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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Mai 1504.

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Ordnung zu beschwören und zu beobachten. Darauf hat der Bischof zugesagt, er wolle seiueu und des StiftsAngehörigen diehseits des Rheins und des Sees unverzüglich diese Ordnung bekannt machen und selbe vonlhnen beschwören lassen, wobei gemeine Eidgenossen, wenn sie wollen, ihre Botschaft haben mögen. Dochwenn jemals der Bischof als Fürst des Reiches vom römischen König oder Reich aufgefordert würde, sosollen ihm jene Leute gehorsam seil?, ungehindert durch die genannte Verordnung; ferner soll sie die bemelteOrdnung auch nicht hindern, ihm, dem Bischof, in seinen eigenen Angelegenheiten, wenn er ihrer Diensteund Reisepflicht benöthigt sein sollte, selbe zu leisten; auch soll sie. seineu Vögten, Diener«? und Amtleutenun ihrem Dienstgeld, Sold und Andern?, das sie von ihm, dem Bischof, habe??, unschädlich sei??. DieseAntwort habe?? die Bote?? der vier Orte ai? ihre Herren zu bringe?? übernommen. Der Bischof will aberuichtsdestominder seine Botschaft auf de?? nächste?? Tag gemeiner Eidgenossen senden, in Hoffnung, daß manihn bei seinen Vorbehalte?? bleibe?? lasse.

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St. Hyppolit. 23. Mai (Donstag vor Pfingsten).

Staatsarchiv Bern: .Allgemeine Eidgenössische Abschiede, ,?. I!>». Archive Freiburg, Solothur».

Boten: Bern. Caspar vom Stein, Ritter; Michael Uttinger, Vogt zu Nydau. Basel. Laurenz Halb-sten; Martin Tachsfels. Freiburg. Franz Arsent; Hans Laupper. Solothur??. Hans Stölli; MeisterUlrich Musser.

Jeder Bote weiß zu erzähle??, wie man de?? Salzbrunnen zu St. Hyppolit gefuudeu uud damit großeObsten und Mühe gehabt hat, weil der Herr voi? Varembon de?? Seinen im Land bei Strafe des Hängenshat verbiete?? lassen, ii? irgend einer Weise dazu behülflich zu sein und man beschall? mit schweren Koste??Ausländer dazu hat brauchen müssen. Damit die vier Städte gründlich von der Sache unterrichtet werden""l> entscheiden mögen, was nun weiter geschehe?? soll, wird eil? Tag nach Bern angesetzt auf MittwochNach Pfingstl szg Mai). Die gemeinsamen Kosten sind berechnet auf 273 Pfund 19 ß. 4 D. Baslergeld,loder der vier Städte betrifft es daher 68 Pfund 9 ß. 10 D. Dein Meister Marti voi? Basel hat jede"n Baselmünze gegeben 12 Pfund. Meister Hans, der Brunnenmeister voi? Basel, soll auch auf den TagNach Bern kommen, um zu berichte??, wie er de?? Brunnen gefunden hat und was weiter seine Meinunghn. Ebenso soll Meister Ulrich Musser voi? Solothur?? dahin kommen. Jede der vier Städte soll zwei Raths-°lo>? auf den Tag schicke??.

17Z

Freiburg. 24. Mai (Freitag vor Pfingsten).

Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, .1. ltiü. Archiv Freiburg.

Tag der beide?? Städte Bern und Freiburg.

l». DerLimitation" am Mnrtensee wegen ist beschlösse??, den? Landvogt der Waadt anstatt des^ ^Zvgs von Savoyen zu sage??, den Amtleuten der Markgräfin voi? Hochberg, dein Bischof voi? Lausanne" den? Herrn von Frott anstatt des Herr?? von la Forest zu schreiben, daß sie Montag nach Corporis>,?it ihre?? Gewahrsamen auf die streitigen Grenzen kommen, um selbe mit de?? Bote?? beider Städte