Juli 1501.
131
n. fehlt im Zürcher Exemplar, ebenso t. »»».—». i». «». i». fehlen im Solothurner-, ». i. in. im Frei-burger Exemplar. Statt 1». «I. «. t. hat das Zürcher Exemplar einen einzigen Artikel (2): „Jeder bott weißzu sagen, wie dann die koufflüt von München, so etliche Personen von Schwyz vnd Glarys habent nider geworffen,von der fenknus lidig gezalt vnd das gleit diser zit für kreftig erkent ist. Vnd sol aber jeder bott die fachtreffenlich an sin Herren vnd Obern bringen; vnd diewil den kouflüten zugeseit ist, wen sy dz gleit witer nitschirmen sölt, so wel man dz Inen vorhin alwegen ein halb jar abkünden, vnd nun vnser Eidgnossen von Schwyzvnd Glarys In dz habent abgeseitt, Ob man nun dz selb gleit Inen fürhin für kreftig wolt halten oder nit.Desglichen sol jeder bott treffenlich an sin Hern bringen, diewil vnser eidgnossen von Schwytz vnd Glarys vnsvon der Iren wegen gegen Herzog Albrechten von München vmb recht habent angeruft, nachdem sy bisher gegenIm zu keinem rechten nit habent mögen komm, wie man Inen zu recht vnd den Iren alsdann die billicheiteruordert, verhelffen wolle, vnd darum vff den nächsten tag Zürich antwurt geben." — Ebenso das Berner-und Freiburger Exemplar.
Zu II. ImKäiuü, xiij" mousis llullih auuo m° yuivAsvtsLimo pi'imo. An Lucern. Ludwig XII. willigtein, daß zu Untersuchung der Angelegenheit der Ansprecher vier Schiedrichter sich zu Lucern versammeln undersucht die Eidgenossen, den Umtrieben und Ränken gewisser Leute kein Gehör zu schenken.
Staatsarchiv Lucern.
««.
Lucern. 4 Zt)4, 9. August (vff Montag S. Laurenzen Abend).
Staatsarchiv Lucern - Lucerner Abschiede, <!. 142 d. Staatsarchiv Bern - Allgemeine Eidgenössische Abschiede, II. 457.
Staatsarchiv Zürich! Abschiede, III. 210. Ebenda: Tschudische Sammlung, 27. Archive Solothur», Nreiburg.
Voten: Zürich. Marx Röist. Bern. Venner Achshalm; Anton Spillmann. Lucern. SchultheißRuß; Schultheiß Sonnenberg; Venner Feer; Niclaus Ritzi. Uri. Jacob Im Oberdorf, Ammann. Schwyz.Vogt Gerbrecht. Unterwalden. Ammann Zelger. Zug. Venner Koli. Glarns. Steger. Freiburg.Wilhelm Reiff, Seckelmeister. Solothnrn. Benedict Hugi. Basel. Hans Hiltprand.
„Jeder bott weist zu sagen, wie die ewig puntnuß gegen vnsern lieben eidgnossen von Schaffhusenvon vnsern Eidgnossen gemeinlich vnd einhellig zugeseit vnd beschlossen; dabi ist vff disem tag dauon gerettvnd angesehen, dwil vnser lieben Eidgnossen von Basel für ein Ort vnser Eidgnossenschaft angcnomen vndaber vnser lieben Eidgnossen von Friburg vnd Solloturn nit als Ort vnser Eidgnossenschaft, snnder punt-gnossen vnd eidgnossen sind, deßhalb vnser Eidgnossen von Basel als ein ort, das letst, vff vns acht orteinandern nachgan, vnd irn stand vnd sitz dergstalt haben, vnd dann demnach vff sy Friburg, Solloturnvnd Schaffhusen u. s. w. Sol yeder bott heimbringen an sine Herren vnd Obern, die söllen von stund anir Meinung vnsern lieben eidgnossen von Luceru schreiben, damit die schriber die brieff gegen vnsern eidgnossenvon Schaffhusen vffrichten. Dann es ist not, dz wir ort der Eidgnossenschaft Hann habent vnderscheid,dann sust möcht durch ein söllichen flechten Jngang von denen, so nit ort weren erwachsen dz vns Ortenkttnftigklich zu schaden vnd appruch keine u. s. w. Es ist ouch vmb komlicheit vnd des minsten costen willenangesechen, wann der brief von vnser Eidgnossen von Schaffhusen wegen von Ort zu Ort zu siglen geschicktwird, ob dann ein Ort vor dem andern nit gesiglet hat, als dz siglen sol, dz darumb nit destminder dzander ort, zu dem man kompt, siglen sol, vutz nach vnd nach die sigel von allen orten an die brieff kamen."(Beilage Nr. « der Schaffhauser Bund vom 10. August 1501). ß». Daniel Kapfmann von St. Gallen