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April 1503.
vnd Sax die ding in die Hand genomen haben vnd zu des küngs Statthalter gen Aronen farent vnd mit denenhandlent, So ist an die selben üwer lieb unser gar flißig pitt vnd beger, darin unser loblichen Eidgnossschaft lob,nutz vnd ere zu bedenken vnd mit des küngs gesanten anwelten verrcr noch witter nütz zu beschließen, sonder dervermelten beider Herren Werbung zu erwarten vnd vns zu gönnen, die bericht im veld zu Vollstreken, in Hoffnung,dz wir dadurch mer lobs, eren vnd nuzes mögen eruolgen, dann wa wir das veld rumen vnd erst demnach witterze verrer red vnd Handlung komen sölten. Dann ouch besonder die vermelten Herren die vndertädiger begirlichegute neygung haben, sich darin» so getrüwlich zu arbeiten vnd an irem vermögen gar nütz erwinden zu lassen,dz sy achten mögen, üch vnd vns allen loblich, nutzlich vnd erlich zu sind, vnd was Inen für vnd für begegnetvns dz selb zu tag vnd nacht wissen zu lassen, vns allweg darnach haben zu richten. Ob vns dann in solichemeinicherley begegnen, dz üch zu müssen not, würden wir üch solichs och verkünden vnd gar nütz vffnemen nochbeschließen, dz üch oder vns zu abpruch oder Nachteil unser erey vnd altharbrachten lobs vnd tittels dienen möchte.Wir haben üch och vormals geschriben vnd gepetten, des küngs anwält zu uns ins veld zu bescheiden, vnd so iraber in üwerm schriben darum dhein Meldung tund, sind wir in zwiuel, ob üch dieselb schrift vberantwurt syeoder nit, dann wa demselben vnserm schriben statt gethan vnd des küngs botschaft zu vns in dz veld gewisen wäri,so hoffen wir zu gott, dz wir vsf diß stund einen bericht eruolgt hätten, da vns aber bedunken wil, dz solichsdurch diß zwiualt tagleistungen verhindert werd vnd eins dz ander irren welle. Das Alles wellen von vns inguter Meinung vermerken vnd nochmals darinn handlen als diz vnser vorig vnd jetzig schriben anzöigt, stat vnsallzit willigklich zu verdienen. Datum vsf den Heilgen Palmtag (9. April) Anno iij."
Zürcher Abschiedeband, IV. 40.
2. Schreiben der Eidgenossen an die Ihrigen im Feld, ekk. 12. April.
„Vnser früntlich willig dienst zc. Zc. Nwer schriben vns getan haben wir verstanden vnd des nit vnbillichfröid entpfangen, dz der k. M. anwelt, als Ir in üwerm schriben anzöigend, damit dis swer krieg Übung zufriden mag kommen, mit antwurt begegnet ist. Darumb wir gott lob vnd dank sagen, vnd ob üwer lieb bisharbesser old witers von k. M. anwelten heten mögen erlangen, weren wir des hoch erfröwt. Ob aber üwer liebbishar vm k. M. Anwelten nützet anders, denn in Irem schriben anzöigt, möcht gedichen, so bedunkt vns doch,daz der k. M. erbiettung, es sye Bellenz, fryung der Zöllen, der Cappittlen, ouch Ansprechern halb genugsamvnd erlich. Beuelchent üch hiemit ernstlich, ist ouch ganz vnser will vnd Meinung, dz Ir es daran lassen belibenvnd der k. M. erbietten annämen vnd angends dz veld rumen, ab vnd Harheim zu ziechen. Daran tund Ir ganzvnser gefallen, vmb die wir dz nach vnserm vermögen libs vnd guts wellen verschulden mit hillff des ewigen,der üwer lieb hoch verwar. Datum zc."
Von gemein Eidgnossen ab dem Tag zu Lucern.
An die vnsern in dz feld.
Berner Allgemeine Eidgenössische Abschiede, II. 707. Zürcher Abschiedeband, I V. 40.
KSS
(Ohne Ortsangabe). 18. April (vfs dein Osterziustag).
Staatsarchiv Bern.
Schultheiß, kleiner und großer Rath, genannt die Burger zu Bern, Urkunden bei Erneuerung ihr^Burgrechts mit dem Grafen Johann von Greyerz auf Begehreil Freiburgs, was folgt: Die von Freiburgsollen bei dem Burgrecht, welches der genannte Graf Johann von Greyerz, als er Herr zu Montserua»!(Montsalvens) gewesen, mit ihnen gemacht hat, bleiben, ebenso bei dem Burgrecht, welches die Seinen »o»