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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Februar 1502.

8t.

Constanz. 4 302, 20. Februar (»ff Remimsosrs).

Staatsarchiv Lucer»! Allgemeine Abschiede, I». Ii«. Staatsarchiv Zürich: Tschudische Sammlung, 34. Staatsarchiv Bern: Allgemeine

Eidgenössische Abschiede, II. W2. Archiv Basel.

t». Das Anbringen des Herrn von Tobel wegen der Appellation der Eigenleute in der Landvogtei,welche an das Gotteshaus zu Tobel gehören, soll heimgebracht und auf einem andern Tag in Betrachtunggezogeil werden. I». Dem Landvogt ist empfohlen, des Mannes wegen, der den Todtschlag zu Rheinauvollbracht, sein Bestes zu thun. « . Der Bote von Lucern soll dem Lehenbrief um die Pfrund zuTumdorf"nachfragen und der Landvogt soll deßhalb Erkundigung einziehen. «I. Den Herren von Zürich ist empfohlen,mit dein Hofrichter, Grafen Rudolf von Sulz, zu handeln in Betreff Bernhards von Beigern, den derHemmerling von Pfullendorf in die Acht gebracht hat. t .Item der seltzen löuffen halb, wie mandie büchsen hin vnd wider füret, ist für mine Herren die Eydgnossen komen; fol jeder pott hinder sich bringenan sin Herren, als jeder pott wol weyß zu sageil." j.Des Herrn von Einsiedeln halb weiß jeder Bot zusagen." K-. Ebenso Eberlin Langhansen wegen, der wegen Friedbruchs um 100 Gulden gestraft ist. I». Derervoil Rothweil wegen ist gehandelt wie jeder Bote weiß. I.Der von Basel vnd des kamergerichtz vndapellierens vnd der xii knechten halb weyß jeder pot wol zesagen." Ii.. Des Hauses wegen, das deinVogt von Rheineck verbrannt ist, soll die Sache an geineine Eidgenossen kommen. I. Auf den nächstenDienstag zu Nacht nach Mittefasteil (8. März) haben die Eidgenossen Tag gesetzt nach Zürich, um in derSache von Stammheim und Nußbaumen wider die von Zürich zu handeln. Auf diesen Tag soll man auchFreiburg und Solothurn einladen.Vnsern grutz voran, Ersamer lieber andächtiger, als wir vormalsüch wisend aiil Cominiß oder befelch, in etlichen bischoflichen fachen zu absoluiren, habeil vsgon lasseil, ist dochVilser will, mainung vnd gemüt nit, dz durch Mich vnser vsgangen comiß jemands, es sy zun Ainsidlenvild aiiderswo, sin bäbstlich bulleil, begnadungen vnd briuilegien solleil verletzt oder denen abgenamen sin nochwerden. Dz wölten wir üch nit verhalteil, darnach wisen zu richteil. Datum Kostenz vff zinstag nachNeminisccre anno :c. Secundo".

Es fehlen im Berner Exemplar t», v, tr. Dagegen ist t vollständiger:Mins Herren von Einsidlen halbvnd siner gotzhuslüten, der Mandat halb, so min Herr von Costenz hat lassen gan, das dann min Herr vonEinsidlen vnd sin gotzhuslütt nit liden vnd beschwert vermeinten sin, Haben mine Herren die Eidgnossen sowylverhandelt, damit min Herr von Costenz lat vßkünden, welche gan Einsidlen oder anderschwohin, da bäpstlichelGewalt sy, hat jeder sin fryen willen zu gan, wohin einer will vnd alsdann jeder pot wol weiß zu sagen." Dasbischöfliche Schreiben Art. >» ist die Ergänzung von Art. 1, im Berner Exemplar ist es ein Theil des Abschiedsim Lucerner Exemplar erscheint es als Beilage, im Exemplar der Tschudischen Sammlung fehlt es.