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August 1501.
Andachers für einen frommen bidermann hat, fol er das so vil genießen, dz er getaner klag ledig sig, dergenannt Melcher Andachers welle dann deshalb fttrer vnd mer kuntschaft stellen." Darauf ist dieser vonder Kundschaft abgestanden und hat vom Fatzmann den Eid genommen, x. Auf das Schreiben der Äbtissinvon Nothenmünster, Rothweil schlage den vom Bischof von Constanz vermittelten Vergleich aus, wird Nothweilnochmals ersucht, den Vertrag anzunehmen und uns krieglichen Aufruhrs zu überheben.
Zu «I. Den Mahnbrief an die ausgezogenen Knechte äck. Mittwoch nach ^.ssuraxt. Äloris Nr. 1 siehe inBerner Allgemeine Eidgenössische Abschiede U. 475.
Zu I. hat das Bcrner Exemplar noch folgende Beisätze am Ende: „Item des Praromans halb zuFreiburg, dem bisher noch kein Abtrag geschehen ist. Dazu auch des Tigen und seiner Anhänger des Rittswegen, den sie vormals in königlicher Majestät Dienst gethan und wofür ihnen noch der Sold aussteht". In derTschudischen Sammlung steht lt. undatirt unter Acten des vorhergehenden Jahres.
Zu It. Die zusagende Antwort Albrechts, Bischofs von Straßburg, Pfalzgrafcn bei Rhein u. s. w.,ü<t. Zabern Donstag nach Bartholomäi (2t!. Äugst) findet sich im Zürcher Abschied III. 220.
Im Berner-, Freiburger- und Solothurner Exemplar fehlen ->i. «. «. i. i». x., im Lucerner Exemplarfehlen ii. v. iv. x.
i». hat im Zürcher Exemplar eine andere Fassung, nämlich:
„Als vff nechstgehaltnem tag zu Lutzern verabscheidet ist, diewil Basel für ein ort vnser eidgnoschaft ange-nomen vnd man ietz die pünd mit vnsern eidgenossen von Schafhusen vfrichten, darumb denn jedes ort sin antwurtgeben sol, ob man die stat Basel vns acht orten nach vnd vor Friburg, Solothurn und Schafhusen stellen welle,so doch Friburg, Solothurn vnd Schafhusen nit ort, sunder sust vnser eidgnossen sigen vnd Zürich, Bern, Luzern,Vri, Schwiz, Vnderwalden nit dem wald dz also on mittel zugesagt haben, vnd aber die potten von Vnderwaldenob dem wald vnd Zug deshalb nütz in befelch gehept Hand vnd Glarus nit änderst siglen wil, dann dz Jr daseltist dem jüngsten Vorgang, ist beslossen, dz vnser eidgnossen von Lutzern die brief söllen stellen vnd besiglenlassen, dz Basel vns acht orten nach vnd vor Friburg, Soloturn vnd Schafhusen gange, in Hoffnung, ander vnsereidgnossen als Vnderwalden ob dem wald, Zug vnd Glarus lassen dz dabi bliben vnd zichint sich in dem nit vonvns. Es ist och den potten von Vnderwalden. Zug vnd Glarus befolhen, dz heimzubringen vnd daran zu sind,dz si dz och also lassen bliben, mit wytern worten als sy wissen."
Statt t. hat das Zürcher Exemplar den Artikel i. des Abschieds vom 16. September hernach (wahrschein-lich verbunden); t. in der Fassung des Lucerner Abschieds erscheint dagegen im Zürcher Exemplar als Beilage.
«8.
Lueeru. 1601, 28. August (vff sam Plcpmtag).
Staatsarchiv L»c«r»: Lucerner Abschiede, v. >44. Staatsarchiv Bern: Allgemeine Eidgenössische Abschiede, II. 47«.
Staatsarchiv Zürich: Abschiede, III. 221». Ebenda: Tschudische Sammlung, 2».
Boten: Zürich. Meister Winkler. Bern. Gilg von Rümlang. Lucern. Schultheiß Ruß, SchultheißSonnenberg; Venrich Feer. Nri. Ammann Im Oberdorf. Schwyz. Ulrich Kätzi. Obwaldeu. —Nidwalden. Ammann Zelger. Zug. Ammann Steiner. Glarus. Schreiber Nietler.
»i. Da sich unserer Eidgenossenschaft Knechte, welche Ansprecher sind, gegen den König von Frankreichkrieglich erhoben haben nnd gegen das Herzogthum Mailand zu Felde gezogen sind, deßgleicheu Uri, SchwyZund Unterwalden auch nicht leiden wollen, daß ihnen die Straße nach Mailand versagt sei, so soll jedes