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3,2 (1869) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1500 bis 1520
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Junius 1501.

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geworfen, wegen etwas Ansprache, die sie an Herzog Albrecht von München habeil, nilgeachtet das geschriebeneGeleit der Kaufleute sagt, daß man ihnen selbes ein halbes Jahr zuvor Münden soll. Da nun diesesVerfahren unserer Ehre nachtheilig ist, so wird verfügt, daß die Kaufleute ohne Entgeltniß freigelassenwerden, die Thäter aber sich nach Baden stellen und da unsere Erkanntniß erwarten solleil. Dabei ist jedochHerrn Hans Caspar von Bubenhofen geschrieben, er möchte sich bei Herzog Albrecht um Bezahlung derForderungen jener Knechte verwenden. «»Jeder bot weiß zu sageil, wie nach vil vnd mengerley reden,yez vff disem tag gebrucht, der loblich ewig pundt Mischen vnser eidgnoschaft vnd der Statt von Baselvo>l beiden teileil zugeseit ist, als das zwen Abscheid glich luttend mit vnserer lieben Eidgnossen von Lutzernm namen vnser aller, deßglich von Vilser lieben Eidgnossen wegen von Basel mit Peters von Offenburgs,Zunftmeisters, insigel versigelt, vßwisen. Vnd dwil vnser liebeil Eidgnossen von Zug vnd Glarus Kottenvon iren Herreil vnd Obern nit gwalt gehept haben, dieselben ewig puntnuß zuzusagen, so haben wir vnsderselben vnsern lieben Eidgnossen von den zweyen orteil gemächtiget, sich nit von vns zu snndern. Dabiist ouch angsechen, daß yedes ort die brieff, so dann nach lut vnd sag der obgenanten zweyen abscheidengemacht vnd von ort zu ort voll vnsern Eidgnossen von Lutzern zu versiglen zugeschickt werden, versiglenvnd sol ouch yedes ort sine botschaft vf den xi tag des monez Höwet gen Basel schicken; da wirt der selbpund gesworen vnd vffgericht, wie sich dann gepürt. Vnd als dann Vilser getrüwen lieben Eidgnossen vonBasel vns treffenlich vnd'' hoch gepeten vnd dabi ganz vertruwt haben, ein loblich Statt von Basel zubedenken vnd mit Jrem sitz, stand lind gang, ouch der versiglung, so zu ziteu geschen möchte, vnder vnsorten zu versechen, nach den eren zu halten, da die Kotten 'dhein gwalt gehept habent, ist angsehen, dz jederbot das an sine Herren bringen sol vnd zu tagen darum antwurt geben, in Hoffnung, die werdeil sich erzeigen»ach vnser Eidgnoschaft lob, nutz vnd Er vnd in Massen, dz Vilser liebeil Eidgnossen von Basel darangefallen haben." (Beilage Nr. Z.)

Die letzten drei Zeilen fehlen im Zürcher- und Berner Exemplar. In letzterm folgt dann gleich der Textdes Bundes vom 9. Junius.

Zu ZT. .Villin N" chuillKsutösiino priwo. XXV. cito Vlil)'. dubilono. An alle Eidgenossen. Ludwig Xll.meldet, daß er zu Untersuchung der Ansprachen Schiedrichter nach Lucern senden werde, und erkundigt sich nachverloren gegangenen Briefen, worin er die Eidgenossen um 2000 Mann Hülfstruppen angesprochen habe.

Staatsarchiv Lucern.

Zu e. Bundesbrief zwischen den Eidgenossen und Basel, anfangend- Wir der Burgermeister u. s. iv.endend nach den Vorbehalten mit dem Artikel der Beschwörung wegen.Der unser jedem teil, nemlich vns stettcnvnd lendern der Eidgnossenschaft eins vnd der ander vns Burgermeister Rath vnd den Sechsern der StattBasel yez vorgenannt vberantwurt ist. Bescheen in der Statt Luzern in craft diß abscheids, so mit vnserlieben eidgnossen von Lutzern secret in namen gemeiner eidgnoschaft vnd mit des frommen vesten Peter von Offen-burg, obristen Zunftmeisters, innamen sin selbs vnd siner mitgesellen von wegen Burgermeister vnd Rat der StattBasel, vffgetruktem bittschaft verwaren lassen. Vff den ix tag des monetz Brächet anno äomini Mino."

Original auf Papier mit aufgedrückten Siegeln LuccrnS und Peters von Offenburg im Archin Basel.

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