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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Februar 1502.

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8T.

Lucern. 4602, 25. Februar (Freitag nach Saut Matthiastag).

Staatsarchiv Luret'»! Lncerncr Abschiede. c. 15,!. Staatsarchiv Zürich: Tschudische Sammlung, SS. Staatsarchiv Bern: Allgemeine

Eidgenössische Abschiede. II, SSV. Archive Frciblirg, Basel.

Boten. Zürich. Hans Keller. Bern. Anton Spillmann. Lucern. Schultheiß Bramberg; Jacobvon Hertenstein; Lndwig Küng. Nri. Anunann Troger. Schwyz. Hans Bäsy. Unterwalden. MarxZelger, Ammanit. Zug. Stadler, Seckelmeister. Glarus. Vogt Dolder. Basel. Peter von Offen-burg, Statthalter. Freiburg. Der Spitalmeister. Solothurn. Benedict Hugi, Seckelmeister. Schaff-hausen. Hans Ziegler.

tt. Dieser Tag wird zumeist der besorglichen Zeitläufe und der Nothwendigkeit wegen, unsere Knechte zuHanse zu behalten, geleistet. Da nun aber die Boten nicht Vollmacht haben, dießfalls eine gemeinsameOrdnung zu machen, so soll jedes Ort für sich mit den Seinigen ernstlich reden, daß sie nicht fortziehen.Auf den Tag, der auf Ostern zu Lucern sein wird, oder, wenn der bedenklichen Zeiten halb noch vorher einTag stattfindet, auf diesem, soll man dann über eine gemeinsame Ordnung Antwort geben. Zürich, Baselund Schaffhausen sollen am Hof des römischen Königs den Plänen unserer Widersacher nachspüren lassenund dann auf den angesetzten Tag uns über das Ergebniß ihrer Nachforschungen berichten. I». Mit denVoten von Freibnrg und Solothurn ist der Besieglung des Bundes mit Schaffhausen wegen in gleichem Sinnegeredet, wie ihren Herren vom letzten Tag zu Lucern aus geschrieben worden ist. Auf nächsten Tag sollenüe endlich antworten. Schlagen sie es ab, so sollen dann die neuen Bundbriefe, worin sie nicht begriffenbnd, aufgerichtet werden. « . Solothurn soll den Martin Schrank schwören lassen, daß er weder selbst nochdurch Jemand anders seiner Allsprachen wegen Unruhen erregen wolle; in diesem Fall wollen wir ihmZu Abtrag oder Recht helfen. «I. Uri klagt, die Seinigen von Ursern und Livinen werden im MailändischenMerklich beeinträchtigt und beraubt. Einer, genannt Petermann, sei zu Varese verschwunden, ohne daß manwisse, wohin er gekommen sei. Darauf ist dein Bälli geschrieben, er soll dafür sorgen, daß die Unsrigennach Vorschrift der Capitel im Mailändischen frei und sicher au Leib und Gut wandeln mögen. «. DieBoten der VI Orte, welche auf den nächsten Tag nach Zürich kommen, sollen mit unfern Eidgenossen vonZürich reden, daß sie das Gotteshaus Muri bei seinen Nechtsamen bleiben lassen oder ihm darüber zu Rechtstehen vor den übrigen V Orten.

«, «I fehlen in der Tschadischen Sammlung. <, <1, v fehlen im Bcrner Exemplar. Das Freiburger

Exemplar enthält nur », l»

8Z.

Freiburg. 4602, 9. März.

Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, II. S7S.

^ Mit Rath, Hülfe und Zuthun einer Botschaft des Bischofs und Stifts zu Basel, nämlich des Kanzlers^vsef Keller, der Gesandten von Bern, Peter Achshalm, Venner, und Bartholomäus Steiger, ferner DanielAbenbergs als Boten von Solothurn und Gewalthabers des Johannes Seriant ist der Span zwischen der