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Januar 1502.
vmb dz ander stuck, wo einer, er sye edel oder vnedel, in die Statt Basel ziecht vnd darin wonlich ist, dersol thun als ein ander burger von Basel. Doch wann einem dz nit gefallen wolt, der sol sin sryen zugwiderumb daruß haben. Och der xij Knechten halb vnd noch von Jr zweyer wegen ist dem lantvogtgeschriben, wie st) deß begeren." Auf das oben erwähnte Anbringen der königlich französischen
Botschaft hat man mit den Ansprechern, welche auf diesein Tage gegenwärtig waren, geredet und diesehaben ihres Theils uns ihre Ansprachen übergeben und uns, weil wir ihre und der übrigen Herren seien,anheimgestellt, ob wir uns der übrigen auch mächtigen wollen, doch mit der Bedingung, daß aus der vomKönig zu bezahlenden Summe „derer jedem, so in dz land zogen, ij Franken geben sölt werden." Da nununs Eidgenossen an der Sache viel gelegen ist und um Unruhen zu verhüten, soll jeder Bote die Sacheheimbringen und jedes Ort seine Ansprecher vermögen, sich mit dem Anerbieten der 40,000 Fr. zu begnügen,doch so, daß mait trachten wolle, die Summe, wenn möglich, noch höher zu bringen. i»i>. Unfern Eid-genossen von Bern und Basel ist empfohlen, nähere Kundschaft einzuziehen über einen verschüttetenSalzbrunnen, der zu Sanct Hpppolit unter dem Herrn von Varembon liegen soll, wie uns insgeheimberichtet ist. Die Obrigkeit daselbst gehört dem Herzog von Württemberg. Unsere Eidgenossen von Baselhaben die Sache erkundet und meinen, die Kosten, die auf Erbohrung des Bruuuens verwendet würden, wärennicht verloren. Das soll man in allen Orten geheim halten. «». Unsere Eidgenossen von Lucern sollendem Hans Marti behülflich sein seines verlornen Gutes wegen, es sei mit Schreiben nach Mailand oderin der Ansprecher Sache. Dem Dietrich Fröwler ist abermals ein Fürdernißbrief zugesagt. . Es
wird ein Tag gesetzt nach Lucern auf St. Sebastianstag nächsthin (20. Januar) wegen der Sache derAnsprecher und wegen der Anbringen der französischen Votschaft. „Jeder bott weiß zu sagen, mit wasantwurt jedes ort begegnet zu der fach gegen vnsern lieben eidgnossen von Fryburg vnd Solloturn als st)noch bißhar die puntnuß gegen vnsern lieben Eidgnossen von Schaffhusen nit haben wöllen siglen. Soljeder bot heimbringen vnd vff dem obgenanten tag zu Lucern luter antwurt geben, wie man Inen thunwöll, sp siglen oder siglen nit."
Nur das Lucerner Exemplar dieses Abschiedes ist vollständig, in den übrigen fehlen sehr viele Artikel.
Zu I»I>. 1502. 16. Januar. Der römische König Maximilian schreibt den Eidgenossen, er habe mitFrankreich Frieden geschlossen, um desto kräftiger gegen die Türken auftreten zu können.
Staatsarchiv Lucern: Acten deutsches Reich: Kriege.
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Lucern. IZ02, 21. Januar (Freitag nach Sant Sebastianstag).
Staatsarchiv Lucern: Lucerner Abschiede, o. IS2 Ii. Staatsarchiv Zürich ! Abschiedeband, III. 2!i0. Staatsarchiv Bern: AllgemeineEidgenössische Abschiede, II. !>Sl>. Archive Freiburg, Basel, Schaffhause».
Boten. Zürich. Marx Röist. Bern. Anton Vrügger. Lucern. Petermann Feer, Schultheiß;Meister Heinrich von Alikon. Uri. Hans Dietli. Schwpz. Ulrich Kätzi. Obwalden. Venrich vonFlüh. Nidwalden. Ammann Zelger. Zug. — Glarus. Steger. Basel. Peter von Offenburg,Statthalter. Freiburg. — Solothuru. — Schaffhausen. Burgermeister Barter.
Zürich, Lucern und Schaffhausen sollen in aller Eidgenossen Namen eine Botschaft nach Rothweilsenden, die auf Samstag nach Eonvörsioum Uauli (29. Januar) daselbst einzutreffen hat, um da die