December 1503.
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behauptet der Vicarius gegenüber dein Landgericht, der Dieb sei ein Accolytus gewesen, den haben siefrevelhaft mit ihrem „stinkenden, verächtlichen Gericht" verurtheilt; sie seien alle citirt, um zu sehen, wasdie Ursache, daß sie in Bann gefallen seien; sie sollen auf den neunten Tag nach dem Sonntag Lucieerscheinen und als Gebannte betrachtet werden; ob sie erscheinen oder nicht, werde nach Recht gegen sieprocedirt werden. „Ist daruf dem Bischof von Costenz vnd dem Vicari Vnderrichtnng gethon und geschriben,das abzestellen, desglich dem thumprobst sinem erpieten nach." ms. Jeder Bote weiß, daß wir allerhandForderungen an den Bischof von Constanz haben, des Thurgaus, der Priester, der Reiseknechte und andererSachen wegen, weßhalb er auch auf den nächsten Tag nach Zürich beschrieben ist. Insbesondere ist derBischof, der nach dem schwäbischen Krieg uns etwas Zusage gethan hat, für die mit ihm gehabten Kosten unseinigermaßen zu entschädigen angegangen worden, solches mit der Steuer der Priester zu thun. Man soll nunauf dem Tag zu Zürich berathen, was wir weiter thun wollen, wenn er das nicht thun wollte. ». DesLandzüglings zu Stein und der Sache von Stammheim und Nußbaumen wegen „weyst ouch jeder bott zusagen." Zürich soll dem Vogt im Oberland, wenn er hinaufzieht, empfehlen, den Eisenschinieden ein-zuschärfen, daß sie den Stahl währschaft machen; denn sollten uns dießfalls fernere Klagen eingehen, fowürden wir die Schmiede deßhalb strafen.
«» fehlt im Lucerner-, auch im Berner-, Schwyzer- und Freiburger Exemplar, e, 85 lli, k, «» fehlen imSolothurner Exemplar.
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Zürich. I 15. Januar (Montag nach Hilam).
Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, I). 172. Staatsarchiv Zürich: Abschiede. IV. 58. (Ebenda: Tschudische Sammlung, ttü.
Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, .1. 81. Archive Schwvz, Solotliuru, Freiburg, Schaffs,ausen.
Boten: Zürich. Matthias Wyß, Burgermeister; Heinrich Göldli, Ritter; Marx Röist; Ulrich Felix.Bern. Caspar Wyler, Venner. Lucern. Jacob Bremberg, Schultheiß. Uri. Walther Jnchof, Ammann.^chwyz. Martin Fleckli, Vogt. Unterwalden. Ammann Zun Höfen. Zug. Ammann Steiner. Glarus.^wmann Kuchli. Basel. Heinrich Einfaltig. Freiburg. Hans Krumenstol. Solothurn. Niclaus Conrad,Schultheiß. Schaffhausen. Burgermeister Trüllerey.
is. Auf diesem Tage sind Herzog Ulrichs von Württemberg Gesandte mit dem Gruße ihres Fürsten^schienen und haben eröffnet, derselbe sei geneigt, die alte Freundschaft des Hauses Württemberg zu uns undBündniß, in dein wir gegenseitig stehen, getreu ausrecht zu erhalten. Ferner haben sie uns Kenntnißbegeben von der Irrung zwischen dem Pfalzgrafen und dem Herzog Albrecht von Bayern wegen der nach-belasseuen Landschaft des Herzog Georg von Bayern, löblicher Gedächtniß, wobei der römische König undHerzog Ulrich von Württemberg dem Herzog Albrecht Hülse zugesagt hätten. Herzog Ulrich begehre daheruns Eidgenossen, daß nur dem Pfalzgrafen unsere Knechte nicht zulaufen lassen, sondern dem HerzogWürttemberg, wenn er es begehrte, solche in seinen Sold gäben. Auf dem Tag zu Zug will manbrrauf antworten und die Antwort dem Herzog Ulrich schriftlich zukommen lassen. ?». Auf die Bitte JacobsReinach und seines Schwagers Wilhelm von Bernhausen, wegen dem Abzug von ihres Schwähers,errn Jacob Peyers, Ritters, zu Hagenwiler, nachgelassenem Gut, ist erkennt, wenn sie beide innert zwei