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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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IM 1504.

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Zu I» Hierzu folgendes undatirtes Actenstück im Berner Allg. Eidg. Abschiedeband, 4. 199. SigmundHeß, Secrctarius subserlxsib:

Auf das Anbringen, welches der Burgermeister und der oberste Zunftmeister zu Rothweil Namens gemeinerEidgenossen an den Pfalzgrafen gethan, ist Seiner fürstlichen Gnaden Antwort folgende:

1. Deren Dienstanerbietung nimmt er mit dankbarem Wohlgefallen auf.

2. Daß ihnen gegenwärtige Kriegsübung leid sei, verdankt er.

3. Ihr Begehren, in der Sache zu vermitteln, ist ihm Beweis, daß die guten Verhältnisse zwischen derEidgenossenschaft und der Pfalz, die besonders sein Vater, Pfalzgraf Ludwig, durch Vermittlung des Kriegs inder Eidgenossenschaft und auch er selbst während des Schwabenkriegs bethätigt, stets fortdauern. Er habe schonfrüher Recht auf gemeine Eidgenossen geboten und bleibe dabei. Jedoch sei nun vom römischen König ein Tagnach Frankfurt gesetzt, auf welchem er sich zu rechtfertigen gedenke und nachweisen werde, daß er niemals, wieseine Gegner behaupten, dem hl. Reiche ungehorsam gewesen zc. Nichts destominder nehme er die anerbotenenguten Dienste der Eidgenossen und Rothweils an.

4. Die Mallstatt mögen die Eidgenossen bestimmen, doch an einem Orte, wo seine Boten bei dieser Kriegs-übung Sicherheit haben.

5. An Geleit soll es seinerseits nicht fehlen, soweit er zu gebieten habe. Die Eidgenossen und Rothweilwerden immer in der Pfalz Geleit haben.

6. An Herzog Ruprecht könne er während dieser Kriegsübung die Sache nicht gelangen lassen, da seineBoten nicht zu ihm kommen könnten. Er stelle Rothweil und den Eidgenossen anHeim, es direct zu thun.

7. Versicherung seines geneigten und gnädigen Gemüths.

Luce r n. 4 24. Juli (vfs smu Jacobs Abmd).

Staatsarchiv Lucern - Lucerner Abschiede, v. 18«. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, .1. 207.

Archive Solothurn, Freiburg.

Boten: Zürich Jacob Thig. Bern. Doctor Thüring Friller. Lucern. Schultheiß Bremberg;von Wrfl; Jörg Schöich; Peter Tannnann. Uri. Ammann Im Oberdorf. Schwpz. Pfil. Ob-^lden. Hans von Einwil. Nidwalden. Melchior Andachers. Zug. Schnüringer. Glarus. Rutsch-en» Luchsinger. Basel. Burgermeister Zeigler; Trutmann. Freiburg. Franz Arsent. Solothurn.Daniel Babenberg, Schultheiß.

Die von Constanz beklagen sich über das von uns auf ihre Renten, Zinsen und Gülten im Thurgau^ Gotteshauses Kreuzlingen wegen gelegte Verbot; sie bitten, dasselbe aufzuheben und bieten im Nicht-^sprechungsfalle Recht auf den Bischof von Constanz oder, sofern dieses nicht gefiele, auf Schultheiß und^uen Rath zu Bern. Daraus wird ihnen geantwortet: Alan lasse es bei dein zu Baden ergangenenSchlüsse bleiben, ihre Nechtbote wolle mau au die Obrigkeiten bringen, k». Der Bischof von Constanzaufgefordert, für die Beschirmung der Städte und Schlösser seines Stifts während des vergangenenGwäbischm Krieges 1000 Gulden zu bezahlen. Halte er sich dazu nicht verpflichtet, so möge er auf demOchste,, Tag seine Einwendungen durch eine Votschaft eröffnen lassen. « . Uri klagt über den Salzkauf^ Bogts von Sargans. Zürich soll demselben verdeuten, daß er sich dessen zu enthalten habe. «I.Jeder