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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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October 1504. 295

Kaufs- und Verkaufssreiheit u. s. w. Auf Sonntag nach Martini wird ein Tag nach St. Moritz angesetzt,!U dem auch der Bischof von Lausanne geladen werden soll.

Lateinischer Abschied detitelt: ^ppuuvtuaivvntnis intsr Ilov. <1. Itpsivnpuin Zgäunsnssin st pstrioias Vsl-

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IST

Neuenburg. 30. Oetober.

Archiv Solothurn.

Ludwig von Orleans, Markgraf von Rötheln und Graf von Neuenburg zc., urkundet: Nachdem er nachdem Tode Philipps von Hochberg dessen eheliche Tochter geheirathet und damit die Regierung der GrafschaftNeuenburg erlangt habe, verspreche er, das von seinen Regimentsvorfahren mit der Stadt Solothurn ange-nommene und verbriefte ewige Vurgrecht nach allen seinen Punkten med Artikeln getreulich zu halten undnut einem persönlichen Eide zu befestigen.

Pergamentene Urkunde mit Siegel und Untcrschnft des Louis von Orleans.

ISS.

Luceru. 430^, 5. November lZmswg vor St. Marünstag).

Staatsarchiv Lucern: Lucerner Abschiede, v. 1W. Staatsarchiv Zürich: Abschiede. IV. >ll. (Ebenda: Tschudische Sammlung, «I.

Staatsarchiv Bern : Allgemeine Eidgenössische Abschiede, .1. 2tt5. Archiv Freibnrg.

Boten. Zürich. Zunftmeister Felix. Bern. Venner Achshalm. Lucern. Schultheis; Feer; Schult-

Bramberg. Uri. Hans Jmhof. Schwpz. Erni Pftl. Obwalden. Vogt Kretz. Zug. Schöu-nunner, Vogt. Glarus. Freiburg. Venner Krummenstol. Solothurn. Hans von Roll.

tt. Jeder Bote weiß, wie man auf diesen Tag angesehen und beschlossen hat, daß jedes Ort fürusweisung der fremden Bettler aus der Eidgenosseuschaft uud Verhütung ihres fernem Andrangs Maßregelnweisen soll. ?». Auf diesem Tag ist die französische Botschaft erschienen, erstlich mit Versicherung desZeigten Willens ihres Herrn und seines Begehrens, die zwischen ihn: und der Eidgenossenschaft bestehendeMeinung stets treulich zu halten. Zweitens meldet der König, er habe mit dem Papst, dem römischen' und dem Prinzen einen Frieden gemacht und die Eidgenossen als seine liebsten Bundesgenossen darin^behalten. Diesen Frieden sei er Willens getreulich zu halten, er hoffe, daß dasselbe auch von der Gegen-^tei geschehe« werde. Nun werde aber dem Frieden eine Auslegung gegeben (so werde aber söliche^llung zu ziten vnder einem schür erzöigt"), daß er sich doch auf alle Fälle gefaßt halten müsse. DaherMM er für den Fall des Bedürfnisses 5000 oder 6000 Knechte und mache sich dabei anheischig, dieselben^ orach Neapel noch auf das Meer zu führeu, soudern sie allein zum Schutz seüres Königreichs und^ues Herzogthums Mailand zu verwenden. Und da vor einiger Zeit unsere Leute dem König zuwider der