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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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August 1505.

Bern. 7303, 13. August (Moutag nach ^.gsumxtiovi!, ZUaris).

Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, .7. Z46. Archive Freibnrg, Solothurn.

Verhaudliing der vier Städte Bern, Basel, Freiburg und Solothurn mit den Gesandten des KönigsPhilipp von Kastilien, Erzherzogs von Oestereich und Burgund. Die Voten des Königs haben dessen Anspruchauf den eröffneten Salzbrunnen (zu St. Hpppolit) dargelegt mit dem Begehren, daß die vier Städte vondemselben abstehen und ihn zu Händen des Fürsten kommen lassen möchten. Die Sache ist darauf demPropst von Bern und dein Bartholomäus Map, des Raths daselbst, als Nutertädigern übergeben unddurch diese soweit gefördert worden, daß mit den Burgundischen ein Abschied angenommen worden ist,dessen Abschrift jedem Boten mitgegeben wird. Da der Bote von Solothurn diesen Abschied nicht zusagen,sondern an seine Herren bringen wollte, so haben sich die Boten der drei übrigen Orte Solothurnsgemächtigt, bei dem Abschied zu bleiben. In Kraft dieses Abschiedes wird es nothwendig, dei Kosten beidem Salzbrunnen abzustellen und von dem Factor von Basel Rechnung abzunehmen, auch das gebrauchteZeug an einem Ort zu versorge«?. Dafür wird Tag gesetzt auf Montag nach Bartholomäi (25. August)nach St. Hyppolit.

Zu dieser Verhandlung gehört der iin Berner Allg. Eidg. Abschied 1. 348, auch in den Abschieden vonFreiburg und Solothurn unter dein Datum des 20. August enthaltene lateinische Abschied der vier StädteBern, Basel, Freiburg und Solothurn mit den Gesandten des Königs Philipp von Kastilien, Erzherzogs vonOestereich und Burgund, in Betreff der Streitigkeiten über den Salzbrunnen zu St. Hpppolit, welchen jeMbisher aus begründeten Ursachen, wie sie behaupten, in Besitz gehabt (toutsm at loeum siuscksw üb ipsis vsguonuuiz ob oortos rationabilss, vt asssrunt, rospootuo oooupatuw). I. Die vier Städte airerbieten, dem KöMAzu Gefallen, selben wieder ihm abzutreten und die daselbst gesetzten Direktoren und Arbeiter sofort zurückzurufen-Dagegen verlangen sie, daß der König ihnen 4000 Sonnenkronen für die Kosten der Herstellung dieses Salz'brunnens ausbezahlen und vergüten lasse. Die burgundischen Gesandten erklärten sich für keine Zusage ermächtigt-aber erboten sich, Vollmachten einzuholen und auf den 6. November in Bern mit der Antwort zu erscheinen-2. Die burgundischen Gesandten werden ersucht, dafür zu sorgen, daß die Angehörigen der vier Städte dortfreien Salzkauf erhalten. 3. Damit der Handel und Wandel unter beiden Theilen erleichtert werde, findet nM"angemessen, daß man sich gegenseitig den Kurs der Münzen Burgunds, Savoyens und der vier Städte mit'theile, was auf dem vorgenannten Tag geschehen soll.

StA

Bas ei. 7303, 24. August (Sonntag vurtbolowüi).

Staatsarchiv Zürich: Abschiede, IV. 776. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, .7. 353. Archiv Solothurn.

Ii? dem anhängenden Span zwischen der Stadt Basel und Herrn Ulrich von Habsperg war M'fSt. Bartholomäustag eine gütliche Verhandlung zwischen den Parteien nach Mtthlhausen angesetzt.

Bote weiß nun aber seinen Herren zu berichten, warum dieser angesetzte Tag nicht zu Stande gekommenund wie durch gegenseitige Korrespondenz der königlichen Räthe und der Boten der Eidgenosse,?? anders