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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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März 1503.

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Lucern. 4 605, 10. März (Freitag vor Itominisooro).

Staatsarchiv Lucern: Lucerner Abschiede, (?. 175. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, IV. 2Ü. Ebenda: Tschudische Sammlung, 52.

Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, II. 742. Archive Freibnrg, Basel.

Boten: Zürich. Burgermeister Wyß; Meister Ulrich Felix. Bern. Venner Wyler. Lucern. Schult-heiß Bramberg; Schultheiß Feer; Meister Heinrich von Alikon. Zug. Ammann Steiner; Vogt Rettich.Glarus. Ammann Kuchli. Basel. Heinrich Einfaltig; Hans von Kilchen. Solothurn. Benedict Hugi.Schaffhausen. Cunrad Barter, Bürgermeister. Freiburg. Heinzmann Henni.

t». Jeder Bote kennt den Handel zwischen Basel und Rheinfelden, da letzteres Einen gerichtet hat,weßwegen auf dem Tag zu Zürich beschlossen worden ist, daß auf den Sonntag Judica (2. April) alleOrte ihre Boten nach Schaffhausen schicken sollen, um über die Sache zu rathschlagen. Man soll heim-bringen, daß diesem Beschlüsse nachgelebt werde. I». „Vff die Werbung des römischen Königs an vnsEidgnossen langende, in die erbeinung zu gon, wie zu tagen anbracht ist, sol yeder bott heimbringen vndvff dem tag zu Schaffhusen antwurt geben." v. „Jeder bot weiß zu sagen, als wir einandern in ant-wurten erkennet haben, Bellenz halb, von vnsern lieben Eidgnossen der dryen Orten wegen, die im veldsind; daruff ist ein tag gesetzt gen Lucern vff fritag nächstkompt, nachts an der Herberg zu erschinen, obbotschast vom küng von Frankrich kam, die wäre dann gut old bös, damit wir witter in der fach handle»als die notturft ervordert."

>» fehlt im Zürcher-, im Berner- und Freiburger Abschied.

Lucern. 4 605, 21 . März (Zinstag vor

Staatsarchiv Lnccrn! Lucerner Abschiede, o. 175 >1. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, IV. 27. Staatsarchiv Bern: Allgemeine

Eidgenössische Abschiede, II. 74.1. Archive Urciburg, Basel.

Boten: Zürich. Rudolf von Kunsen. Bern. Caspar von Stein, Ritter. Lucern. SchultheißBramberg. Zug. Ammann Steiner. Glarus. — Basel. Heinrich Einfaltig. Freiburg. Wilhelm Reiff,Seckelmeister. Solothurn. Hans von Roll.

Jeder Bote kennt das Schreiben, welches vom König von Frankreich an die Eidgenossen gekommen ist!jeder Bote erhält davon Abschrift. Ebenso weiß jeder Bote, wie man darauf geantwortet hat. Da manaber binnen einigen Tagen noch den endlichen Bescheid des Königs ans das von Zürich ausgegangeneSchreiben, betreffend Bellenz, erwartet, so sollen alle Orte ihre Boten auf nächsten Montag wieder nachLucern schicken, mit aller Vollmacht, nach Nutzen und Ehre der Eidgenossenschaft zu handeln, die königlicheAntwort möge gut oder bös ausfallen.

Copy des küngs schriben.

„Ludwig von gottes gnaden küng zu Frankrich, zu Nappolz vnd Jerusalem, Herzog zu Meylandt. Allerliebsten vnd grösten fründ. Durch berichtung unser bischouen von Sans vnd Rieux, als vnser Kotten die wir zu üchgeschikt hetten, Hand wir verstanden den beschluß, der zum hindristen von üch gemacht ist von wegen der Spenne»