244 September 1503.
old dero vnderthanen vnrecht, schaden old krieg durch old one mittel zuzefügen vnderstanden, gunst, verwilligung,Hilst, durchzug, paß oder zuzug durch unser herlichkeit geben und dieselben wüssentlich nit enthalten, in unfernlanden und oberkeiten nit gedulden, sunders sollent die bemelten teil diß getrüwlich versuchen und verhüten."
Also lutt der Artikel zu tütsch, so er geendert wnrdt:
„Hinwiderumb und dargegen in glichem gemütt söllent wir, die obgemelten Burgermeister u. s. w. der Stetten,Landen und obgeschribnen orten für uns und unser nachkommen versprechende, in deheinen zitten den vorgenantencristenlichesten küng von Frankenrich, als Herzogen in Meyland, oder siner Mayestät des Herzogthumbs Meylandsstand, gebiet, land, herlikeit, Jnwonern und Vnderthanen, was namens, stattes old Würdigkeit die syent, in Irenliben, gittern zu verletzen, mit kriegen vnd mit unrechten betrüben vnd beschweren, ouch sin vyend vnd widerwer-tigen, so siner Majestät in sinem Herzogthumb Meyland vnrecht, schaden old krieg durch old ane myttel zuze-fügen vnderstundent, gunst, verwilligung, Hilst, durchzug, paß oder Jnzug durch unser herlichkeit gebieten vnddieselben wüssentlich nit enthalten, in vnsern landen vnd oberkeiten nit gedulden, sunders sollend die bemeltenteyl diß getrüwlich versehen u. s. w.
Luce r u. 4ZÜ5, 19. October (Donstag nach Sant Gallcntag).
Staatsarchiv Lucern : Luceruer Abschiede, t!. 181 I». Staatsarchiv Zürich: Abschiede, IV, IM. Staatsarchiv Neri»: AllgemeineEidgenössische Abschiede, .1. Archive Schwyz, Basel, Freibnrg, Schaffhansen.
Boten: Zürich. Meister Felix. Bern. Bartholomäus Steiger. Lucern. Schultheiß Bramberg;Schultheiß Feer. Uri. Niemand. Schwyz. Ammann Kätzi. Obwalden. Peter Wirz. Nidwalden. Nie-mand. Zug. Ammaun Steiner. Glarus. Der Stäger. Basel. Heinrich Einfalt. Freiburg. VeudrichStöbi. Solothurn. Schultheiß Conrader. Schaffhausen. Der am Stad.
tt. Alst das Anbringen Unterwaldens, seines Landmanns Oswald von Rotz wegen, der den verheißenenErsatz einiges im Schwaderloch von ihm gehabten Kostens verlangt, soll man auf einem folgenden Tag?Aiüwort geben, ?». In Betreff des Abschieds von Baden, der Pensionen und laufenden Knechte und derVerbindung mit Fürsteir und Herren wegen, erklärt Zürich abermals, es wolle bei dem zu Baden aufge-richteten ulld voll ihm besiegelten Abschied bleiben und denselben mit den übrigen Eidgenossen getreulichhalteil, weiter aber lasse es sich nicht binden. Von Uri ist weder Botschaft noch Brief auf diesen Taggekommen. Der übrigen Orte Boteil hatten ungleiche Auftrüge hinsichtlich des Beibriefs der Fürsteil undHerren wegen. Daher wird beschlosseil: „Des ersten, des abscheids halb von Baden, dz die übrigen Orthso den noch nicht besigelt, nochmaln besegeln sollen. Vnd des nachgenden bybriefs halb, aller fürsten vndHerren müßig zegan, ist geratslaget, dz die übrigen Ortt gemeinlich gan Zürich schickeil vnd sy pitteil, »ntvils andern Orten in den bybrief zegand, vnd sölleil also vff Sonntag nechst nach Allerheiligentag Zürich nackst^ail der Herberg sin. Vnd ob dann an Vilser Eidgnossen von Zürich in den abscheid nit gan, solle w>ldesterminder der bybrieff vffgericht vnd von den übrigen Orten besigelt werden. Vnser Eidgnossen vonhalb ist geredt, dz an Inen der fach halb nit fit gelegeil, angesechen dz Jr pnndt, so gegeil den iist" Wald-stetten, nswise, dz sy nit geivalt, mit dheinem fürsten oder Herren ützit zu verpinden old ützit mit Inen ^machen, on der übrigen dryen Waldstetten gunst, wüsten vnd willen." «?. Den Artikel der mailändische"Capitel hat man in der Gestalt verändert bleiben lassen, wie er ans dem vorigen Tag zu Lncern veräud^