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Mai 1501.
Worten der eidgenössischen Orte über den Bnndesentwnrf angehört sind und sich allfällige Hindernisse zeigensollten, mit allem Ernst betrachtet werden, wie dieselben mit Gottes Hülfe beseitigt werden möchten, „sodoch gemeiner Eidgnoßschaft an einer Statt Basel so vil wil ligen." «. „So wüssen die Botschaften vonBern vnd Lutzern, die in namen gemeiner Eidgnossenschaft zu Basel in disem Handel gewesen sind, IrenHerren zu sagen, was Si, darumb das in der Puntnuß mit Basel begriffen sind die watt als ein anderOrt der Eidgnosschaft, mit einandern geredt haben, einer bekantnuß halb von der Statt Basel zu nemenInhalt gemachter Copp, die sollen Iren Obern fürgehalten vnd daruff bedacht werden, was in dem oderanderm fug zu dem nutzlichsten fürgang mög erschießen, wie dann das die Bötten Wyler wissen zu sagen."Es soll auch angebracht werden, was des Sitzes, Gangs und Stands wegen mit uns geredet ist.
Zu Der Entwurf des Bundes mit Basel steht unter dem Titel: „Ein vnverbindenlicher Abscheid mitden Gesandten gemeiner Eidgnossen zu Basel gemacht, einer verstendtnuß halb zwüschen Inen vnd der StattBasel, zu beidersitt vff ein hindersich bringen abgeredt" — ohne Datum im Berner Allgemeinen EidgenössischenAbschied II, 365—385. — Bergt, oben Abschied vom 21. März. Die in der definitiven Redaction weggeblie-bene Stelle am Eingang: „besunder in ansechen der swären vngetrüwen löuff, die den Erberkeiten wider vndfür von Botschaften, lüten vnd vffsetzen zustand, do vns allen wil gebüren wislich zu betrachten vnd zu ermessenvnd sölichem vnd dem, so vns allen davon zu schad vnd nuz begegnen möcht, mit vernünftigem widerstand vorze-sind, dadurch vnd mit dem hl. Römischen Rich, vns, vnser land vnd guten Sterkung vnd handthabe u. s. w."steht auch in diesem Entwurf. Dagegen finden sich die Artikel nicht, daß Basel in seinen besondern Streitigkeitender Eidgenossen Recht annehmen soll ohne zum Krieg zu schreiten, und daß es ohne der Eidgenossen Willen keineanderweitigen Bündnisse eingehen soll. Im klebrigen unterscheidet sich der Entwurf meist nur durch andereRedaction von dem definitiven Bundbvief vom 9. Juni.
Nach einem Concept im Archiv Basel lautet der Abschied sammt Beilage folgendermaßen:
„Abscheid des gehaltenen Tags zu Basel, geendet Mittwuch vi^ilia usoswmonis amno xv vnd ein Jar.
„Als vff solichcm tag durch die Gesandten im namen gemeiner Eydtgnoschaft Stett vnd landen der StattBasel fürgchalten ist vff dem abscheid vormals by Jr ergangen ein form etwas geendcrter puntnuß vnd eynungvnd daruff ein ander vergriff vnd doch vnverbunden bescheen, der söll an beiderteilen Oberkeit gelangen vnd diewas Jr daruff geuallen welle, wpslich vnd besunder disen louffen nach betrachten vnd darumb vff hienachbemelten tag antwurt geben.
„Vff welichen tag ein Statt Basel Jr botschaft, ob es Jr geuclt, ouch mag schicken, solich antwurt oder wasdann deßhalb verabscheidt wirt, gütlich zehören.
„Solicher tag ist hie gemeint nit vntuglich zu sin mittwuchen nachts in den pfingstfirtagen zu Lutzern ander Herberg ze erschinen, morndes zu handeln vnd zetund in dem so vorstat, wie sich wirt gebüren, doch so magein Statt Lutzcrn nach geschefften der Eydtgnoschaft solich tagsatzung endrcn oder darbp bliben, mit verkündungder Epdtgnoschaft Stett vnd lendern, ouch der Statt Basel, wie dann die nottu^ft eruordert.
„Vnd vff demselben tag, so von minen Herren der Eydgnoschaft anwelten der beschehen puntnußvergriff gehörtvnd Jr antwurt vnd gut bedunken wirt vernomen, soll dann fürer mit aller der höchsten Vernunft bedacht werden,ob vzit well Anfallen, das zu hindrung dient, wie das mit Gots gnad vnd hilff zu bessern werde gezogen, so dochgemeiner Eydgnoschaft dann ein Statt Basel so vil gelegen ist. —
„Nachdem zwüschen den Strengen vnd frommen fürsichtigen Ersamen wysen Herren, gemeiner Eydgnossen-schaft von Stetten vnd lcndern des obern bunts tütscher landen an einem, vnd burgermeister vnd Natt der StattBasel anders teils yewelten, sunder ober menschen gedechtnus, sich sundcr früntschaft gehalten hat vnd nochmalshaltend ist vnd solichs beden teilen zu gutem erschossen, Harumb solich früntschaft, die zu meren vnd nit ze min-