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Juni 1505.
wolle. 8. Dem Großkellner zu Wettingen ist Rechnung abgenommen. Die Ausgaben von den Einnahmenabgezogen, hat das Kloster „vorstends" an Kernen 1829 Mütt, an Korn 153 Mütt, an Hafer 542^/, Mütt,an Roggen 154 Mütt, an Wein 1264 Saum und Eimer 3 Viertel, an Geld 1828 Pfund 5 Schl. 6 Dim Kasten und an Nestauz. Abt und Convent haben gesagt, sie seien alle miteinander wohl eins, fahrendeSchulden hätten sie keine. „Daran haben wir all groß wolgefallen vnd Herrn Großkeller wider im Regimentbliben lassen." 4. Da leider einer zu Kaiserstuhl, genannt der Götthart, sich selbst entleibt und deßhalbsein Gut verwirkt, aber iu des Grafen von Sulz Gerichten einiges Besitzthum hat, so meinen die Amtleutedes Grafen, diese Güter seien ihrem Herrn als verwirktes Gut gefallen. Das haben wir heimzubringengenommen, s«. Herr Ulrich von Habsperg, Ritter, Vogt zu Rheinfelden, hat uns gemeldet, er werde Z"uns kommen; wir haben deßhalb ihm und denen von Basel Tag gesetzt. Nun ist der letzter» Botschafterschienen, aber der von Habsperg nicht, auch Niemand in seinem Namen, „vnd daz der bott von Basckhinderrugs Im die spennigen Hendel nit hat anzogen, sonder sich eins nüwen hochmutz, den der von H^'sperg mit zerhowen vnd niderrißen eins wildhags vnd andrer nüwerungen erclagt hat". Darauf istdie Näthe zu Ensisheim geschrieben, sie möchten daran sein, daß der von Habsperg abstehe und sich mitBasel freundlich und nachbarlich halte. Zu gütlichem Austrag der Streitigkeiten sollen Zürich, Bern, SchmOund Solothurn auf St. Bartholomäustag (24. August) ihre Boten zu Mühlhauscu haben, v. Die Bote"von Uri, Schwyz und Unterwalden kennen die Klage, welche Caspar Franz von Jlanz im Namen der Bün^in Churwalen und der Trivulzischen Leute im Mosaxerthal in Betreff des Zolls zu Bellenz gethan hat,weiterm Anbringen, daß die von Churwalen bisher gegen den drei Ländern nicht haben zu bundesgcmäße>"Rechte kommen mögen, weßhalb sie nichts anderes als Recht begehren. Das sollen der drei Orte Bote"an ihre Herren bringen und bis St. Jacobstag (25. Juli) den Bündnern antworten, ob sie ihnen ReAgestatten wollen oder nicht. r». Den Boten, die nächstes Jahr auf die Rechnung nach Baden komme",soll Befehl und Gewalt gegeben werden, Vögten, Schreibern, Geleitern, Zöllnern und allen Amtleuten ihckLöhne und Sölde zu bestimmen, bei denen es dann sein Verbleiben habe, „damit der gyt vnd nachlouMder Hann geprucht wirt, werde abgestellt." x Rechnung: Vom Vogt iu den Aemtern im Aargau ist jede"'Ort geworden 36 Pfund 10 Schl., vom Vogt im Sarganserland 140 Pfund in Karlin, 1 Karlin zu 5gerechnet. Von: Landvogt im Thurgau ist den VII Orten, die Theil an der Vogtei haben, jedem gewcn'de"5 Gl. in Dicken (ist 15 Pfund) Plaphart. Bern, Freiburg und Solothurn erhalten nichts. Hätte M<Mdie Kosten, die über das Landgericht gegangen, von denen der Vogtei gesöndert, so hätten die drei Stä^herausgeben müssen; aber um des Friedens willen hat man davon abgesehen. Der Vogt im Nheinthal "kürzlich gestorben und sein Sohn an seine Stelle von Appenzell zum Vogt erwählt worden, aber nicht im Sta"^gewesen, Rechnung zu geben; daher ist ihm Aufschub ertheilt bis zum Tag zu Frauenfeld. Vom Vogt i"Baden erhält jedes Ort von den Höfen bei den Bädern 23 Gl. in Gold und Dickplapharteu und s""^18 Pfund der ältern Münze („tut 84 Pfund 14 Schl. 6 hl."). Von Dießenhofen erhält jedes Ort 9 ^'1 Dickplaphart (ist 28 Pfund). Aus den Büchsen zu Bremgarten 8 Pfund („tut 10 Pfund 10 Schl'Klingnau 6 Dickplaphart 9 Schl., Zurzach 1 Pfund, vom Geleit zu Koblenz 3 Dickplaphart, zu Mellt»^"13 Pfund, Birmenstorf 14 Schl., aus der Büchse zu den kleinen Bädern 9 Schl., zu Baden 9 Gl- ^Gold, 6 Gl. in Dickplapharteu, 2 Gl. an Savoyer Dickplapharten, 17 Pfund Hlr. an Rollenbatzen, 1? P^"'-10 Schl. an allerlei Münze. (94 Pfund 8 Schl.) „Au einer Summ 450 Pfund 10 ß. 4 hl."
Bitte der Herren Adam am Vach und seines Bruders ist mit denen von Baden gütlich geredet, daß ^