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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Juni 1503.

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an unsere Herren zu bringen genommen und den Blinden geschrieben, den Rechttag, den sie der Sache halbgesetzt haben, zu verschieben und freundliche Unterhandlung abzuwarten, <i«>. Jeder Bote weiß, was abiesem Tag unfern Eidgenossen von Schaffhausen „des Cunrad Töubers, Jrs houptmans, halb zu Bellizgejchriben ist," wie sie darauf ihren neuen und alten Burgermeister zu uns geschickt und sich verantwortet,wir dagegen diese abermals gebeten haben, den Handel wieder an ihre Herren zu bringen und uns „mitandrer antwurt zu begegnen."

«I«>. fehlt im Lucerner Exemplar. Im Berner Abschied heißt es hier ferner: „Diß sind die Artikel, darumbEonrat Töuber von Schaffhusen gestraft ist: Des ersten, das er sich gesumpt hat zu Vri. Denne das er zuBellenz nit fürzogen ist. Darzu das er mit den houptlüten nit gan Luggarus ist geritten, nachdem er den Vennerallein Hab lassen ziechen gen Luggarus vnd Er nit by Im sye gesin. Desglichen das er nit in die Rätt syegangen. Vnd das er nit vber das wasser Hab wöllen ryten. Ouch das er nit hat lassen schlahen die Trummen.Zuletzt das er das Vennli nit Hab lassen fliegen."

Ferner enthält das Berner Abschiedsexemplar noch folgende zwei Artikel: „Als dann der Altvogt Stockervon Oswalt von Rotz wägen Siben guldin geuordertt hatt, von dem Swaderloch harrürend, Derselben Sumlol Im vßrichtvng vnd abtrag beschechen, Oswalt bringe dann für, das wir Eidgnon Im Solich geltt sinem für-geben nach geschenckt haben". — Und ferner: „Gedenckend an Mellingen geleitt von wägen dero von Lutzern,als Ix,vol müssend".

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Bezgenriet». 26. Juni (Montag »ach J°h. Baptist).

Archiv Schmilz.

Da zwischen denen von Gersatt einestheils und denen von Weggis anderntheils ein Spann waltet, sojeder Theil zwei Männer in ein Recht setzen, diese sollen schwören, wie sich gebürt. Zerfielen sie und^irden eines Obmanns bedürftig, so meint Lucern, weil Gersau den vier Waldstädten gleich verwandt sei^ die Sache sie antreffe, soll der Obmann „vßerhalb der vier Waldstetten, vß welchem Ort dz sig"g^viniiieu werden. Diese Meinung soll jeder Bote heimbringen und auf Mittwoch nach St. Ulrichstag zuEgenried mit Vollmacht seiner Obern antworten.

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Zürich. I 9. Juli (Sonntag nach VIrioi).

Staatsarchiv Zürich: Abschiede, IV. >2. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, It. tit». Archive Zireiburg, Basel.

Boten: Zürich. Matthias Wyß, Burgermeister; Heinrich Nöist; Heinrich Göldli, Ritter; GeroldFelix Keller; Ulrich Felix. Bern. Wilhelm von Meßbach, Ritter, Schultheiß. Lucern. —Ens ^ — Unterwalden. — Zug. Seckelmeister Stocker. Glarus. — Basel. Heinrich

„ ' Freiburg. Der Seckelmeister. Solothurn. Schultheiß Conrader. Schaffhausen. Hansg erey und Cunrad Barter, neu und alt Burgermeister.