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September 1507.
vnd verhindern wölte, das wir dero wider den vnd dieselben mit vnserm lib vnd gut hilf vnd bestand tunwölten nach aller billicheit, wie dann derselb nechst abscheid dz in buchstaben innhalt, ouch erlich vnd gnugsaMvnd wol ze hoffen sye, wo der R. K. M. dz also were erscheint, dz die daran gut benügen gehept vnd Nobangezöigt so dapfer schicken erspart het, das wir dann nochmals bi dem selben vnserm zusag vnd nächste»abscheid bliben vnd die N. K. M. durch vnser treffenlich botschaft denselben vnsern zusag vnd abscheid munblich fürbringen vnd erlütern söllen, in Hoffnung wenn dz beschehe, die K. M. werd des benügen vnd gege»vns wol zufriden sin. — So werden ouch in mittlerzit etlich fürsten vnd Herren zuriten, dieselben berichtman des ouch, der zuversicht, dz dieselben daran ouch benügen haben vnd uit geneigt sin werden, vns darüberzu bekriegen. Wölk aber die K. M. oder einig fürsten des richs an obangezöigter unserer Zusag vnd erlichei»erpieten nit benügen, das man dann den Handel vnd wie vnd was wir zugesagt habend den Stenden desrichs, des glichen den Nichstetten besonders, ouch erlütre vnd zuschribe, guter zuversicht, wenn dz bescheche,es werde sich endern vnd niemands geneigt sin, vns wider das anzufechten vnd trengen ze thunde dz vnser»eren abbrüchig vnd nit gemäß schg, vnd daruff zn erwarten, was vns harwiderumb zu antwurt begegne.Vnd als offenlich am tag lit, dz die französischen botten mit Jrem vmbritten vnd geltvßgeben in junge»und alten in vnser eidgnosschaft anders nüts dann alle widermertikeit vnd vitgehorsami stiftent, vnd wiei»^sr> des nit wort haben wellend, in geswindikeit vnd betrugenlich praticierent, vnser knecht zu bewegen, Z»Jrem küng zu ziechen, dz da deßhalb ouch geratschlaget, damit vnser knecht enthalten vnd die gemelte»französischen botten vß vnsern landen zu Jrem küng geuertiget werden. — Vnd so nun diser Handel »iiverzng liden mag, so ist darninb ein anderer tag, nämlich vff Zinstag vor Sant Gallentag (12. October)nechst hie Zürich an der Herberg zu sin angesezt. — Vnd sol jeder bot dis obgeschriben Meinung zum trülicheste»heimbringen vnd daran sin, das sin Herren vnd obern sich entlich vnd wobi Jederman bliben wöll e»bschließent, damit wir vff dein nechsten tag einhellige beuelch vnd nit, wie jetz, in vnglichen verstentnusst»erschinent vnd alsdann etwas fruchtbars vnd vstragenlichs handlen mögent, wie jeder bot mit mer früntliche»Worten zu sagen weiß. — Der Nömsch K. M. ist auch geschriben, wie nur vff dise tagleist nicht mit glichtbeuelch abgefertiget vnd deßhalb nit geschickt gewesen syen, Jr M. entlich zu antwurten; aber wir habe»lein andern tag gesetzt vnd werden vnser aller Herren vnd obern sich darunder entlicher antwurt entschließtvnd demnach K. M. desselben, des wir vns einen werden, witer berichten, mit beger, das von vnsgnedenklich zn erwarten. — Unserer getrüwen lieben Eidgnossen von Lutzern, Zug vnd Glarus botten st»^ouch zum höchsten gepetten, Iren Herren vnd obern disen sweren Handel zum trüwlichsten anzubringen »»^die in vnser aller namen ze pitten, damit sy sich harin nit von vns sündernd, sonder gütlich mit »»^ziechent vnd vff den angesetzten tag Jr botschaft ouch fertigem, alles mit mer srüntlichcn guten mortemdie botten zu sagen wüssent."
« fehlt im Berner Exemplar.
Das Einladungsschreiben Zürichs, ck. ck. Mauricii (22. September), an den Abt von St. GallenTschudische Sammlung 84 a,.
t steht im Lucerner Abschied auf einem besondern in den Abschied eingebundenen Blatte, im Zürcher >schied dagegen steht dieser Artikel im fortlaufenden Text. Die Tschudische Sammlung enthält nur diesen Ärt>die andern fehlen.
Das im Art. ^angeführte königliche Schreiben datirt vom 13. September und lautet folgendermaßen-Maximilian sc. Lieben Getrmven. Vns zweifelt nit, Jr seyt noch in frischer gedechtnus; der Handlung-wir vnd die stand des Reichs durch vnser treffenlich Räte auf verschinen tagen zu Schaffhausen, Costenz