October 1504.
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IS«.
Lncern. IZ0H, 10. October (Donstag nach saut Franciscustag).
Staatsarchiv Luccr»: Lucerner Abschiede, v. l8I>. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, III. 2<!2. Staatsarchiv Bern: Allgemeine
Eidgenössische Abschiede, ,l. 2tk. Archive Basel, Hreiburg.
Boten. Zürich. Burgermeister Wyß. Bern. Bartholome Steiger. Lueern. Schultheiß Feer;Schultheiß Bramberg. Uri. Haus Jmhof. Schwyz. Vogt Fleckli. Nuterwaldeu. — Zug. Schnü-ringer. Glarus. — Basel. Peter von Offenburg. Fr ei b itr g. Peter Adam. Solothurn. — Schaff-Hausen. Cunrad Barter, Burgermeister.
t». Denen von Constanz ist abermals geschrieben des Abts und des Gotteshauses von Kreuzlingen wegen.Dem Landvogt im Thurgau ist auch geschrieben, sofern die von Constanz des Gotteshauses Kreuzlingen wegenaicht vor unfern Eidgenossen von Bern zu Recht stehen wollen, wie unser Schreiben anzeigt, so soll das Verbotiu Kräften bleiben. ?». Martin Schrank hat der Stadt Nheinfelden etile Absage zugeschickt und sich damitunterstanden, gegen sie Feindseligkeiteil zu begeheil. Das hat uns in Betracht des neuen, dieser und andererSachen halb von uns angenommenen und allenthalben beschwornen Regiments übel gefallen. Wir haben^ßhalb ail Solothurn geschrieben, daß es den Martin Schrank wegen solcher „Missethat" gebührlich strafe.
Dem Boteil von Schwyz ist etile Antwort voll München in Betreff des Zweikopf zugestellt worden; diesoll auch nach Glarus an den Zweikopf mitgetheilt werden. «I. „Als dann gemein schießgesellen, yez Zürichusf dem schießen gewesen, sy syen von büchsenschützen old von armbrustschützen von unser Eidgnoschaft, an uns^acht haben ein künftigen meyen vnd schießeil in Vilser Eidgnoschaft anzusechen, wie sy dann darüber ein ord-Uung vorgenommen vnd gesetzt haben, dauon jedem Ort etil abschrift geantwort ist, sol jeder bot heimbringen^ud zu tagen darnmb antwurt geben." v. Dem Stift Chur ist nach seinem Verlangen verschiedener Sachen'uegeu ein Fürdernißbrief an die königlicheil Regenteil zu Mailand gegeben, l. Jeder Bote weiß das freund-llche Verantworteil Schaffhallsens hinsichtlich der Fuhrleute, welche eine andere Straße brauchen wollten,wodurch uns der Zoll abginge. K. Zürich, Schwyz und Zug können das Anbringen Jacob Schmids von^ucern des Neber voll Meyenberg wegen ihren Obern vortrageil. I». Die Boteil von Uri und Schwyzsollen ihren Herren berichten, was Franz Gallizian von Basel des Zolls zu Bellenz wegen geredet hat.
Unsere Landleute von Wallis kaufen in Lucern viel Korn auf und führen es hinweg. Mail soll dasheimbringe,l und berathell, was man dagegen vorkehren wolle.
I», t fehlen im Zürcher Exemplar. «, «—i fehlen im Berner Exemplar. Dagegen enthält dasselbeSeite 247 ff. die unter «I angeführte Schützenordnung.
Zu «1. Hiezu die angeführte Schützenordnung nach Berner Allg. Eidg. Abschiede ,1. 247:
„Hienach volgend die Artickel der Schießgesellen Zürich vergriffen."
„In dem namen der heiligen Driualtikeit Gotts Vatters, Suns vnd heiligen Geists, der himelfürstin vndMutter magt Marien, Sant Sebastians vnd Sant Anthonien, Amen. Wir gemein Schießgesellen der Büchsen-schützen von Stetten vnd lendern gemeiner Eidgnoschaft, so kurzlich hievor in der Statt Zürich versammelt gewäsensind, Tun kund allermenglichem mit disem brieff, Das wir durch gemeiner Eidgnoschaft nutz vnd eren willen dienachgeschribnen Artikel vnd ordnung abgeredt Hand in Hoffnung, damit ein künftigen Aleyen anzusechen, ouch inMeynung, das sölich vnser sürnämen zu großem frid vnd eynikeit vnder vns allen dienen vnd fientschaft, vnwill