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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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October 1501.

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den Cardmal bringen und uns beförderlich deren Entschließung kund thun. Nichts destonünder soll jederBote die Sache auch an seine Herren bringen und ihnen beantragen, wenn der König einen der obigen dreiVorschläge annähme, denselben auch die Knechte annehmen zu heißen,dann in disen sweren, sorgtrageudenlöiffen ist zu ermessen, ob das alles abgeschlagen, was gemeiner unser eidguoschaft darus erston wurde."v. Darauf ist auch mit den Knechten geredet worden, daß sie, wie sie auch zugesagt haben, mittlerweiledie Sache ruhen lassen und keine kriegerische Unternehmung beginnen sollen. 1. Ferner ist dem Bischofvon Sitten, der Landschaft Wallis, den Graubündnern und Andern nach Nothdurft einpfählen, den Knechtenkeinen Durchzug und auch den Ihrigen keine kriegerische Unternehmung zu gestatten. K. Die Boten,welche auf nächsten Sonntag nach Uri kommen, sollen die von Uri insbesondere bitten, daß sie ihrenansprechenden Knechten empfehlen, eine der abstehenden drei Meinungen anzunehmen, falls der König oderder Cardinal es thue, und daß sie nicht Andere aufreizen, sich widerspänstig zu erzeigen. I».Jeder bottweiß zu sagen, wie unser Eydgnossen von Friburg und Soloturn durch Jr Kotten uns bitten haben lassen,das wir sy mit dem sitz und stand nit endern, nidern und die Statt Basel für st) setzen lassen. Deßglichdas ouch unser Eydgnossen von Soloturn lut der pünden unser Eydgnossen von Bern gemant Hand durchJr offen besigelt manbrieff, das sy daran sin, Jr stim darzu geben und gegen andern orten unser Eid-gnoschaft getruwlich werben und verschaffen, das Friburg und Soloturn nit also abgeendert und geschwecht,sunder mit sitz und stand gehalten und pliben gelassen werden, wie sy Harkomen sygen. Sol jeder bottheimpringen und darumb vf dein uechsten tag autwurten." I. Jeder Bote weiß, wie Herr Doctor ThüriugFriller sich in Beisein unserer Eidgenossen von Freiburg uud Solothuru bezüglich der Nachrede, als hätteer die Veränderung ihres Standes angerathen, verantwortet und entschuldigt hat. It. Jeder Bote weißzu berichten, wie der Bischof von Wallis und andere unserer Bundes- und Eidgenossen, die auf diesenTag berufen waren,sich in Iren reten und Hendeln diser löuffen halb erlich erzöigt vnd erbotten haben."5.Darzu das dem merteil der Orten nit hat wellen gefallen, eynich eynung ald puntnuß mit dem römischenküng zemachen vnd siner Majestet ret mit den besten Worten, als ein jeder bot weißd, abgeuertigt haben."Ii». Die auf stühern Tagen behandelten Sachen Adrians von Bubenberg, derer von Bonstetten, derer vonLucern, des Abts von Kreuzlingen, des von Praroman, Graf Georgs von Sargans, Soldansprachen des Alt-schultheißen von Solothuru, des Jacob Thig von Zürich, des Letter von Zug und Anderer an den römischenKönig betreffend, wird an die römisch königlichen Boten das Ansinnen gestellt, eine freundliche TagleistungNach Zürich zu bewilligen, dazu zwei königliche Voten mit Vollmacht abzuordnen, um nach Verhör der Sachenzu endlicher Hinlegung der Dinge einen Entscheid zu thun. Das Gefallen des römischen Königs hierüber solldurch den Vogt von Laufenburg bis St. Martinstag nächsthin an Zürich gelangen, welches darauf denTag anzusetzen hat.Ist daruff von vns vier Kotten geantwurtt, dz unser Herren vnd Obern Willensvud gemütts nit sin welle, diser Zit einich ander oder witer püntniß mit St. Gallen vnd Appenzell zewachen oder anzenemen, dann wie bishar gewesen sig, dann das Gotzhus St. Gallen by sinen gemachtenburgrechten vnd landtrechten, och wesen vnd altem harkommen zn beheben vnd zu behalten sigen unser Herrenvnd Obern, och wir von derselben wegen, geneigt."

i» fehlt im Lucerner Exemplar, », 1», I» im Solothurner Exemplar, i» fehlt in allen Exemplaren, istaber einem Extract im Stifsarchiv St. Gallen (Nr. 1644) ää. 9. Oktober (Samstag nach Sant Franciscustag)entnommen.

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