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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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November 1501.

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Georg von Sargans der Acht entlassen und ihm sonst seine Gnade beweisen wolle. 5. Daß der Könignochmals seine Botschaft in die Eidgenossenschaft schicke und nochmals um eine Vereinung werbe. Diebeiden Gesandten berichten nun über die Antwort, welche der König auf diese fünf Ansinnen gegeben hat.Vellenz betreffend, habe der König gesagt, er habe uns öfters Bellenz und Anderes angetragen und über-haupt vielen gnädigen Willen zu den Eidgenossen gehabt, bei ihnen aber solchen nicht gefunden, jetzt aberkönne er nach dem Vertrag, den er mit dem König von Frankreich gemacht, in dieser Sache nichts mehrkhun. Der Schulden wegen: Wenn die Vereinung von uns angenommen werde, so sollen diejenigen, welcherechte Ansprachen haben, befriedigt werden. Bezüglich der Ansprecher sei er im Fall der Annahme der Ver-einung bereit, mit ihnen auf den Bischof von Wallis zu Recht zu kommen; ebenso werde er die Sache desGrafen Georg von Sargans behandeln. Auf das Ansinnen aber, nochmals eine Gesandtschaft zu schicken,habe der König geantwortet:Nein, wir haben zum dickern mal Inen nachgeschickt vnd geworben vnd habennie nütz fruchtbars funden vnd sind vnser Kotten verächtlich vnd spottlich abgevertigt; das wir Inen mernachfaren oder warben, wollen wir nit thun, es sig denn fach, daß Herr von Sytten so vil erfunde, das diesach zu entlichem vßtrag kome, denn Jr sigen nunmehr acht künig mit einander» eins worden, alles mitvil worten" u. s. w. Diesen Bericht soll jeder Bote seinen Herren zu bedenken geben und über den Gegen-stand wieder zu Tagen kommen auf Dienstag nach St. Martinstag (16. November) nach Lucern. ?». DieserTag war der Pensionen wegen nach Schwyz gesetzt; da aber etliche Orte säumig waren, so konnte derGegenstand nicht endlich berathen werden und wurde ebenfalls auf den angesetzten Tag nach Lucern verschoben.

Etliche der Unsrigen klagen, es sei ihnen, ungeachtet sie vom Bällp Geleit gehabt, das Ihrige in derLombardei niedergelegt und entfremdet worden. Da sie darüber mehrmals sich auf Tagen fruchtlos beschwerthaben, so haben sie nun einigen aus den Orten, wo ihnen das Unrecht geschehen, etwas Vieh und Geldauf Recht niedergeworfen. Hierüber soll auch auf dem Tag zu Lucern verhandelt werden. «I. Ebensosoll man verhandeln über die Beschwerde der drei Länder, welche Bellenz inne haben, daß den Ihrigenfeiler Kauf abgeschlagen und ihnen Alles versperrt werde. < . Dieser und anderer Sachen wegen ist wiederTag angesetzt nach Lucern auf Dienstag nach Martini nächsthin (16. November).

77.

Aucern. 4Z<41, 17. November (Mittwoch nach Sant Othmarstag).

Staatsarchiv Lucern: Lucerner Abschiede, v. 144 It. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, II. 537.

Archive Solothurn, Basel.

Boten: Zürich. Meister Winkler; Felix Gwumann (?). Bern. Caspar Wyler, Venrich. Lucern.Schultheiß Bramberg; Schultheiß Sonnenberg; Venrich Haas. Uri. Walther In der Gassen, Altammann.Schwyz. Ulrich Kätzi. Unterwalden. Peter Wirz. Zug. Schönbrunner. Glarus. Basel.Peter vou Offenburg, Zunftmeister; Hans Hiltprand. Freiburg. Solothurn. Benedict Hugi.Schaffhausen. Cunrad Barter, Burgermeister.

i». Basel briugt au, es sei aufgefordert, etwas Reichssteuer zu entrichten und auf St. Catharinentaguächsthin auf dem Reichstag zu Frankfurt zu erscheinen. Ferner werde es darüber angefochten, daß esde» Heinrich Nichter habe hinrichteil lassen. Es zeigt dabei das königliche Mandat und bittet um Rath