März 1503.
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von Bellenz. Vns ist eben frömbd, dz wir demnach vernomen Hand ettwas vffruren, so von ettlichen lüten denvnsern im herzogthumb Meylandt beschicht, es sr>e mit brennen, roben vnd andern kriegklichen sachen, inmaßenals ob der krieg angefangen vnd zwüschen üch vnd vns offen wäre. Darumb wir wol nit vrsach hätten, vnssölichs ze benügen. Aber doch so sind wir berichtet worden, das ir andern nün Ort der dingen nit ein gefallendaran gehept Hand, sonder darüber ewer botschaft gen Swiz geschikt, sölich zwiträcht abzustellen vnd dem abscheidzu geleben, es spe von eim teil oder dem andern. Vnd vff das schrib ich üch bi disem Kotten die ding, dz ir vnsder fach halb ewer antwurt schicken, als wir och zu vnserm teil als solichs gepürt, die üch zusenden wellen, dannwir Hand dafür, dz ir vmb kein fach wölten thun sachen, die wider die Vereinung, so wir mit üch Hand, sinmöchten, dieselbe wir zu vnserm teil wellen halten on alle arglist vnd Hindernuß. Aller liebsten fründ, wir bittengott, dz er üch welle haben in siner Hut. Geschriben zu Blays am vj tag des Mertzen anno iij°-"
Staatsarchiv Aern, Abschiedeband, H. 743. Lucerner Abschiedeband, 0. 175 d. Zürcher Abschiedeband, IV. 27 d.
Copr> wie dem küng daruff geschriben ist:
„Allercristenlichster küng u. s. w. u. s. w. E. k. M. schriben vns zugesant haben wir verstanden vnd vnsversechen gehept, vnser lieben Eidgenossen von den dryen Orten hetten dem Abscheid nach des Bestands halbangenomen, dz sy abgeschlagen, dz vns in trüwen leid ist. Nu zwivelt vns nit, E. k. M. Hab vnser schriben abnächstgehaltnem tag Zürich verstanden, dero antwurt vns noch nit zukommen ist; vnd so bald wir dieselbig ant-wurt vermerken, so wellen wir demnach in der fach handlen dz so vnser Eidgnoßschaft lob vnd Er sin mag. Nuvber das haben vnser Eidgnossen von den dryen Orten krieglich vffrur fürgenommen vnd vns vß craft vnserewigen pünden vmb hilff ervordert, dero wir nit widerwärtig sin können. Soverr vnd aber wir etwas Nachlaßan Bellenz mögen erfinden, so wellen wir vns gepürlich in Handel schicken vnd daran sin, dz frid vnd gnad vndgute einigkeit gefürdert werd mit hilff des ewigen u. s. w. Datum vff den xxj tag Merzen Anno iij°-"
Lucerner Abschiedeband, 0. 17«.
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L u cer n. 1505, 28. März (Zinstag vor dem Sonntag lluäioa).
Ttaatsarchiv Lucern: Lucerncr Abschiede, 0. 17» Ii. Staatsarchiv Zürich! Abschiede. IV. 28. Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschiede, II. 74». Archive Ureiburg, Basel, Schaffhausen.
Boten: Zürich. Rudolf von Kunsen. Bern. Venner Achshalm. Lucern. Schultheiß Bramberg;Ludwig Küng; Jacob von Hertenstein. Zug. Ammann Steiner. Glarus. Vogt Dolder. Basel. WaltherHarnischer, Venner. Freiburg. Wilhelm Reiff, Seckelmeister. Solothnrn. Hans von Roll.
Der Bote von Lucern soll auf dem Tag zu Schaffhausen anbringen, wie man das GotteshausDettingen versorgen wolle, da der Schaffner abgegangen und man in Sorgen ist, das Gotteshaus käme inZerfall, wenn dem Abt das Regiment in die Hände fiele. I». „Vff disem tag ist des frankrichischen küngs^afichaft vor vns eidgnossen erschinen vnd anfangs gezöigt ein künigl. Credeuz vnd daruff gerett, wie dieM. vff den vis tag Merzen sr>e bericht, wie die drn Ort Vri, Swiz vnd Vnderwalden Im scheu in dzand zogen. In zu schädigen, darnach aber vber zwen tag syen Im fürkomen die absagungbrieff von Inen^n kling vsgangen. Vnd als die k. M. solichs verstanden, Hab nit allein die, vil mer die Landzherren denn^ daran beswärd empfangen, dergstalt dwil er vns für fründ schätz vnd aber wir Eidgnossen vns also wider°^n erhüben, mög man sprechen Lüg, dz dätten Im sin fründ. Vnd obglich wol der küng setz von Bellenzaud, wärt Im doch schwächlich vnd verächtlich, dwil wir In widerstünden zu bekriegen, dz er vns das
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