Juni 1505. ZU
^"3 zu Frauenfeld soll man auf die Bitte derer vou Kriesern, nur möchten sie, den Rechten des Abts vonGallen und des Herrn von Ramschwag unschädlich, in den Schirm unserer Herrschaft Rheineck empfangen,antworten, v. Heimbringen die Bitte des Herrn Marx Brunmann lim ein Fenster in sein Haus zu Wyl.
Uri eröffnet, die Straße über den Plattifer sei „vast bös" und diejenigen, welche sie brauchen müssen,beklagen sich sehr; es begehre, daß wir ihm diese Straße machen und in Ehren halten helfen oder aberihm gönnen wollen, die untere Straße aufzurichten und einen ziemlichen Zoll darauf zu legen. Ans dem^"3 zu Frauenfeld soll man antworten. K. In Betreff der Forderung von 5 Gl. Reitfold, die Ammannsm Oberdorf vom Schwaderloch her stellt, läßt man es bei der vormals auf Tagen gegebenen Antwort,baß er und der damalige Landvogt Dürler von Unterwalden einander darum ersuchen mögeu. Z». BernErlangt, weil nunmehr die Vogtei im Thurgau und das Landgericht daselbst in dieselbe Hand gekommen seien,Wenfalls in die Vogtei aufgenommen zu werden lind den nächsteil Landvogt dahin zu geben. Weiter beschwerthch Bern, daß die Kosten, welche über Thurgau gehen, „durch den bank glichlich" getheilt worden seieil undklangt, daß die Kosten nach Maßgabe der Berechtigung der Orte vertheilt werden solleil. Und als darauf^mninicus Fraueilfeld voll Zürich, Landvogt im Thurgau, Rechnung abgelegt hat und die Kosteil des Land-gerichts darin merklich groß erschienen, so daß Bern, Freiburg und Solothurn an ihrem Theil des Land-gerichts wegen eine ziemliche Sunmle hätten herausgebeil müsseu, so hat man sie um guter FreundschaftHillen für dieses Jahr dessen entbunden. Jeder Bote soll heimbringen, daß auf dem nächsten Tag zu Frauen-stld Erläuterung gegeben werden soll, was der Vogtei und was dem Landgericht künftig in Einnahme'"'b Ausgabe gebracht werden soll. ii. Der Vogt von Sargans meldet, das Schloß zu Sargans sei so""fällig, daß es ganz zerfalle, wenn nicht aus den Ball Bedacht genommen werde. Auf dem nächsten Tagö" Frauenfeld soll man sich darüber berathen. Ebenda soll man sich mich über Abstellung unnöthiger"lim berathen, die nach dem Anbringen des Landvogts im Thurgau über die Amtsleute des Landgerichtsllchen. So meldet er, man gebe den Amtsleuten 30 Gl. für Kleider, dem Landweibel 10 Gl. Lohn lind noch"'Ae andere dergleichen Kosten. K. Dek Abt von Rheinau wird ersucht, den Herrn Wilhelm von Fulach"vch einige Jahre als Pfleger zu Pfäfers bleibell zu lassen, indem er da gut haushalte und es sich doch"'cht wohl schicken wolle, ihn als Abt zu bestäten, da der Abt noch lebe. is». Den Regenteil des Stifts zuist eine Empfehlung an die Regenten zu Mailand gegeben, wie jeder Bote weiß. u. Auf Anbringen^ ^andammanns zu Sargans ist gestattet, daß die im Sarganserland von ihren Gerichten an den Land-und nicht an die Eidgenossen appelliren mögen. «». In Betreff des Spans zwischen Schwyz lind Zug,Lucern, Uri und Glarus durch ihre Anwälte gütlichen Vergleich gesucht haben, ist abgeredet, daß die^teien die drei Orte bitten sollen, sich des Rechten zwischen den Parteien zu beladeil und, falls sie gütlichen'"'gleich nicht fänden, rechtlich zu entscheide», damit ,licht größere Irrung aus der Sache entspringe.l>cw fagen, wie die Freundschaft des Herrn Wilhelm von Fulach, Pflegers zu Pfäfers,
vvi ^ erschienen ist und begehrt hat, man möchte, da die Jahrzahl seines Urlaubs abgelaufen sei lllld er^ " fliuen Obern wieder in sein Kloster abgefordert werde, ihn entweder zu Pfäfers als Abt bestäten, oderder" zurückkehren lassen. Darüber will man auf dem Tag zu Frauenfeld Antwort geben. «Z „Gedenkend'ballistr Hendel." i. Zürich hat in Antwort auf linser Anbringen der Münze loggen uns mit freund-hei^ eingeladen, seine Münze anzunehmen („mit Inen in Jr münz ze gand.") Das will man
^""bringen. Die sechs Orte solleil auf St. Johannes des Täufers Abend (23. Juni) ihre Botschaften zu""ueil habeil, um zu beratheil, welche Antwort man Zürich auf dem Tag zu Frauenfeld dießfalls geben