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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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April 1503.

sollen. «. Unsere Eidgenossen von Solothurn haben abermals ihres Gefangenen wegen Anzug gethan.Man hat geantwortet: Weil die königlichen Räthe die Sache in ihren Abschied genommen, so scheine uns,man könnte noch eine Weile zuwarten; gefalle ihnen ^ber das nicht, so mögen sie mit dem armen Mannenach ihrem Gefallen handeln. St.. Zwischen denen von Basel und Rheinfelden hat mau mit großer Müheeinen Vertrag und Bericht gemacht. Die königlichen Räthe haben sich in der Sache Herrn Ulrichs vonHabsperg und derer von Rheinfelden, der Eidgenossen Boten derer von Basel gemächtigt. Von diesen: Taghaben dann die Eidgenossen eine Botschaft nach Basel geschickt mit der Bitte, bei dem Vertrag zu bleiben.I. Des Gotteshauses Kreuzlingen wegen haben die römisch königlichen Räthe uns gebeten, die Sache anzu-stellen bis zur Ankunft des Grafen Andreas von Sonnenberg, welcher den Abschied von Zürich persönlichan die königliche Majestät gebracht hat. Darein hat man gewilligt, doch unter der Voraussetzung, daß bisPfingsten Antwort komme. Denen von Constanz ist geschrieben, man werde, sofern letzteres nicht geschehe,ihnen und den Ihrigen das Gut, das sie unter uns haben, darum in Verbot legen, «s». „Des Berichtshalb zu Luggaris gemacht" ist den drei Orten geschrieben, weil sie die Graubündner in das Feld gemahnt,so sollen sie sorgen, daß dieselben wieder heimziehen und den abgeredeten Frieden annehmen. Wenn sie sichin Güte mit dem Trivulzio nicht vertragen können, so sollen sie ihn nach Inhalt des Friedens mit Rechtvornehmen. Und da die Statthalter zu Mailand gemeinen Eidgenossen geschrieben haben, es bedünke siegut, daß eine Botschaft zum König von Frankreich geschickt würde, man aber dem Abschied nach das unpassendfindet, so möchten die drei Orte jenen Handel, auch die lateinische Copie des Berichts vor sich legen, darüberrathschlagen und, falls sie es angemessen finden, einen Tag ausschreiben. 11. Zürich und Glarus sollenauf Sonntag nach des heiligen Kreuzestag (7. Mai) je einen Voten nach Pfäfers schicken, um da in unseraller Namen vom Pfleger des Gotteshauses Rechnung abzunehmen. (Dieser Tag ist verschoben bis Sonntagnach der Auffahrt, 28. Mai.)

Folgender Artikels zwischen !« und t) ist im Lucerner- und Zürcher Exemplar und in.der TschudischenSammlung gestrichen:

„Es waist ouch yeder bott zum allerträffenlichsten anzubringen die geschriften und abscheid, so vnsern eyd-gnossen von Lutzern von dem küng von Frankrich oder sinen Regenten zugeschikt vnd vor vns gelesen sind, vndvns nit bedunken wil, daß söllich abscheid vnd geschriften den abschaiden, vns von vnsern houptlüten überant-wortet, nit glichförmig syn; vnd aber gemainer aydgnosschaft vil daran gelegen sin wil vnd zu besorgen, daruhwyter vnruw erwachsen möchten, Ist ain andrer tag angesezt, nämlich vff Zinstag nach dem Sonntag Judikate(7. Mai) nächstkünftig zu Luzern nachz an der Herberg zu sin vnd darumb entlich antwurt ze geben, Vnd ob mattvff des küngs beger ainen Kotten schiken oder Im schriben welle, sin botschaft haruß zu verordnen, Inhalt desabschaids, als yeder bott wytter waist zu sagen."

Das Zürcher- und Glarner Exemplar enthalten unmittelbar nach obigem noch einen zweiten gesto-chenen Artikel:

„Es weißt ouch jeder bott zu sagen vnsern Aidgnossen der grawer pünden halb, das vnser aidgnossen vo»den dry orten, so mit Inen in puntnuß sind, ir treffenlich botschaft vnuerzogenlich zu Inen verordnen vnd n>üInen souil verschaffen, damit vnd sy dem friden zu Luggaris abgeredt, lebint vnd vß dem veld ziechendt."

Zu Ir. Der Berner Abschied enthält am Ende die Aufzählung dreier unausgetragner Streitpunktzwischen der Stadt Basel und Herrn Ulrich von Habsperg, Psandherrn der Herrschaft Rheinfelden: 1.einem Brückenzoll vom Wein, welcher der Herrschaft gehört, aber seit einem Jahre durch die von Basel eingonomine» wird und zwar mit Erhöhung. 2. Wegen Weigerung Basels, seine Eigenleute im Dorf Frick der