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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juli 1504.

bot sol heimbringen, wz roß gen Lamparten gefürt werden, dz man die zu Bellenz anbind vnd, souer einernit mag verkouffen, dz er dann furo mag in Moyland faren." t .Jeder bot weiß zu sagen dz anbringendes bäpstlichen legaten, als er uns erscheint hat, wie er vergangner jaren von vnserm heiligen vater, deinbapst Alexander, in tntsch nacion durch des heiligen gloubens vnd gottes willen, der großen beswärd, truckvnd trang halb, so der kristenheit durch den vind des türkens begegnet, zu fttrsten vnd stenden des heiligenrichs vßgesant sye, bäpstlich gnad vnd aplaß in der heiligen kristenheit vßzuteilen vird dz crüz Cristi vffz»'werfen, menglichen zu ermaneu, sölich des türgken durchächtung widerstand zu thund, des er nu gute Neigungvnd hilff von gemeinem kristenlichem Volk mit lib vnd gut in großer zal funden hetti, Sye er durch etlichfürsten, die er für fründ der heiligen kristenheit geschätzt vnd aber dein türgken, als er vermeint, weranhangen, hieran verhindert worden. Das er vns nit als den mintsten des heiligen globens, sonder vnsereidgnossenschaft als ein mächtiges fürstenthumb zu achten, in ganzen trüwen klagt, deßhalb er befelch yetzvnsers heiligen Vatters, des bapsts, zu vns kamen sye; vnd dwil vorinalenwil und Vapst Sixstus vnd Inno-centius, hocher gedächtnuß, zu vffenthalt der heiligen kristenlichen kilchen mit vns Eidgnossen in püntnuß vndvereinung verpflicht gewesen syen vnd yetz vnser heiliger Vater, der bapst, des ouch beger, so ist sin bittvnd beger, dz wir Eidgnossen vnser botschaft yetz mit siner wirdigkeit gen Rom zu siner Heiligkeit wellenabfertigen. Wa aber dz yetzmal nit sin mächt, hinnent sant Michelstag nechst vnd in siner heilikeit coste»,da er sin gelt zu vffrüstung derselben botschaft, wa man dz findet, anzogt hett, das dieselb vnser botschaftanfengklich vnserm heiligen Vater, dem bapst, zu siner heilikeit gelük wünschen vnd demnach der Vereinunghalb mit siner heilikeit red zu halten vnd dz, so den boten begegnet, wiederumb heimzubringen, darzu ft»heilikeit Jr botschaft harus fertigen wirt, die fach entlich zu beschließen, vngezwivelt, das wurd in der cristen-heit erschallen vnd dem hl. Stul zu Rom vnd vns wol erschießen." Das soll jeder Bote heimbringen. DirOrte solleil ihre Antwort, ob sie eine Botschaft nach Rom schicken wollen oder nicht und, wenn nicht allewollten, ob die übrigen Gewalt Hütten, in ihrem Rainen es zu thun, von Morgen St. Jacobstag an überacht Tage an Lucern schreiben, welches dann die Antwort dem Legaten eröffnen soll. t. Lucern hat derMünze wegen geantwortet, es wolle gern, den Eidgenossen zu gefallen,zu vns sitzen vnd mit vns helfe»,yetz dise silbermüntz, als sy yetz gat, gegen Bernermünz zu werdigen, in derinaß, dz sich ij Pfund haller »»^j rinscher Gulden gegen einandern verglich." Wollte uns das nicht gefallen, so hat sich Lucern erböte»,aber mit vns nider zu sitzen" und 1 Gulden in Gold für 34 Plaphart zu werthen, darauf die Silbermü»^wie sie jetzt geht, zu werthen, auch so, daß 34 Plaphart einen rheinischen Guldenwol ertragen mögen«Darauf will Lucern die Sache an seinemerere Gemalt" bringen und erwarten, was da beschlossen ivü^Innert acht Tagen sollen wir Lucern berichten,was willens wir hierin sin wellen."

«, i fehlen im Berner-, Solothurner- und Freiburger Exemplar.

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tIcljüsshcnlseu. 26. Juli (ssxta, xvLt äneodi ^xoswli).

Staatsarchiv Bern ! Allgemeine Eidgenössische Abschiede, .1. 2US.

t». Auf das Schreiben des Herzogs von Württemberg an gemeine Eidgenossen und die Antwort, welcheder Bürgermeister von Nothweil schriftlich vom Pfalzgrafen vorgelegt hat, wird durch die Boten der Eid'