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August 1501.
Niemanden zu solchem beauftragt, noch wollten sie es künftig thun. l. Die französischen Boten habenbegehrt, daß wir ihres Königs Boten urkundlich sichern für Wohnung und Wandel in und außer unsererEidgenossenschaft Landen und Gebieten bis zun: Ausgang des Bündnisses, das der König mit uns hat.Das will man heimbringen und auf einen ander,: Tag darüber antworten. ZK. Dem Bischof von Straßburgwird geschrieben, er möchte die Unsrigen, die jetzt nach Frankfurt fahren, mit Sicherheit und Geleit versehen.I. „Heimbringen, als an vns begert ist, dz wir bepstlichen aplas vnd romfart in unser Eidgnoßschaft zelegenverwillgen, vnd darumb vff den nechsten tag' ze antwurten." ,»». „Vnsern Eidgnosen von Lutzern istbefolhen, dz sy die brief mit Schaffhusen mit Stand vnd sigel Baselhalb machen, wie dz hievor zu Lutzernabgerett ist, vnd die brief zesigeln harumb schicken." i». Heimbringen, der Pensionen halb auf den: nächstenTag zu antworten. «. Heimbringen zur Beantwortung auf dem nächsten Tag, ob wir, da an den Rollen-batzen das Publikum viel verliert, uns gegen einander verpflichten wollen, etliche Jahre nichts mehr anderesauszumünzen, als kleines Geld. y». „Heimbringen, ob vnd wie wir den Vürkouff abstellen oder wz wirzu gut eym nähern kouff ordnen wellen." «z. Jeder Bote weiß, was wir dem Herzog Albrecht von Bayernund der Stadt München unserer Eidgenossen von Schwyz und Glarus wegen geschrieben haben. , . Ebensoweiß jeder Bote, daß die von Rothweil den Vergleich mit Rothenmünster abgeschlagen und was wir ihnendeßhalb geschrieben haben. 5. Heimbringen, ob, da denen von Wallenstadt ein Markt erlaubt ist, wir vonden: Gute, das dahin zun: Verkaufe geführt wird, einen Zoll beziehen wollen, t. Auf dieser Tagleistungsind erschienen der römisch königlichen Majestät Anwälte, Heinrich, Graf zu Hardegg, Ulrich, Freiherr vonHohensax, Hans von Königseck, Ritter, und haben nach Darlegung ihrer Credenzbriefe und Bezeugung desgnädigen und geneigten Willens der königlichen Majestät eröffnet, wie der vorige und jetzige französischeKönig stets getrachtet haben, das heilige Reich zu bedrängen und zu verkürzen. So habe der jetzige Mailand,obschon eine Kammer des Reichs, an sich gezogen und sich mit den Königen von Spanien, Ungarn und Polenverbunden, ja selbst des römischen Königs ehelichen Sohn, Herzog Philipp von Burgund, ihm beinahe wider-spenstig gemacht, und nachdem er jetzt auch den König von Neapel vertrieben, trachte er, die römische Kronein seine Hand zu bringen, was für die deutsche Nation, welche diese Krone mit großer Roth und vielem Bluterworben und seit unvordenklicher Zeit behauptet habe, eine große Schmach wäre. Nun gebe dieses der römischeKönig den Eidgenossen zu bedenken, denen als des heiligen Reichs Verwandten und Gliedern nicht wenigdaran liegen müsse, und begehre ihren hilflichen Willen zur Abwendung solchen Unterfangens. Wenn es zudiesem Zwecke der Eidgenossenschaft gefallen wollte, so möchte königliche Majestät davon reden lassen „damitdieselb mit Jrem Erbland, lüt, Herschaft vnd gebiet gegen gemeine Eidgnossenschaft, Jr land, lüt vnd gebietenin lieb vnd leid gegen vnd wider alle die, so einich parthy daran bekrenken weiten, in Jr lib vnd gutzusamensatz tund, dz dieselb k. M. mit derselben Jr selbs Person, ob es not wurd, vnd alles vermögengetrüwlich tun welt, vnd das desglich von geineinen Eidgnossen harwidermnb ouch bescheche, So wurde, alssy hofften, das nit allen: dem heiligen Rich, sonder gemeiner Cristenheit wol erschießen. Zudem so sige derk. M. gute Meinung, die keiserlich Krön zu erlangen vnd darzu der Eidgnoschaft bystand vnd geselschaft zugebruchen, als zu den er sich aller eren vnd neigung getruwe, alles mit mer vnd lengern warten, hie nit notzu melden." Darnach sind durch dieselben königlichen Boten etliche Antworten auf Artikel gegeben worden,welche auf andern Tagen angezogen waren, die Leistung zu Schwyz und anderes betreffend. Dagegenwurden ihnen vorgehalten die Drohungen Graf Heinrichs von Thierstein, Hans von Baldeggs und Mendelsvon Honburg, deren Gewaltthat gegen eidgenössische Kaufleute auf der letzten Frankfurter Messe und jüngst