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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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181
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September 1502. 181

vnd aber des gelts, so der küng minen Herren den Eidgnossen für die Ansprachen der kriegslöuffen vndvsstenden solden geben hat, nit sonil ist, dz jedem mög werden, dz er anspricht, das Jr da gemeinlich minenHerren, den Kotten gemeiner Eidgnossen der sach vertruwen, nachdem sy jederman verhören, wz old wie vilff) dann ein jedem verordnen, dz Jr daby bliben vnd von Inen vor gut haben wollen, vnd an dein enduieinands vechten noch hassen, weder durch llch selbs, noch niemands andern schaffen gethan werden. Deß-glichen dwil min Herren gemeiil Eidgnossen den küng an dem end quittirt vnd lidig gezalt haben, das Jrnoch niemands darüber den küng hierumb nit ersuchen noch beswären sollen in keinem weg, sonder bi derPütanz bliben lassen, als dz unser Eidgnosschaft lob vnd Er eruordert." e.Vff disem tag ist zu Vffenthaltvnser Eidgnossenschaft, och vmb ruwen vnd notturft willen von vns Eidgnossen angesechen vnd beschlossen,^ man sich sürhin niemands sachen noch ansprachen, so zu ziten die vnsern on der oberkeit wissen vndwillen vberkommen vnd gewünnen, nit annemen, noch denselben hilfflich noch fürderlich sin wollen in keinenweg. Dabi ist ouch beschlossen, dz ietlich ort die sinen, so im nächsten zug on der Oberkeit wissen vnd willen^ krieg zum küng von Frankrich geluffen sind, straffen soll, jeden sonderlich vmb x Pfund. Deßglichensol yedes ort init den vögten, so demselben ort an die vogtyen vnd herrschasten, so vns gemeinlichenvder etlichen orten zustand, verordnet sind, es sig im Salganserland, im Nintal, im Thurgan old in gemeinenkupier», in unser aller namen verschaffen, damit solichs ouch geschech, als jeder bott witter weiß zu sagen."^ Dein Swinlin lind Andern, die uns Salz und Kanfmannswaare (aus Deutschland) zuführen, ist Sicherheitund Geleit von uns zugesagt, v. Ein Verzicht: Felix Pfrunder von Grüningen hat bekannt, daß JacobMatscher, seßhaft zu Baden, mehrere Mordthaten im Lager zu Vercelli begangeil und ihm und zwei andern^kd gegeben habe, damit sie schweigen. Sie haben sich dann mit einem Eid verbunden, was sie mitworden gewinneil, unter einander zu Heilen und einander nicht zu verrathen. i. Der Bote von Zürich soll^ seine Herren bringen, daß sie dem Georg Reding von Schwyz und dein Peter Zimmermann von Lucern,^ rechteil Erben der verstorbeneil Thorbergerin, deren Gut, das sie mit Recht bezogen habeil, aushinfolgenküssen. A-. Alis die schriftliche Antwort Zürichs in Betreff des Anstandes, welchen gemeine Eidgenossen,^iien die Landgrafschaft im Thurgan zugehört, mit ihm wegen Ober- und Nieverstainmheim und Nußbaumenhaben, soll jeder Bote an seine Herren bringen, wie man sich in der Sache halten und ob man gegeilZürich das bundesgemäße Recht brauchen wolle. I». Die Stadt St. Gallen steht gegen denen im Nheinthal^°r dem Abt von St. Gallen, als dem Oberherrn der Güter, im Recht um einige Streitigkeiteil. Dielwinthaler vermeinen, die Eidgenossen sollen entscheiden. Man hat darauf die Parteien angehört und willdein nächsten Tag antworten. St. Gallen hatte verlangt, daß man den Streit vor dem Lehensgericht^ asse, ihr Bündniß spreche dafür, t. In Betreff der Streitigkeiten zwischen dein Abt von St. Gallen undZw Stadt Wpl istj eül Tag angesetzt nach Wyk auf St. Simon und Judastag nächsthin (28. October).' ^>a etlichen von Ursern auf demMontkenel" (Monte Cenere), das Ihrige genommen worden und wirGhalb die Sache anPierloy" der als kölliglicher Bote in der Eidgenossenschaft gewesen, gebracht und er geant-wvltet hat, er erfahre, der Bälli habe den Beraubten 10 Kronen zu Zehrung gegebeil und sie angewiesen, von^wen Herren von Uri Brief und Siegel zu bringen, wie viel ihnen genommen sei, so wird dem Boteil von^ empfohlen, daß man angegebener Weise an den Bälli gelange. I.Die Botten vff disem tag haben^w», so des Herzogen sold, der Inen, als der Herzog gefangen, verheißen ist, vnd abtrag begert, Jr sach^ eiint, beduilk, dz ir etlichen gar vilfaltig sold worden ist vnd sich billich benügen lassen." i». DenAchten, die genLowerz" gezogen sind, werden von dem französischen Gelde 3000 Franken an ihre Kosten