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Mai 1504.
wir Helten In an dem end vorbehan, angsen die große früntschaft vnd vereinung zwüschen vns vnd Im,dann er sins teils dieselbe vereinung gegen vns die Jarzal vß trüwlich halten wöll, versech sich des gegenvns och. Witter, wie wol er sich mit etlichen klingen vnd surften gesezt, stand,es doch sinthalb in inaßengegen Inen, das er von vns verston wöll, ob er in sinen geschäften bedürfte vier oder v tusend eidgnossenvnd die an vns ervorderte nach lut der vereinung, ob wir Im die nit wollen zuziechen lassen, dann erwölt sr> wol halten. Vnd diewil sin gnad verstand den vnwillen vnd verlurst der sinen und der vnsern, sowölle er die nit bruchen in Nappolz, och so Hab er ein bestand mit dem küng von Hispanien." Das solljeder Bote heimbringen und Instruction einholen, wie man sich diesfalls verhalten wolle, l. Der Botevon Bern soll die freundliche Bitte-der Eidgenossen um Geleit für einen Gesellen, der mit seinen „gelten vndwidergelten" Rechnung halten will, an seine Herren bringen.
t fehlt im Lucerner Exemplar, v, t fehlen im Freiburger Exemplar, dagegen enthält dieses die Münztabelle:Münztabelle zum Abschied zu Lueern, Montag nach der Auffahrt 1504. „Jeder bot weiß, wie der merteilder Orte in die Münz, wie vnser Eidg. von Bern hievor angenommen haben, gangen sind:
Das Gold: Item ein Rosennobel für 6 Pfund, ein Schiltnobel für 5 Pfund, die so 2 Ducaten gelten,einer 5 Pfund L ß. 8 hl., ein Alfonsin 4 Pfund, ein Löwen 3 Pfund, ein Ducaten Pfund 3 ß. 4 d., einFrankricher schilt mit der Sonne 2'/z Pfund, einer ohne die Sonne 2 Pfund 8 ß., ein guter Rhein. Gl.unbeschroten 2 Pfund, ein Savoyer schild 2 Pfund 6 ß., ein Utrischer Gl. 35 ß., ein Cölner Gl. 38 ß., ein guterBeischlag 1 Pfund, ein alter Schilt 3 Pfund.
Die Münz: Item Berner Dickplaphart 13 ß. 4 D., Mailänder Dickplaph. 13 ß. 4 hl., Savoper Dickplaph-12 ß. 8 D., die Venediger, die bisher 10 ß. gegolten 8 ß., ein Plaph. mit dem Rößlin 4 ß., ein Römer Carlin4 ß., ein Venediger, der bisher 5 ß. gegolten 3 ß. 8 hl., Bononierplaph. mit dem Löwen, die bisher 10 Fünfergegolten 3 ß. 4 hl., halbe Plaph. mit solchem Löwen 20 hl., Plapharte, die bisher 2 Groß gegolten 10 angster,Plaph., die bisher 7 Fünfer galten 2 ß., Plaph., die bisher 0 Fünfer galten 10 Angster. Neue Etschplaph., die
6 Kreuzer galten 4 ß., gute Behemsch 2 ß., ganze Basel Plaph. 10 Angster, Kreyenplaph. Angster, Bern-plaph. 8 Angster, Frankreicher, Freiburger, Solothurner 8 Angster, ganze Mailänder mit den Federn 8 Angster,Mailänder mit F. 7 Angster, Genower Rüchling 5 Angster, Etschkrcuzer 3 hl., Züricher und Solothurner Kreuzer
7 hlr., Kaiserkreuzer 5 hl., Baselvierer 6 hl., alte Bern-,Solothurn-,Freiburgerfünfer 4 hl., Mailänder Spagürli3 hl., alte Angster je zwei 3 hl., alte Berner-, Solothurnerhaller jeder 1 hl., zwei Freiburgerhaller 1 hl., FreiburgerDreyer 1 Angster, Lucernerschilling 5 Angster, alle welschen Fünfer von Wallis, Savoy, Genf, Wifflisburg,desgleichen die Zehner sind ganz verrufen. Florentiner mit der Lilie 2l/s ß., Lothringerplaph. 1 ß., Doppel-stüber 3 ß., halbe Stüber 9 Angster".
Constanz. 4 .itt/Z, 21. Mai (Zinstag vor Pfingsten).
Staatsarchiv Zürich: Tschudische Sammlung, üii.
Auf diesem Tag sind die Nathsboten von Zürich, Lucern, Schwpz und Glarus vor dem Bischof vo»Constanz erschienen und haben ihm die Satzung und Ordnung, welche neulich gemeine Eidgenossen in alle»ihren Landen und Gebieten zu halten und zu beschwören angenommen haben, eröffnet, mit dem Begehre»/er möchte die Angehörigen des Stifts Constanz dießseits des Rheins und des Sees ebenfalls anhalten, diese