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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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August 1505.

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Tag deßhalb augesetzt ist auf St. Matthäustag (21. September) nach Seckiugeu. Mau hat beschlossen, daßdie vier Orte, welche von den übrigen Vollmacht und Auftrag haben, ihre Boten auf diesen Tag sendenund diese allen Fleiß anwenden sollen, die in einem besondern Missive der Stadt Basel näher erörtertenStreitigkeiten, von welchem Massiv jeder Bote eine Abschrift hat, zu freundlichem Vergleich oder zu recht-lichem Entscheid zu bringen. Wenn der Stadt Basel inzwischen von den königlichen Boten weitere Mit-teilungen gemacht wurden, so soll sie dieselben den vier Orten zur Kenntniß bringen. Der vier OrteBoten sollen allen Fleiß anwenden, daß die Stadt Basel bei ihrem alten Herkommen, guten Brauch unddein Ihrigen verbleibe. I». Auf demselben Tag sollen die Streitigkeiteil zwischen dein Abt zu St. Blasienund seinem Gotteshaus einerseits und dem Abt und der Stadt von Schaffhausen andererseits verhandeltwerden. Den letztern soll der Tag durch Burgermeister und Rath von Zürich schriftlich angezeigt werden,^n königlichen Anwälten ist er von diesem Tag zu Basel aus verkündet worden.

Zu Die betreffenden Schreiben der kömglichen Räthe, ä. ü. Ensisheim 22. August (Freitag vor Bar-tholomäus), und der Eidgenossen, ä. ä. Basel 26. August (Zinstag nach Bartholomäus), finden sich abschriftlichim Solothurner Abschiedeband.

TS«.

430(5, 4. September (Donstog vor Marie Geburt).

Rickcnmailil: Regesten von Rapperswyl, Nr. 102.

Spruchbrief von Nri und Unterwaiden über Marchstreitigkeiten zwischen Nappersivyl und der Graf-schaft Utzuach.

SSI..

Zürieh. 1303, 9. September (Zinstag nach Unserer Frauen Tag zu Herbst).

Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, 207. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, IV. 07. Staatsarchiv Bern: Allgemeine

Eidgenössische Abschiede, 303. Archive Solothnrn, Freibnrg.

Boten: Zürich. Meister Heinrich Winkler, Statthalter; Heinrich Göldli, Ritter; Gerold Meyer vollbivnau; Meister Ulrich Felix. Bern. Caspar Hetzel von Lindach, Venner. Lucern. Ludwig Küng. Uri.-ans M,heim. Schwyz. Vogt Merz. Unterwalden. Hans Wirz, Ammann. Zug. Hans Meyenberg.Barns. Jost Kuchli, Ammann. Freiburg. Venner Krnmmenstol. Solothnrn. Benedict Hugi, jünger.

Da leider die Stadt Mellingen ganz abgebrannt ist und ihre Boten vor uns gehabt hat, um°bes und seiner lieben Mutter willen uns um Steuer und Hülfe anzurufen, damit sie bei ihren Gütern^beu und wieder bauen möge, so ist von uns abgeredet worden, was folgt: 1. Alle, welche Zinse undBäten auf Hänsern zu Mellingen haben, sollen ans Dienstag nach des hl. Kreuzestag einberufen werden,^ch und Zug sollen ihre Boten dabei haben und mit den Zinsherren reden, daß sie entweder das Hanpt-oder ans einige Jahre die Zinse nachlassen oder anderes vorkehren, daß die Leute wieder bauen mögen.. ä Boten von Zürich und Zug sollen Vollmacht haben, Alles zu thnn, was den armen Leuten zu"ltzen und guter Förderung dienen mag. 2. Was unsere Herren und Obern und andere Biederleute anälfe und Steuer geben, soll denen zu Gute kommen, die wieder bauen und zu Mellingen bleiben wollen,