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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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August 1501.

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Ort zwei ehrbare, vernünftige Männer abordnen, welche auf jetzt Mittwoch nach Uri kommen und von damit einander zum Cardinal und zum Bälli, auch zu den Knechten reiten sollen, um in der Sache zu handelnund zu suchen sie zum Frieden zu bringen, wie jeder Bote weiter zu sagen weiß.

«S.

Basel. 1301, I. September (Vcrmc).

Staatsarchiv Lucern: Allgemeine Abschiede, I>. 101. Staatsarchiv Zürich: Abschiede, III. 223. Archive Solothuru, Basel.

z». Der Statthalter der österreichischen Laudvogtei hat die königlichen Räthe mit einigen ehehaftenUrsachen, derenwegen sie auf dem Tag nicht erscheinen können, entschuldigt und dabei begehrt, man möchteden Tag um vierzehn Tage verschieben und Mühlhausen als Versammlungsort bestimmen. Dieses wurdeden anwesenden Boten der Bischöfe und Städte der Niedern Vereinung eröffnet, mit dem Anerbieten, wie-wohl der königlichen Majestät Statthalter und Räthe, auch die Botschaft der Stadt Straßburg nicht anwesendseien, dennoch laut stattgehabter Tagansetzung die vorliegenden Gegenstände zu behandeln. Die Boten desBischofs von Straßburg waren zum Eintreten geneigt, die übrigen vom Niedern Verein dagegen nicht, dasie nicht ohne die andern handeln wollten. Doch haben auch sie sich dazu verstanden, in eigenem und ihrerHerren Namen zwischen den Anwälten des Bischofs von Straßburg und Claus Nieher zu tädiugen, soferndie Parteien damit einverstanden seien. Demzufolge wurde in der Güte gefunden, daß der Bischof demClaus Rieher die ihm abgenommene Habe mit 580 Gulden in Gold ersetzen und diese innert Monatsfristin die Stadt Basel senden soll. Damit soll dieser Handel geschlichtet sein. Der Schmachworte wegen,welche Claus Rieher angezogen, haben die Anwälte des Bischofs ihren Herrn entschuldigt, sie seien nicht aufdessen Befehl geredet worden, sollen auch dem Kläger zu keiner Unehre gereichen. I». Jeder Bote weiß,wie gutwillig sich die Boten des Bischofs von Straßburg bezüglich desjenigen erzeigt haben, was mit ihnendes Geleits wegen für die eidgenössischen Kauflente, welche die Frankfurter Herbstinesse besuchen, gesprochenworden ist. «. Dein Statthalter der Laudvogtei ist geschrieben, er möchte unfern Kaufleuten freies, sicheresGeleit durch der königlichen Majestät Land und Gebiete nach Basel senden, 0. Auf dem Tag zu Zürichorneis exultutimüs (14. September) soll der Abschied der Müuzgenossen der Niedern Orte zu Neuenburgbezüglich der Nollenbatzeu verhört und darauf gerathschlagt werden. «?. Jeder Bote weiß, was der zweiKnechte wegen von Rheinfelden, welche zu Basel im Gefänguiß waren, auf die Bitte des Herrn Ulrich vonHabsperg und seiner Mitgesellen bezüglich ihrer Erledigung gehandelt worden ist. i. Die Sache der zweiM Rheinfelden aus der Gefangenschaft entsprungenen Straßeuräuber wegen, auch die Angelegenheit der zwölfKnechte von Rheinfelden bleiben angestellt bis auf andere Tage, da der königlichen Majestät Räthe nichterschienen sind.

70.

B r n nnen. 1301, 2. September (Dousiag nach SaM Bercncntag).

Staatsarchiv Zürich: Abschiede, III. 22S. Staatsarchiv Lnccrn! Ungebundene Abschiede.

Der drei Länder Uri, Schwyz und Unterwalden Räthe und Sendboten zu Brunnen versammelt schreiben^ Zürich: Sie haben schon mehrmals auf Tagen ihre Eidgenossen freundlich ersucht, ihnen beizustehen.