orten Bern, Solothurn, Lucern vnd Fryburg beclagt, o»recht berobet vnd entseht zu sin vnd villicht die selben ort darns ansuchen möcht. Im als Jrem burger ^erobrung desselben Hilst zu thun.
Nun Hab die k. M. hieuor vnd villicht nachdem als die obgemeldten gesandten von haim abgefertigtsind, den genanten Stetten gestalt vnd Hartomen des Handels durch ain siner k. M. zu erboten vnderkennen geben, daruß sy nu vngezwifelt so vil grunds vnd bericht empfangen haben, dz sy befindenerinessen, den von Orleans sins clagen nit not, noch wie er das vsgibt, gegrundt zu sin; dann zuverstentnuß der fach, so ligt das schloß In in k. M. grafschaft Bnrgundi, deshalb der Handel vnd ob ^sich in etwas beswärd vnd sin vermaint nienderthin, denn für Jr k. M. als Herzogen vnd grasten zugnndi zu recht gehört, welichs recht Im och Jr M. allzit fürgeschlagen Hab vnd noch des erbietens, ^onverzogenlich recht zu verschaffen.
Verer hat Jr M. den gesandten erzellen lausten ain Handel betreffend die Grasten von Poromssölicher gstalt wie die k. M., dz die franzosen vß böslistigem fürnemen vnderstanden haben, gegen ^gedachten grasen durch valtsch vnd verrätery zu suchen, dadurch sin sprnch zu Jnhaben vnd sy derhall'^'vmb lib. Er vnd gut unverdient vnd vnverschult pringen möchten, der mayiuing: .
Die k. M. ist bericht, wie die franzosen ainen Verräter botenweise abgefertigt mit aim brieff l»^^vnder dem Titel vnd namen der grasen von Poromay vnd doch den selben grasen on alles wissen, wobo)brief sy gestalt haben an Bischof von Wallis mit dem Inhalt, als ob sich die grasen gegen Im mer^lassen haben, der Nöm. k. M. mit Ire)? schlössen gehorsam zu sin vnd pitten daruf den von Wallis,gegen K. zu fürdern :c. Als nu dem von Wallis sölich schriben zukomen ist vnd er nit änderst geivihtals habeil Im die von Poromey das zugeschikt, hat er dem poten gutwillig fürdernnß ail die k. M- ö" ^