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Mai 1501.
SS.
Aucern. 1 St)I, 4. Mai (Zinstag nach dem Sonntag .ludilatv).
Staatsarehiv Lucern: Luccrner Abschiede, 0. 135. Staatsar^iiv Zürich: Tschudische Sammlung, 22. Staatsarchiv Bern: Allgemeine
Eidgenössische Abschiede, II. 388. Archive Solothurn, Freiburg.
Boten: Zürich. Burgermeister Escher; Marx Röist. Berit. Dr. Thüring Fricker; Venrich Wyler.Lucerit. Schultheiß Bramberg; Ha«;s Ruß uitd Haus Soiinenberg, Altschtlltheißeu; Pete^rmauu Feer, Venrich.Uri. Walther In der Gassen, Altammann. Schwyz. Annnamt Kätzi. Unterivalde«;. Vogt Ainstein,Seckelnieister Fruntz. Zug. Ammann Steiner. Glarus. Venrich Stucki. Freibnrg. Der Spitalmeister.Solothurn. Benedict Hugi, Schultheiß.
Deneit von Werdenberg ist der begehrte Wochenmarkt vergönnt worden. („Ist wieder abgeschlagen.")t». Die bischöflich constanzische Botschaft zeigt an, der Bischof habe im ganzen Bisthum eine gemeinePfaffensteuer ausgeschrieben und die allenthalben, ausgenommen in unserer Eidgenossenschaft, bereits einge-zogen; sofern wir den Bezug in unfern Landen nicht gestatten würden, so möchte daraus dem Stift, zudessen Nutz und Frommen die Steuer bezogen werde, Krieg und Feindschaft erwachsen; er bitte daher,daß wir unsere Priesterschaft zur Entrichtung der Steuer anweisen. Das will man heimbringen und aufdein nächsten Tag antworten, v. Jeder Bote kennt die Forderung des Notzli von Engelberg an denBischof von Constanz und weiß, was deßhalb verfügt ist. «S. Die Ritterschaft im Hegau begehrt, mit unsEidgenossen ans eine Anzahl Jahre eine Verständnis; zu machen. Der Entwurf ist in Schrift gestellt. JederBote soll darüber auf den Tag zu Schaffhausen Antwort bringen. «. „Jeder bot weiß zu sagen, wiedas die acht Ort gemeinlich vereinbaret vnd beslosscn haben, das man vnser lieben Eidgnossen von Friburgvnd Soloturn vff deHein tag mer beschriben vnd beruffen sol, dann vmb gescheft, so vns acht ort vnd sygemeinlich berürten; darzu sol man sy beruffen vnd darin nach vnser aller lob, nutz vnd ere mit vns verhelfenzu handeln. Vnd ob dann vff sölchen tag, dazu sy mich beruft wurden, vns ander gescheft infielent, so dieacht ort berürte, söllent sy vßstan vnd weder meren old mindern. Vnd sol by jeden; Ort, so also taggeleist, verschafft werden, wenn die acht ort also tag setzen, dz in Iren abscheiden nit vergriffen werd sölichtagsatzung. Vnd ob hinfür vereinungen angenomen vnd beslossen wurden, dz man sy nit für ort darinvergriffen sol." Z'. Die Boten auf den Tag zu Schaffhausen sollen das Begehren des Abts von Muri,von der bischöflichen Steuer frei zu bleiben, beim Bischof bestens unterstützen. K-. Man wünscht, daß denBoten, die nach Baden kommen, befohlen werde, denen von Appenzell noch eine der eroberte«; Büchsen gemäßunserer Zusage zu verabfolgen. I». Da der Bericht des Zolls zu Kloten wegen zugesagt ist, so soll jedesOrt auf der Jahrrechnung zu Badei; 250 Gl. ii; Gold bezahlen, damit man die Losung des Zolls vonunfern Eidgenosse«; vo«; Zürich vornehme. Z. Es ist ei«; Anzug geschehe«;, daß die Eidgenosse«; sich mitBrief und Siegel verbinden möchte«;, sich der Ansprachen, welche ungehorsame Knechte, die gegen alle Verbote,Eid und Ehre weglaufen, an ihre«; Dienstherren gewinnen, in Zuknifft nicht mehr anzunehmen, damit großeUnruhe und Widerwärtigkeit, die der Eidgenossenschaft aus solche«; Geschäfte«; erwächst, vermieden bleibe.Darüber soll man auf nächste«; Tag antworten. I». Im vergangene«; Krieg ist einer der Uiffrigen ausde»; Rheinthal von de«; Feinden gefangen und um einer Summe Geldes beschätzt worden, die er zu bezahleneidlich gelobt hat. Nu«; habe«; aber ein Hauptmann vo«; Lucern, ei«; Hauptmann von Unterwalden und